Alzheimer Kindern erklärt

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Oma hat meinen Namen vergessen

Wenn Opa oder Oma seltsam und verwirrt werden und ihr Verhalten den Enkelkindern Angst macht, bedeutet dies nicht, dass sie auf Abstand gehen müssen. Im Gegenteil: Kinder sind meist sehr feinfühlig und verständnisvoll. Mit Unterstützung können sie rasch lernen gut mit der Erkrankung umzugehen. Es hilft als ersten Schritt zu sagen, dass Oma oder Opa krank sind und nicht absichtlich Namen vergessen oder absichtlich ständig dieselben Fragen stellen. Wichtig ist auch zu kommunizieren, dass die Familie zu ihrem Wohlbefinden beitragen kann. Je nach Alter kann erklärt werden, was im Gehirn eines an Alzheimer erkrankten Menschen passiert.

Das Wissen um die Krankheit reduziert die Angst und ermöglicht einen optimalen Umgang. Im Laufe der Erkrankung können allerdings aufgrund neuer Symptome neue Belastungen für Kinder entstehen: dann, wenn die Großeltern grundlos schreien, aggressiv werden oder ständig die Wohnung verlassen wollen. Eltern gelten mit ihrem Verhalten als Vorbild, weshalb Sie in jeder Situation nach Möglichkeit kompetent und ruhig agieren sollten.

Die Internet-Seite www.afi-kids.de erklärt altersgerecht Kindern im Alter zwischen 6 und 10 Jahren die Krankheit und bietet auch eine Vielzahl von Möglichkeiten – wie Buch- und Basteltipps –, um sich mit dem Thema spielerisch auseinanderzusetzen. So können Kinder besser begreifen was bei der Alzheimer-Demenz passiert, wie sie sich verhalten können und finden zugleich Anregungen, wie sie die Freizeit mit den Großeltern trotz Erkrankung verbringen können.

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Weitere Informationen & Antworten zum Thema „Leben mit Demenz“ finden Sie unter:
DF_LM_Demenz_2015-03-31 _Demenz_Txt3