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	<title>Gehirn &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Gedächtnisleistung und Jahreszeit</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/gedaechtnisleistung-und-jahreszeit/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 09:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Untersuchungen ergaben einen Zusammenhang zwischen der Gedächtnisleistung älterer Patienten und der [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Untersuchungen ergaben einen Zusammenhang zwischen der Gedächtnisleistung älterer Patienten und der Jahreszeit.</strong></p>
<h2>Eine kanadische Auswertung mehrerer Studien</h2>
<p>Daten von 3353 Teilnehmern aus verschiedenen Studien, die in den USA, in Kanada und Frankreich durchgeführt wurden, dienten als Untersuchungsmaterial für eine Gruppe Neurologen der Universität Toronto. Ausgewertet wurden die medizinischen und kognitiven Daten älterer Menschen. Ihr Durchschnittsalter betrug 75 Jahre. Neben medizinischen Erhebungen wurden das Konzentrationsvermögen und die mentale Leistungsfähigkeit getestet. Hierzu mussten unter anderem auch Zahlenkolonnen und Reihen von Wörtern auswendig gelernt werden.25</p>
<h2>Winterschlaf für das Gehirn?</h2>
<p>Die Auswertung zeigte sehr deutlich, dass die mentalen Fähigkeiten einer jahreszeitlichen Schwankung unterliegen. Je nach Jahreszeit wurde ein besseres oder schlechteres Ergebnis erzielt, der Unterschied in der Leistungsfähigkeit entsprach einer Alterung des Gehirns um 4,8 Jahre. Diejenigen Teilnehmer, deren Messungen im Spätsommer oder Herbst durchgeführt wurden, zeigten eindeutig die besseren Leistungen.</p>
<p>Am besten scheint das Gehirn im September, kurz vor der Tag-und-Nacht-Gleiche, zu arbeiten. Im Winter und Frühling dagegen sind die Hirnleistungen etwas vermindert.</p>
<p>Gleichzeitig wurde im Nervenwasser der Teilnehmer eine höhere Konzentration an Beta-Amyloid festgestellt. Aus diesem Protein entstehen im Gehirn die Ablagerungen, die bei Alzheimerpatienten verstärkt nachweisbar sind und die höchstwahrscheinlich die Funktion des Gehirns beeinträchtigen.</p>
<p>Diese jahreszeitlichen Leistungseinbußen betreffen besonders stark das Arbeitsgedächtnis, in dem für kurze Zeit eine Vielzahl von Informationen abrufbar sein muss. Wenn es beeinträchtigt ist, werden Aktivitäten wie Autofahren, Gespräche führen und Kopfrechnen anstrengender und die Konzentrationsfähigkeit sinkt.</p>
<p>Die Analyse der Universität Toronto wies allerdings keine Mehrfachmessung zu den günstigeren und ungünstigeren Jahreszeiten pro Teilnehmer nach. Sie kann also nicht belegen, wie sich bei den einzelnen Teilnehmern die kognitiven Fähigkeiten im Sommer und Herbst verbessern und im Winter verschlechtern. Allein über statistische Mittel konnte die jahreszeitliche Schwankung ausgemacht werden.</p>
<h2>Gründe für die jahreszeitlichen Schwankungen</h2>
<p>Vieles in unserem Körper ist jahreszeitlichen Schwankungen ausgesetzt. Einfluss auf Gehirnleistungen können auch solche Faktoren haben wie verminderte Vorräte an Vitamin D und veränderte Ausschüttung von Melatonin. Der Lichtmangel und die niedrigeren Temperaturen können ebenfalls eine Änderung unseres Stoffwechsels hervorrufen und sich über Umwege auch im Gehirn bemerkbar machen.</p>
<p>Im Sommer und Herbst sind die kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen laut Studie auf ihrem Höhepunkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li> https://www.spektrum.de/news/geistig-fitter-im-sommer/1628766</li>
<li>https://www.netdoktor.de/news/im-winter-faellt-das-denken-schwerer/</li>
<li>https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Jahreszeit_beeinflusst_Denkleistung_alter_Menschen1771015590619.html</li>
</ul>
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		<title>Wer Fremdsprachen lernt, bleibt länger geistig fit</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/geistig-fit-bleiben/</link>
				<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 09:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Beim Lernen einer Fremdsprache ist unser Gehirn gut gefordert: Vokabeln und Grammatik-Regeln muss man sich merken, um sie etwa in einem Gespräch schnell abrufen und anwenden zu können. Doch die Mühe lohnt sich: So können Sie sich mit Fremdsprachen nicht nur gut in aller Welt verständigen, sondern auch beim Lernen und Anwenden Ihr Gehirn trainieren, um länger geistig fit zu bleiben. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Lernen einer Fremdsprache ist unser Gehirn gut gefordert: Vokabeln und Grammatik-Regeln muss man sich merken, um sie etwa in einem Gespräch schnell abrufen und anwenden zu können. Und falls uns mal ein Wort fehlt, ist Flexibilität und Kreativität bei der Suche nach sprachlichen Umwegen gefragt, um das gewünschte Anliegen ausdrücken zu können. Doch die Mühe lohnt sich: So können Sie sich mit Fremdsprachen nicht nur gut in aller Welt verständigen, sondern auch beim Lernen und Anwenden Ihr Gehirn trainieren, um länger geistig fit zu bleiben.</p>
<h2><strong>Eine Zweitsprache kann Alzheimer verzögern </strong></h2>
<p>Denn wer mindestens eine Fremdsprache spricht, hat gute Chancen, eine Alzheimer-Erkrankungen oder das Auftreten einer leichten kognitive Beeinträchtigung (LKI, eine im höheren Alter auftretende Beeinträchtigung des Gedächtnis und Denkvermögens, die eine Vorstufe zur Demenz darstellen kann) um durchschnittlich fünf Jahre verzögern zu können. Das haben kanadische Forscher an der Concordia University in Montreal herausgefunden.</p>
<p>Bei ihrer Studie haben die Forscher mit insgesamt 26 Alzheimer-Patienten und 68 Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung Gedächtnistests durchgeführt und haben erstmalig spezielle hochauflösende Gehirn-Aufnahmen mit Magnetresonanztomografie (MRT) machen können. Das Ergebnis: Diejenigen, die mindestens eine Fremdsprache sprechen konnten, schnitten im vergleichbaren Stadium der Krankheit jeweils besser bei den Gedächtnistests ab als die einsprachigen Teilnehmer.</p>
<h2><strong>Sichtbare Unterschiede im Gehirn</strong></h2>
<p>Die Unterschiede zwischen den einsprachigen und mehrsprachigen Teilnehmern ließen sich dank der neuen Untersuchungsmethode körperlich feststellen: An den MRT-Aufnahmen des Gehirns konnten die Forscher erkennen, dass die für die kognitive Kontrolle, Sprache und Orientierung bedeutende Großhirnrinde noch deutlich dicker bei den mehrsprachigen Teilnehmern war als bei Teilnehmern, die nur eine Sprache sprechen. Dies weist darauf hin dass die mehrsprachigen Teilnehmer einen Alzheimer-bedingten Abbau der Nervenzellen im Gehirn länger kompensieren und kognitiv wesentlich länger leistungsfähig bleiben können als Menschen, die nur ihre Muttersprache sprechen können.</p>
<p>Doch ist es nicht nur das Lernen einer Fremdsprache an sich, das die grauen Zellen trainiert, sondern können auch die damit verbundenen Nebeneffekte eine positive Wirkung haben: Eine Fremdsprache ist ein Schlüssel zur Kommunikation mit anderen Menschen. Wer sich in dieser Sprache oft mit anderen unterhält oder regelmäßig einen Sprachkurs besucht, hat ein geselliges Hobby mit viel Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Und das ist schließlich erwiesenermaßen auch ein wichtiger Faktor, um das Alzheimer-Risiko zu senken.</p>
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		<title>Ernährung Teil 2: Zucker &#8211; Süße Gefahr oder Segen fürs Gehirn?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/ernaehrung-zucker-alzheimer/</link>
				<pubDate>Tue, 28 May 2024 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Zucker ist ein wichtiger Treibstoff für unser Gehirn – doch kann er auch an dessen Zerstörung mitwirken und Prozesse in Gang setzen, die das Alzheimer-Risiko erhöhen. Entscheidend für eine gesunde Verarbeitung im Körper ist dabei, dass wir nicht zu oft zu große Mengen Zucker zu uns nehmen. Doch gibt es auch einen Zucker, der möglicherweise gegen Demenz-Symptome helfen kann. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zucker ist ein wichtiger Treibstoff für unser Gehirn – doch kann er auch an dessen Zerstörung mitwirken und Prozesse in Gang setzen, die das Alzheimer-Risiko erhöhen. Entscheidend für eine gesunde Verarbeitung im Körper ist dabei, dass wir nicht zu oft zu große Mengen Zucker zu uns nehmen. Doch gibt es auch einen Zucker, der möglicherweise gegen Demenz-Symptome helfen kann.</strong></p>
<h2><strong>Insulin und seine Wirkung</strong></h2>
<p>Denn beim Genuss stark zuckerhaltiger und kohlenhydratreicher Nahrungsmittel steigt der Blutzuckerspiegel schnell stark an. Daraufhin schüttet der Körper eine große Menge des Hormons Insulin aus, um den Zucker in die Körperzellen zu transportieren und den Blutzuckerspiegel wieder zu regulieren. Auch im Gehirn erfüllt Insulin eine wichtige Funktion: Es reguliert die „Blut-Hirn-Schranke“, die das Blut filtert und das Gehirn vor Schadstoffen wie Toxinen und Krankheitserregern schützt und es mit notwendigen Nährstoffen versorgt. Außerdem schützt es die Nervenzellen im Gehirn vor Ablagerungen, die den Alzheimer-typischen Erinnerungsverlust verursachen.</p>
<p>Ist der Insulinspiegel im übrigen Körper hoch, fehlt es jedoch an Insulin im Gehirn – die Zellen werden nicht mehr geschützt und Insulinrezeptoren werden geschädigt. Defekte Insulinrezeptoren in den Gehirnzellen sorgen dafür, dass diese keinen Zucker (Glukose) mehr aufnehmen können. Gelangt zu wenig Glukose in die Gehirnzellen, können Proteine nicht mehr so gut abgebaut werden und es bilden sich Eiweißablagerungen (sogenannte Plaques), wodurch die Nervenzellen absterben. Das beeinträchtigt das Erinnerungsvermögen und die kognitiven Fähigkeiten und führt zu Alzheimer-Symptomen.</p>
<h2><strong>Galaktose gibt dem Gehirn neue Energie</strong></h2>
<p>Doch gibt es einen Zucker, der es an den geschädigten Insulinrezeptoren vorbei in die Zellen schafft: Galaktose. Dieser zeigt mitunter erstaunliche Wirkung. So nutzen zum Beispiel Leistungssportler diesen rezeptfrei erhältlichen Zucker als Energieschub bei übersäuerten Muskeln. Außerdem zeigen erste Forschungsergebnisse aus Versuchen mit Mäusen und Menschen, dass Galaktose eine Möglichkeit bieten könnte, die Nervenzellen im Gehirn zu entgiften, mit Zucker zu versorgen und so das Erinnerungsvermögen und kognitive Fähigkeiten zu verbessern.</p>
<p>Jeweils ein Teelöffel Galaktose morgens, mittags und abends sollen dabei schon zu vielversprechenden Ergebnissen bei Demenzkranken geführt haben. Dennoch stehen bisher groß angelegte klinische Studien aus, um tatsächlich nachweisen zu können, ob Galaktose gegen Demenz helfen könnte. Aktuelle Studien der UAB Universität in Barcelona legen nahe, dass die Wirkung je nach Dosis und Geschlecht auch sehr unterschiedlich ausfallen könne. Der 2016 verstorbene Professor für Molekularbiologie und Biochemie Werner Reutter befasste sich in seiner Forschung ebenfalls intensiv mit Galaktose und Demenz und schwor selbst auf die Wirkung des Zuckers – auch wegen dessen Nebeneffekt, Mittagsmüdigkeit schnell zu vertreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Artikel ersten Teil zum Thema Ernährung &#8220;Schlechte Ernährung schädigt das Gehirn&#8221; finden Sie <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/schlechte-ernaehrung-schaedigt-das-gehirn/">hier</a>.</p>
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		<title>Ernährung Teil 1: Schlechte Ernährung schädigt das Gehirn</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/schlechte-ernaehrung-schaedigt-das-gehirn/</link>
				<pubDate>Tue, 21 May 2024 09:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[ungesund]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Viel Zucker, Salz und Fett – von schneller Energiezufuhr und intensivem Geschmack, den dieses Trio mit sich bringt, lässt sich unser Körper gerne verführen. Dass eine solche Ernährung nicht gut für den Blutdruck und die Figur sind, ist weithin bekannt. Doch haben Forscher festgestellt, dass auch das Gehirn darunter leidet und ungesunde Ernährung Demenz-Symptome auslösen kann. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viel Zucker, Salz und Fett – von schneller Energiezufuhr und intensivem Geschmack, den dieses Trio mit sich bringt, lässt sich unser Körper gerne verführen. Deshalb spart die Lebensmittelindustrie nur selten an diesen Zutaten, wenn es darum geht, uns Fertigprodukte, Süßigkeiten und Fastfood schmackhaft zu machen. Dass eine solche Ernährung nicht gut für den Blutdruck und die Figur sind, ist weithin bekannt. Doch haben Forscher festgestellt, dass auch das Gehirn darunter leidet und ungesunde Ernährung Demenz-Symptome auslösen kann.</strong></p>
<h2><strong>Zu viel Zucker und Fett lassen das Gehirn auf Dauer schrumpfen</strong></h2>
<p>Die Kombination aus Zucker und Fett im Übermaß können jeweils innerhalb des Körpers komplexe Kettenreaktionen in Gang setzen: Ihre Aufnahme hat Einfluss auf Darmflora und Blutzucker, was die Produktion bestimmter Botenstoffen anregt, die Entzündungsprozesse auslösen und damit die Nervenzellen im Gehirn absterben lassen. Auf Dauer schrumpfen dann bestimmte Hirnregionen, was wiederum einen Einfluss auf unser Verhalten und Denkvermögen hat.</p>
<p>Betroffen sind unter anderem die Amygdala und der Orbitofrontalkortex &#8211; die Regionen im Gehirn, die Ereignisse mit einer emotionalen Bewertung verknüpfen und die bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen. Da beide Gehirnregionen außerdem mit dem Geschmacksempfinden zu tun haben, vermuten Forscher hier einen Zusammenhang zwischen Nahrungsauswahl und Übergewicht: Ist das Gehirn an dieser Stelle bereits reduziert, entscheidet man sich eher für ungesunde, energiereiche Nahrung und kann sich weniger gut beim Essen zurückhalten – ein Teufelskreis.</p>
<h2><strong>Mediterrane Ernährung statt Fastfood</strong></h2>
<p>Auch der für das Gedächtnis verantwortliche Hippocampus wird durch schlechte Ernährung mit Fastfood wie Pommes, Hamburger und süßen Limonaden geschädigt, wie in Studien der Rush University in Chicago festgestellt werden konnte. Denn die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, durch die das Gehirn vor Schadstoffen und Krankheitserregern im Blut geschützt und mit Nährstoffen versorgt wird, wird bei erhöhtem Blutzuckerspiegel und zu großer Fettaufnahme durchlässig. Das hat zur Folge, dass der Hippocampus schrumpft und weniger Erinnerungen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis gelangen und Demenz-Symptome auftreten.</p>
<p>Zu viel Salz wirkt sich sowohl auf den Blutdruck als auch auf die Durchblutung des Gehirns aus und damit auf die Denkleistung. Bei einer salzreichen Ernährung werden im Dünndarm T-Helferzellen produziert, die einen entzündungsfördernden Stoff (Interleukin-17) produziert, der wiederum die Funktion der Endothelzellen stört und sich damit unter anderem auf den Blutdruck auswirkt. Wer etwa regelmäßig täglich die 8-16-fache Menge der empfohlenen Maximal-Dosis von 5-6 Gramm pro Tag zu sich nimmt, kann seine Denkleistung deutlich verschlechtern. Doch ist dies ein Effekt, der sich auch wieder umkehren lässt.</p>
<p>Studienteilnehmer, die sich stattdessen salz arm und mediterran (z.B. mit viel Gemüse, Obst, Fisch und gesunden Fetten wie Leinsamen- und Olivenöl) ernährten, erkrankten deutlich seltener an Alzheimer und waren geistig fitter als jüngere Teilnehmer, die sich ungesund ernährten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der zweite Teil zum Thema Ernährung &#8220;Zucker &#8211; Süße Gefahr oder Segen fürs Gehirn?&#8221; erscheint am 28.05.2018 im Blog und unter <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/ernaehrung-zucker-alzheimer/">diesem Link</a>.</p>
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