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	<title>Musik &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Musik über Demenz und als Therapie</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/musik-demenz-therapie/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Musik hilft, auch andere Erinnerungen und Fähigkeiten ins Bewusstsein zurückzurufen und zudem die Stimmung zu verbessern. Eine finnische Studie konnte nachweisen, dass regelmäßiges Singen sich positiv auswirkt. Der Gemütszustand der Kranken hellte sich auf, ihr Stresspegel sank, das Kurz- und Arbeitsgedächtnis, die Orientierungsfähigkeit und die Verstandesfunktion verbesserten sich. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<h2>Musik als Therapie</h2>
<p>Musik ist in der Demenzbetreuung ein wichtiges Hilfsmittel. Die wohltuende Wirkung von Musik auf Menschen mit Demenzerkrankungen ist bekannt. Deshalb wird in zunehmendem Maß in der Pflege von Demenzpatienten Musiktherapie eingesetzt. Selbst Menschen, die verstummt und versteinert in sich selbst zurückgezogen sind, blühen unter dem Einfluss von Musik auf und wirken lebendiger und erinnern sich an frühere Tage. Selbst wenn vieles andere verschwunden ist, die Lieder, die von früher bekannt sind, werden wieder erinnert und bringen weitere Erinnerungen mit sich.</p>
<p>Neurowissenschaftler haben zwei hochaktive Bereiche im Gehirn als Ort des Musikgedächtnisses lokalisiert und festgestellt, dass diese Bereiche bei vielen an Demenz erkrankten trotz fortschreitender Degeneration des Gehirns großteils erhalten bleiben. Diese Bereiche sind außerdem noch für komplexe Bewegungsabläufe verantwortlich, für Erwartungen und die Auswertung von Erlebnissen.</p>
<p>Musik hilft, auch andere Erinnerungen und Fähigkeiten ins Bewusstsein zurückzurufen und zudem die Stimmung zu verbessern. Eine finnische Studie konnte nachweisen, dass regelmäßiges Singen sich positiv auswirkt. Der Gemütszustand der Kranken hellte sich auf, ihr Stresspegel sank, das Kurz- und Arbeitsgedächtnis, die Orientierungsfähigkeit und die Verstandesfunktion verbesserten sich. Eine Gruppe, die nur passiv Musik hörte, wies ebenfalls Verbesserungen auf, die aber etwas geringer waren. Der Zustand einer dritten Gruppe, die keine Musik hörte, verschlechterte sich weiter.</p>
<h2>Musik als Alltagshilfe</h2>
<p>Musiktherapie verbessert den Alltag der an Demenz Erkrankten. Essen und Trinken fallen im Verlauf der Erkrankung immer schwerer. Es hat sich gezeigt, dass Singen die Mundmotorik verbessert und damit auch das Schlucken erleichtert. Ein Trinklied beispielsweise kann alte Erinnerungen neu verknüpfen und dafür sorgen, dass die Erkrankten etwas trinken. Und Wanderlieder lassen sich zur Sturzprävention einsetzen, da sie die Bewegungsabläufe sicherer machen.</p>
<p>Am besten wirkt Musik, wenn es zu ihr eine Beziehung gibt. Deshalb ist es wichtig, den Musikstil und Lieblingslieder der Erkrankten zu kennen oder herauszufinden.</p>
<h2>Lieder über Demenz</h2>
<p>Das Thema Demenz hat inzwischen schon Einzug in einige Liedtexte gehalten. Die Lieder wollen aufbauen, helfen und trösten, indem sie die Isolation aufheben, in der sich manche Menschen nach der Diagnose Demenz gefangen fühlen.</p>
<h3>I&#8217;m not gonna miss you &#8211; Glen Campell</h3>
<p>Der Song erzählt von Campells eigenem Kampf gegen die Demenz und das Vergessen.</p>
<h3>Raymond – Brett Eldredge</h3>
<p>Brett Eldredge besingt in dem Lied „Raymond“ eine demente Frau im Pflegeheim, die einen Angestellten des Pflegeheims für ihren Sohn Raymond hält, der im Vietnamkrieg gefallen ist.</p>
<h3>She misses him – Tim Rushlow</h3>
<p>Dieses Lied handelt von den Auswirkungen, die eine Demenzerkrankung auf die Familie und Freunde des Erkrankten hat.</p>
<h3>Veronica – Elvis Costello</h3>
<p>Elvis Costello besingt seine an Alzheimer erkrankte Großmutter, die nicht mehr sie selbst ist und ihre schrecklichen Momente der Klarheit.</p>
<h3>Vergessen – Andi S.</h3>
<p>Ein Lied, das die Erfahrungen eines Zivildienstleistenden mit Demenzkranken beschreibt.</p>
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										</item>
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		<title>Mit Musik gegen das Vergessen wirken</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/mit-musik-gegen-das-vergessen-wirken/</link>
				<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Musik ist nicht nur ein Balsam für die Seele, es kann möglicherweise auch die kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit Demenz verbessern, wie eine randomisierte klinische Studie zeigt. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Menschen mit einer dementiellen Erkrankung ziehen sich sehr häufig zurück. Ob die Begründung dafür in einer tiefen Traurigkeit über die Lebensumstände, dem fortschreitenden Problem der Wortfindungsstörungen, dem kognitiven Abbau ganz allgemein und damit verbunden dem „Nichtfolgenkönnen“ von sozialen Interaktionen liegt oder wahrscheinlich eine Mischung vieler Aspekte ist, kann nur schwer erforscht werden. Für Angehörige erscheint es oft schwierig eine Kommunikation mit dem betroffenen Familienmitglied zu gestalten und eine gemeinsame freudvolle Betätigung zu finden. Musik ist ein wertvoller Schlüssel, um Menschen mit Demenz anzusprechen.</strong></p>
<p>Musik ist nicht nur ein Balsam für die Seele, es kann möglicherweise auch die kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit Demenz verbessern, wie eine randomisierte klinische Studie zeigt. Musik verbessert kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und die Leistung des Arbeitsgedächtnisses. Die positive Wirkung auf das Gemüt, also die Stimmung führt zu einer Reduzierung des psychologischen Stresses der betroffenen Menschen. Ein Phänomen, welches häufig beobachtet werden kann und durch Studien bestätigt wird.</p>
<p>Musik zu hören, selbst zu musizieren oder zu singen spricht jeweils unterschiedliche Areale im Gehirn an. Das zentrale Nervensystem muss sich während unseres gesamten Lebens immer wieder an spezielle Anforderungen anpassen. Diese Fähigkeit wird als Neuroplastizität bezeichnet. Musik ist nachweislich eine wirksame Methode, um diese Fähigkeit zu erhalten beziehungsweise zu trainieren.</p>
<p>Musik macht also nicht nur Spaß sondern hat eine enorme Auswirkung auf unser Gehirn und damit auf die Funktionen unseres gesamten Körpers.</p>
<p>Die Ergebnisse sind durchgehend ermunternd Musik als Therapie bei Menschen mit Demenz einzusetzen.</p>
<p>Bewegung zur Musik stellt sich nicht selten ganz automatisch ein. Gleichgewicht und Ausdauer werden auf diese Weise trainiert. Auch das Trinken oder Essen kann durch Musik (Trinklieder wie „Ein Prosit der Gemütlichkeit“) animiert werden.</p>
<p>Bevor mit Musiktherapie begonnen wird, ist eine biographische Erhebung ganz wesentlich: Von welcher Musik war der betroffene Mensch in seinem Leben begleitet? Welche Ereignisse werden mit bestimmten Melodien verbunden. So können Musikstücke gefunden werden, die in der Erinnerungsarbeit Freude bereiten. Die Auswahl der passenden Musik ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, da Menschen in ihrer Vergangenheit auch sehr negative Verknüpfungen mit Musik haben können. Ein Versuch sich mit Musik zu begegnen lohnt sich auch, wenn bis zu diesem Zeitpunkt scheinbar keine Musikalität bestanden hat. Auch ältere Menschen haben Spaß daran, Neues zu erlernen.</p>
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	</div></div>
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