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	<title>Forschung &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Stammzelltherapie als Chance gegen Alzheimer?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/stammzelltherapie-als-chance-gegen-alzheimer/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Abgestorbene Gehirnzellen ersetzen und auf diese Weise Alzheimer erfolgreich behandeln – an dieser vielversprechenden Idee arbeiten Stammzellforscher weltweit. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abgestorbene Gehirnzellen ersetzen und auf diese Weise Alzheimer erfolgreich behandeln </strong><strong>–</strong> <strong>an dieser vielversprechenden Idee arbeiten Stammzellforscher weltweit.</strong></p>
<h2>Was ist eine Stammzelltherapie und wie wirkt sie?</h2>
<p>Stammzellen können sich zu vielen unterschiedlichen Körperzellen oder Gewebearten entwickeln – das macht sie besonders interessant für die Medizin. Bei einer Stammzelltherapien könnten zum Beispiel den Betroffenen Zellen implantiert werden, die abgestorbene Zellen ersetzen oder eine reparierende Funktion im Körper ausüben. Derzeit werden beispielsweise schon gegen bestimmte Krebserkrankungen Stammzellentherapien erfolgreich eingesetzt, etwa bei Leukämie: Hier werden blutbildende Zellen aus dem Knochenmark eines Spenders ins Knochenmark des Erkrankten eingesetzt, um dort ihren Dienst zu tun. Doch gibt es inzwischen – nicht zuletzt durch Fortschritte in der Gentechnik – noch wesentlich vielfältigere Möglichkeiten. Derzeit wird in vielen Laboren und Studien erforscht, wie Zellen sich so beeinflussen und nutzen lassen, dass damit möglicherweise eines Tages Therapien gegen Krankheiten wie Diabetes, Parkinson oder Alzheimer entwickelt werden können.</p>
<h2>Stammzellforschung bietet großes Potential</h2>
<p>Um die Forschung auf diesem Gebiet in Österreich auszubauen, wurde im März 2018 am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) – einem der renommiertesten Forschungsinstitute Europas &#8211; die Österreichische Gesellschaft für Stammzellforschung („Austrian Society for Stem Cell Research“ (ASSCR) gegründet. Sie möchte die Stammzell-Forschungsaktivitäten landesweit bündeln, um mit vereinten Kräften Fortschritte zu erzielen und konkrete medizinische Anwendungen zu entwickeln. Dabei hat sich die Gesellschaft zum Ziel gesetzt, den interdisziplinären Austausch zwischen Ärzten, Wissenschaftlern, Patienten zu fördern, die Öffentlichkeit zu informieren, Politik und Lehrende zu erreichen.</p>
<h2>Wie weit ist die Stammzellforschung bei Alzheimer?</h2>
<p>Nach wie vor ist die Ursache von Alzheimer noch nicht gefunden. Doch weiß man, dass bei Alzheimerpatienten im Gehirn bestimmte Proteine zu finden sind, die</p>
<p>einerseits die Verbindung zwischen den Nervenzellen zu stören und andererseits die Versorgung der Nervenzellen mit Nährstoffen zu verhindern scheinen. Ein Ansatzpunkt für eine Stammzelltherapie wäre, die abgestorbenen Nervenzellen im Gehirn durch neue zu ersetzen. Die Herausforderungen dabei sind groß: Erstens müssten die neuen Zellen möglichst alle betroffenen Bereiche erreichen können. Zweitens müssten die neuen Zellen in der Lage sein, sich mit den anderen Nervenzellen im Gehirn erfolgreich zu vernetzen. Drittens sollten weder kurz- noch langfristig schädliche Nebeneffekte wie zum Beispiel Krebsbildung auftreten.</p>
<p>Für die Studien stellt man im Labor aus „induzierten pluripotenten Stammzellen“ (Zellen, die künstlich in eine Art Urzustand versetzt werden, damit sie sich in sehr viele verschiedene Zell-  oder Gewebearten entwickeln können &#8211; eine Alternative zu ethisch stärker umstrittenen „embryonalen Stammzellen“) Nervenzellen her, die genetisch denen von Alzheimer-Patienten nachempfunden sind. Darüber hinaus gab es auch schon erste erfolgreiche Tests an Mäusen, bei denen eine Stammzelltherapie gegen eine Alzheimer-ähnliche Krankheit angewandt wurde . Sollte es irgendwann gelingen, auf diese Weise eine geeignete Stammzelltherapie für Menschen zu entwickeln, wäre dies jedoch nur die Behandlung von Symptomen der Krankheit und es bliebe ungewiss, wie lange der positive Effekt einer solchen Therapie anhalten würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Quellen</h3>
<p><em>https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180320_OTS0161/gruendung-der-oesterreichischen-gesellschaft-fuer-stammzellforschung</em></p>
<p><em>https://www.imba.oeaw.ac.at/research-highlights/austrian-society-for-stem-cell-research-founded-at-imba/</em></p>
<p><em>https://www.eurostemcell.org/de/die-alzheimer-krankheit-wie-koennen-stammzellen-helfen</em></p>
<p><em>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5880623/ </em></p>
<p><em>https://www.stammzellen.nrw.de/fileadmin/media/documents/PDF/Patienteninfo_Mit_Stammzellen_heilen.pdf</em></p>
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										</item>
		<item>
		<title>Spendenaktionen für die Alzheimer- und Demenzforschung</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/spendenaktionen-fuer-die-alzheimer-und-demenzforschung/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Viele Demenz-Arten sind noch zu wenig erforscht, um mit medizinischer Behandlung den Verlauf verlangsamen zu können, und auch ein Heilmittel gegen Alzheimer oder andere Demenz-Formen ist bisher noch nicht in Sicht. Das möchten viele Menschen und Organisationen gerne ändern – zum Beispiel mit einer besonderen Awareness- oder Spendenaktion, die der Forschung zugutekommen. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Nach aktuellen Schätzungen sind in Österreich bis zu 130.000 Menschen an einer Form von Demenz erkrankt &#8211; davon rund 80.000 an Alzheimer, der häufigsten Form. Viele Demenz-Arten sind noch zu wenig erforscht, um mit medizinischer Behandlung den Verlauf verlangsamen zu können, und auch ein Heilmittel gegen Alzheimer oder andere Demenz-Formen ist bisher noch nicht in Sicht. Das möchten viele Menschen und Organisationen gerne ändern – zum Beispiel mit einer besonderen Awareness- oder Spendenaktion, die der Forschung zugutekommen.</p>
<h2><strong>Alzheimer-Monat September</strong></h2>
<p>Rund um den Welt-Alzheimer-Tag am 21. September möchten die Alzheimer Gesellschaften zusammen mit Vereinen, Gemeinden und Initiativen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit weltweit auf die Erkrankung lenken. Deshalb finden vielerorts im September Kongresse, öffentliche Vorträge, Spenden-Läufe und weitere Mitmach-Aktionen statt, die zum Lernen und Spenden einladen. Fürs eigene Engagement können unter www.worldalzmonth.org die jeweiligen Ansprechpartner im Land für Aktionen zum Welt-Alzheimer-Tag gefunden und Kampagnen-Materialien heruntergeladen werden.</p>
<h2><strong>Spendenlauf durch Europa</strong></h2>
<p>Doch braucht es nicht immer einen besonderen Tag: Oft ist es ein persönlichen Anlass, der Menschen dazu motiviert, sich für die Demenz-Forschung zu engagieren. So haben Eamonn Donnelly und Sepp Tieber-Kessler bei ihrer Aktion „The Long Walk Home“ 2.450 Kilometer zu Fuß von Hitzendorf bei Graz nach Keady in Irland zurückgelegt, um Spenden für die Österreichische Alzheimer Gesellschaft zu sammeln. Der traurige Hintergrund: Eamonns Mutter starb an einer seltenen, besonders aggressiven Form von Demenz. Um der Hilflosigkeit in einer solchen Situation etwas entgegensetzen zu können, wuchs in ihm die Idee, mit einem Fußmarsch von seiner jetzigen Heimat Hitzendorf zu seinem Geburtsort Keady zu wandern. Unterstützt bei der Awareness-Aktion hat ihn sein Freund Sepp, mit dem er zusammen in einer Band spielt. Über Ihren Reiseblog konnten Menschen weltweit drei Monate lang ihre Erlebnisse live verfolgen und für die Alzheimer Gesellschaft spenden.</p>
<h2><strong>Erinnerungen spenden</strong></h2>
<p>Seit dem Frühsommer 2018 lassen sich neben Geld auch auch „Erinnerungen“ spenden – über die Fotoplattform Lobster: Hier können Hobby-und Profi-Fotografen aus aller Welt ihre Fotos einstellen und mit dem Kampagnen-Hashtag #memorydonation versehen. Die so gekennzeichneten Fotos werden über die Plattform verbreitet und Agenturen, Verlagen und Co. zum Kauf angeboten. Die Erlöse kommen der Internationalen Alzheimer Gesellschaft zugute. Schon jetzt sind auf diese Weise schon mehr als 27.000 Fotos aus aller Welt zusammengekommen.</p>
<p>Wer mit seiner eigenen Idee aktiv werden möchte, kann auch auf Portalen wie <a href="http://betterplace.org">betterplace.org</a> eigene Crowdfunding-Projekte erstellen und über die sozialen Netzwerke bewerben &#8211; etwa wie der Verein Alzheimer Forschung Initiative e.V.. Mit dem Ziel, Forschungsprojekte zu fördern um die Krankheit zu entschlüsseln und irgendwann heilen zu können, haben sie auf diese Weise bisher schon knapp 1000 Spender mobilisieren können.</p>
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		<item>
		<title>Gedächtnisleistung und Jahreszeit</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/gedaechtnisleistung-und-jahreszeit/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 09:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Untersuchungen ergaben einen Zusammenhang zwischen der Gedächtnisleistung älterer Patienten und der [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Untersuchungen ergaben einen Zusammenhang zwischen der Gedächtnisleistung älterer Patienten und der Jahreszeit.</strong></p>
<h2>Eine kanadische Auswertung mehrerer Studien</h2>
<p>Daten von 3353 Teilnehmern aus verschiedenen Studien, die in den USA, in Kanada und Frankreich durchgeführt wurden, dienten als Untersuchungsmaterial für eine Gruppe Neurologen der Universität Toronto. Ausgewertet wurden die medizinischen und kognitiven Daten älterer Menschen. Ihr Durchschnittsalter betrug 75 Jahre. Neben medizinischen Erhebungen wurden das Konzentrationsvermögen und die mentale Leistungsfähigkeit getestet. Hierzu mussten unter anderem auch Zahlenkolonnen und Reihen von Wörtern auswendig gelernt werden.25</p>
<h2>Winterschlaf für das Gehirn?</h2>
<p>Die Auswertung zeigte sehr deutlich, dass die mentalen Fähigkeiten einer jahreszeitlichen Schwankung unterliegen. Je nach Jahreszeit wurde ein besseres oder schlechteres Ergebnis erzielt, der Unterschied in der Leistungsfähigkeit entsprach einer Alterung des Gehirns um 4,8 Jahre. Diejenigen Teilnehmer, deren Messungen im Spätsommer oder Herbst durchgeführt wurden, zeigten eindeutig die besseren Leistungen.</p>
<p>Am besten scheint das Gehirn im September, kurz vor der Tag-und-Nacht-Gleiche, zu arbeiten. Im Winter und Frühling dagegen sind die Hirnleistungen etwas vermindert.</p>
<p>Gleichzeitig wurde im Nervenwasser der Teilnehmer eine höhere Konzentration an Beta-Amyloid festgestellt. Aus diesem Protein entstehen im Gehirn die Ablagerungen, die bei Alzheimerpatienten verstärkt nachweisbar sind und die höchstwahrscheinlich die Funktion des Gehirns beeinträchtigen.</p>
<p>Diese jahreszeitlichen Leistungseinbußen betreffen besonders stark das Arbeitsgedächtnis, in dem für kurze Zeit eine Vielzahl von Informationen abrufbar sein muss. Wenn es beeinträchtigt ist, werden Aktivitäten wie Autofahren, Gespräche führen und Kopfrechnen anstrengender und die Konzentrationsfähigkeit sinkt.</p>
<p>Die Analyse der Universität Toronto wies allerdings keine Mehrfachmessung zu den günstigeren und ungünstigeren Jahreszeiten pro Teilnehmer nach. Sie kann also nicht belegen, wie sich bei den einzelnen Teilnehmern die kognitiven Fähigkeiten im Sommer und Herbst verbessern und im Winter verschlechtern. Allein über statistische Mittel konnte die jahreszeitliche Schwankung ausgemacht werden.</p>
<h2>Gründe für die jahreszeitlichen Schwankungen</h2>
<p>Vieles in unserem Körper ist jahreszeitlichen Schwankungen ausgesetzt. Einfluss auf Gehirnleistungen können auch solche Faktoren haben wie verminderte Vorräte an Vitamin D und veränderte Ausschüttung von Melatonin. Der Lichtmangel und die niedrigeren Temperaturen können ebenfalls eine Änderung unseres Stoffwechsels hervorrufen und sich über Umwege auch im Gehirn bemerkbar machen.</p>
<p>Im Sommer und Herbst sind die kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen laut Studie auf ihrem Höhepunkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li> https://www.spektrum.de/news/geistig-fitter-im-sommer/1628766</li>
<li>https://www.netdoktor.de/news/im-winter-faellt-das-denken-schwerer/</li>
<li>https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Jahreszeit_beeinflusst_Denkleistung_alter_Menschen1771015590619.html</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Demenz als Herausforderung für die Zukunft</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-als-herausforderung-fuer-die-zukunft/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler suchen und finden stetig neue Therapieansätze zur Demenzerkrankung – einige interessante Entwicklungen möchten wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wissenschaftler suchen und finden stetig neue Therapieansätze zur Demenzerkrankung – einige interessante Entwicklungen möchten wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.</strong></p>
<h2>Prognosen für die künftige Entwicklung</h2>
<p>Im Jahr 2035 werden rund drei Millionen Österreicherinnen und Österreicher älter als 60 Jahre sein. Etwa 5 bis 7 Prozent der Menschen über 60 leiden an einer Demenz, wobei Alzheimer die häufigste Form dementieller Erkrankungen ist. Gibt es in Österreich 2018 schätzungsweise 100.000 Alzheimerkranke, so wird bis 2050 mit rund 230.000 Betroffenen gerechnet. Hinter diesen nüchternen Zahlen verbergen sich viele persönliche Lebensgeschichten. Das wissen Sie als Betroffene und Angehörige am allerbesten. Die Suche nach Therapieansätzen für die Zukunft ist deshalb ein wichtiges Ziel der Demenzforschung.</p>
<h2>Der aktuelle Stand der Forschung</h2>
<p>Gut bekannt sind inzwischen die wichtigsten Risikofaktoren für dementielle Erkrankungen. Forscher plädieren für eine gezielte Kontrolle dieser Faktoren.<br />
Können Sie einer Demenzerkrankung tatsächlich vorbeugen? Ergebnisse einer finnischen Studie belegen, Kombinationen aus Ernährungsempfehlungen, regelmäßigem körperlichem und kognitivem Training und einer laufenden Kontrolle von Risikofaktoren wie erhöhtem Blutdruck sowie zu hohen Blutzucker- und Blutfettwerten können die kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit Demenzrisiko erhalten und sogar verbessern.<br />
Eine Langzeitstudie, die mehr als 1.000 Priester, Mönche und Nonnen untersucht hat, zeigt: In soziale Netzwerke eingebundene Menschen bauen selbst bei pathologischen Veränderungen im Gehirn weniger kognitive Fähigkeiten ab als vereinsamte Menschen. Wichtig ist demnach sozial aktiv und kontaktfreudig zu bleiben.</p>
<p>Einen genaueren Einblick in die Forschung erhalten Sie im Beitrag <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/aktueller-stand-der-forschung/">&#8220;Aktueller Stand der Forschung&#8221;</a>.</p>
<h2>Neue Forschungsansätze in puncto Demenz</h2>
<p><strong>Big Data<br />
</strong>Das Kürzel „Big Data“ steht für das Erfassen, sinnvolle Verknüpfen und Analysieren großer Datenmengen, was dank hoher Rechenleistungen heute in immer kürzerer Zeit realisierbar ist. Gelingt es, Daten möglichst vieler Demenzkranker zu erfassen und wissenschaftlich auszuwerten, „könnten wir unsere Modelle vom Verlauf der Demenz verbessern, die Risikofaktoren und die Ursachen der Krankheit besser verstehen und früher diagnostizieren“, sagte Prof. Ana Isabel Verdelho auf dem 4. Congress der European Academy of Neurology (EAN).<br />
Dabei geht es um äußerst sensible Daten &#8211; Fragen des Datenschutzes sind bislang noch nicht befriedigend geklärt.</p>
<p><strong>Genforschung<br />
</strong>Einige Genvarianten, die das Krankheitsgeschehen beeinflussen, sind schon länger bekannt. Das Vorhandensein der Gene TMEM106B, UNC5c und ENC1 kann eine größere Widerstandsfähigkeit hinsichtlich krankhafter, unter anderem bei Alzheimerpatienten zu beobachtenden Veränderungen bewirken. Das Gen TMEM106B kann darüber hinaus auch vor fronttemporalen Demenzerkrankungen schützen. In jüngster Zeit werden zunehmend auch Gen-Mutationen entschlüsselt, die das Demenzrisiko beeinflussen, wie beispielsweise in einer internationalen Studie unter Beteiligung der Universitätsklinik für Neurologie in Graz. Die dabei entdeckten und beschriebenen drei neuen Mutationen könnten „gute Ansatzpunkte für neue Therapien liefern“, so Prof. Dr. Reinhold Schmidt, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie.</p>
<p><strong>Ein Impfstoff gegen Alzheimer<br />
</strong>Inzwischen ist die Bedeutung von Beta-Amyloid und dem Tau-Protein für das Entstehen und Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit gut bekannt. Das Einzelmolekül Beta-Amyloid neigt dazu zunächst Cluster, also Gruppen, zu bilden, die im Gehirn noch frei beweglich sind. Später können sich daraus jedoch gesundheitsgefährdende Plaques (Ablagerungen) bilden, die für Alzheimererkrankungen charakteristisch sind.</p>
<p>Das Tau-Protein ist im menschlichen Organismus für den fortschreitenden Verlust der Struktur und Funktionsweise von Neuronen (Nervenzellen) bis hin zum Absterben von Neuronen verantwortlich. Bei Alzheimerpatienten ist dieses Protein verändert. Aktuelle Therapien setzen hier an.</p>
<p>Die Ergebnisse von Phase-1 der weltweit ersten, in Österreich durchgeführten Tau-Impfstudie stimmen hoffnungsvoll. Patientinnen und Patienten sprachen sehr gut auf den Impfstoff an. Der Impfstoff wird nun in einer Phase-2-Studie geprüft. 2019 sollen die Ergebnisse vorliegen.</p>
<p>All diese aussichtsreichen Forschungsansätze können dazu beitragen, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Aktueller Stand der Forschung</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/aktueller-stand-der-forschung/</link>
				<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>
		<category><![CDATA[Aktueller Stand]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Forschung zum Thema Demenz/Alzheimerkrankheit findet in vielen Ländern und mit unterschiedlichen Zielen statt. Derzeit gibt es nahezu 25.000 „Demenzforscher“, die seit 1980 tätig sind. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/aktueller-stand-der-forschung/">Aktueller Stand der Forschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Forschung zum Thema Demenz/Alzheimerkrankheit findet in vielen Ländern und mit unterschiedlichen Zielen statt. Derzeit gibt es nahezu 25.000 „Demenzforscher“, die seit 1980 tätig sind.</p>
<p><strong>Grundlagenforschung</strong> findet in Laboren statt, wo z.B. über die Wirkmechanismen der für die Alzheimer-Krankheit verantwortlichen pathologischen Veränderungen geforscht wird.</p>
<p><strong>Die klinische Forschung</strong> untersucht dagegen die Wirksamkeit von verschiedenen Therapien: Medikamente oder nicht-medikamentöse Ansätze.</p>
<p><strong>Die Versorgungsforschung </strong>untersucht beispielsweise, wie die Lebensqualität für Menschen mit Demenz verbessert werden kann oder welche Unterstützung deren Angehörige benötigen.</p>
<h2>Aktuelle Forschungsergebnisse:</h2>
<ul>
<li>35 Prozent des Risikos an Alzheimer zu erkranken liegen an den persönlichen Risikofaktoren. 25 Prozent Risiko liegen an der Ernährung und der Rest sind die erblich bedingten Erkrankungen.</li>
<li>Das heißt die gezielte Prävention im Sinne einer gesunden Lebensführung verzögert oder verhindert den Ausbruch einer Alzheimererkrankung.</li>
<li>Die sieben persönlichen Risikofaktoren sind: unbehandelte Depressionen und sozialer Rückzug, mangelnde Bewegung, Bluthochdruck, Übergewicht, mangelnde geistige Aktivität, rauchen und Diabetes. Insbesondere der Blutdruck und das Gewicht im mittleren Alter (40, 50 jährig) in Zusammenhang mit einer erblichen Komponente führen zu einer frühen Erkrankung an Alzheimer.</li>
<li>Alzheimer-Patienten haben zu wenig Folsäure und Omega-3-Fettsäure. Der Verzehr von Fisch und hochwertigen Öle ist wichtig, um die Arbeit der Nervenzellen zu unterstützen. Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorn sind weitere wichtige Ernährungsbestandteile, sowie die Reduzierung von Verzehr von Fruchtzucker (Obst) auf ein Stück pro Tag. Zusätzlich sollte tierisches Fett nur in Maßen genossen werden (Magermilchprodukte verwenden).</li>
<li>Ausreichend Schlaf und Stressreduktion unterstützen die nächtliche „Reinigungsaktivität“ des Gehirns.</li>
<li>Eines der neueren Ergebnisse, das bei der Erforschung der Alzheimer Krankheit herauskam ist, dass der Patient nicht mehr geheilt werden kann, da sein Gehirn an vielen Stellen „leer“ ist – die Mehrzahl der Nervenzellen ist abgestorben.</li>
<li>Geforscht wird an einer Alzheimerimmunimpfung, welche bei einer bereits erfolgten Erkrankung die Symptome mildern bzw. „nach hinten verschieben“ soll.</li>
<li>Die verfügbaren Arzneistoffe können den Verlust der kognitiven Fähigkeiten nur eine Zeitlang aufhalten. Ein therapeutischer Durchbruch ist nicht in Sicht.</li>
</ul>
<h2>Studien zum Nachlesen:</h2>
<p>Im April erschien im Journal of Alzheimer’s Disease eine Veröffentlichung über die Produktivität der Top 100 Alzheimer-Wissenschaftler<br />
<a href="http://www.neurophys.gu.se/digitalAssets/1270/1270690_Top_100_AD_researchers.pdf">Sorensen, A.A. (2009)</a> (pdf-Datei)</p>
<h3>AgeWell.de &#8211; was hilft bei Demenz?</h3>
<p><a href="https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/agewell-was-hilft-bei-demenz.php">https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/agewell-was-hilft-bei-demenz.php</a></p>
<h3>Bridget</h3>
<p>Die Entwicklung von Präventionsstrategien gegen Demenzen<br />
<a href="https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/bridget-4628.php">https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/bridget-4628.php</a></p>
<h3>Vortest</h3>
<p>Es wurde ein Testverfahren entwickelt, das Alzheimer-Demenz bereits Jahre vor den ersten Symptomen zuverlässig bestimmen kann.<br />
<a style="font-size: 13px;" href="https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/alzheimer-demenz-fruhzeitig-erkennen-arzneistoffe-gezielter-uberprufen-2117.php">https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/alzheimer-demenz-fruhzeitig-erkennen-arzneistoffe-gezielter-uberprufen-2117.php</a></p>
<h3>Aktive und passive Immuntherapie</h3>
<p>Dazu wird am Klinikum Bayreuth nun eine Langzeitstudie durchgeführt. Das Medikament &#8220;Aducanumab&#8221; des US-amerikanischen Pharmaunternehmens &#8220;Biogen&#8221; wird <a href="https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-krankheit/aktuelles.htm?showid=4992">in der dritten Phase</a> getestet. Ergebnisse 2020.<br />
<a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=39853">https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=39853</a></p>
<h3>„Antikörper gegen neurodegenerative Krankheiten werden kommen“</h3>
<p><a href="https://www.welt.de/print/wams/wissen/article155558743/Impfung-gegen-das-Vergessen.html">https://www.welt.de/print/wams/wissen/article155558743/Impfung-gegen-das-Vergessen.html</a></p>
<h3>Nicht-medikamentöse Prävention und Therapie bei leichter und mittelschwerer Alzheimer-Demenz und gemischter Demenz – österreichische Studie</h3>
<p><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/fileadmin/de.wegweiser-demenz/content.de/downloads/10_informationen_fuer_Fachkraefte/evidenzbericht_demenz_-_nicht-medikamentoese_praevention_und_therapie.pdf">https://www.wegweiser-demenz.de/fileadmin/de.wegweiser-demenz/content.de/downloads/10_informationen_fuer_Fachkraefte/evidenzbericht_demenz_-_nicht-medikamentoese_praevention_und_therapie.pdf</a></p>
<h3>Die Fingerstudie (aus Finnland)</h3>
<p><a href="http://dzd.blog.uni-wh.de/bahnbrechende-studien-aus-der-forschung-die-finger-studie/">http://dzd.blog.uni-wh.de/bahnbrechende-studien-aus-der-forschung-die-finger-studie/</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/aktueller-stand-der-forschung/">Aktueller Stand der Forschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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