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	<title>Wohnen &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Seniorenwohngemeinschaften als neue Wohnformen</title>
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				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenwohngemeinschaften]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 115.000 bis 130.000 Menschen mit irgendeiner Form der Demenz. Damit verbunden stellt sich für Betroffene und deren Familien die Frage, durch wen und wo der, im Verlauf dieser Erkrankung entstehende, erhöhte Betreuungs- und Pflegebedarf geleistet werden kann. [...]</p>
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			<h3  style="font-size: 14px;text-align:left;line-height:24px;letter-spacing:0px;color: #393836;font-weight:inherit;margin-bottom:10px; margin-top:10px; " id="fancy-title-1" class="mk-fancy-title responsive-align-center simple-title left-align   "><span class="fancy-title-span pointed" >Seniorenwohngemeinschaften als neue Wohnformen</span></h3><div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 115.000 bis 130.000 Menschen mit irgendeiner Form der Demenz. Damit verbunden stellt sich für Betroffene und deren Familien die Frage, durch wen und wo der, im Verlauf dieser Erkrankung entstehende, erhöhte Betreuungs- und Pflegebedarf geleistet werden kann.</strong></p>
<p>Die Unterbringung in einem Pflegeheim wird von Familien aber auch in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Dem Wort „Pflegeheim“ haftet synonym „Endstation“ an. Nicht selten werden Familien beschuldigt, ihre Angehörigen dorthin abzuschieben. Gibt es in einem Pflegeheim ausreichend und entsprechend geschultes Personal, um eventuell auffälliges Verhalten managen zu können? Stören Menschen mit Demenz andere BewohnerInnen? Dies sind nur einige der Bedenken. Der Schwerpunkt von allgemeinen Pflegeeinrichtungen liegt eher beim Thema der Pflege. Sozialtherapeutische Begleitung von Menschen mit Demenz sprengt dort teilweise den Rahmen.</p>
<p>Fachleute entwickeln in dieser Zeit den theoretischen Zugang, dass eine gesonderte Unterbringung in sogenannten Demenzstationen oder Demenztagesstrukturen für das Personal und für die Betroffenen Vorteile bringen würde. Demenzspezifische Konzepte zur Beschäftigung und Betreuung werden eingesetzt.</p>
<p>2008 eröffnete in Wien die erste Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Im selben Jahr zogen auch die ersten BewohnerInnen in eine Hausgemeinschaft ein. Wohngemeinschaften punkten durch offenere Tagesstrukturen. Nachteilig ist die geringere Tages- und Nachtpräsenz von professionellen Pflegekräften. Bei einem höheren medizinisch/pflegerischem Aufwand wird unter Umständen doch ein Umzug ins Pflegeheim notwendig. Finanziert werden diese Plätze, so wie die Unterbringung im Pflegeheim, mit Unterstützung durch eine Förderung vom FSW.</p>
<p>Derzeit ist auch ein Trend in Richtung integrativer Betreuung und Wohnformen zu beobachten. D.h. Menschen mit Demenz werden zum Beispiel in Seniorenwohnhäusern tagsüber in einem eigenen Bereich versorgt, sind jedoch ins Gesamtkonzept integriert. Relativ neu sind Mehrgenerationenhäuser, wo jüngere Menschen/StudentInnen und Menschen mit Demenz gemeinsam wohnen und füreinander da sind.</p>
<p>Im letzten Jahr führte die Alzheimerhilfe MAS in Kooperation mit der Stadt Wels eine einjährige Beobachtung von Menschen mit Demenz, welche zum einen in einem Pflegeheim wohnen oder zum anderen in einer Wohngemeinschaft untergebracht sind, durch. Erforscht wurde, ob eine der beiden Versorgungen für die Betroffenen oder das Personal von Vorteil wäre. Die Ergebnisse zeigen keinen Unterschied in der Auswirkung auf die Lebensqualität.</p>
<p>Es bleibt eine individuelle Entscheidung. Die Art das bisherige Leben zu gestalten, die Erreichbarkeit der Einrichtung für die Familie und der ganz persönliche Eindruck sind hilfreiche Kriterien. Hinfahren und anschauen ist die Einladung an alle Familien.</p>
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		<title>Wenn DemenzpatientInnen weglaufen – was können Angehörige tun</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/wenn-demenzpatientinnen-weglaufen-was-koennen-angehoerige-tun/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 08:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Ein häufiges Problem in der Demenzbetreuung liegt darin, dass die Patientinnen und Patienten in einem bestimmten Stadium immer wieder weglaufen.</p>
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			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Ein häufiges Problem in der Demenzbetreuung liegt darin, dass die Patientinnen und Patienten in einem bestimmten Stadium immer wieder weglaufen.</p>
<h2>Warum laufen DemenzpatientInnen weg?</h2>
<p>Die Gründe, wegzulaufen sind verschiedener Natur. Sie können mit Weglaufen, Hinlaufen und Bewegungsdrang beschrieben werden. Weggelaufen wird vor unangenehmen Situationen, Umständen, die Stress und Angst erzeugen, beispielsweise eine neue Umgebung, veränderte Tagesabläufe oder fremde Menschen, die an etwas Unangenehmes erinnern. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Patienten denken, sie wären mit jemandem verabredet oder hier nur zu Besuch und sie machen sich auf, um nach Hause zu gehen oder ihre Verabredung zu treffen. Und drittens ist es möglich, dass die Betreffenden einfach nur spazieren gehen wollen und sich verirren.</p>
<h2>Wie kann der Wunsch, wegzulaufen, verringert werden?</h2>
<p>Es ist wichtig, die Gründe für diesen Wunsch herauszufinden. Und dann entsprechend darauf einzugehen. Ist es Angst, Schmerz oder Unwohlsein, die den Wunsch wecken, wegzulaufen, dann die Betreffenden nach ihrem Befinden fragen, Hilfe anbieten. Denken die Erkrankten, sie müssten zur Arbeit oder zu einer Verabredung, kann ein Gespräch angefangen werden, das die Vorstellung der Demenzpatienten, wohin sie jetzt unbedingt müssen, mit einbindet. Wichtig ist es, zu erkennen, in welchem Lebensalter der oder die Betreffende sich jetzt fühlt. Wenn der Wunsch aufkommt, heim zu gehen, einen kleinen Spaziergang durch die Wohnung machen, auf Schlüsselerlebnisse oder vertraute Gegenstände hinweisen und dadurch das Wiedererkennen fördern. Einen Menschen, den es immer drängt, zur Arbeit zu gehen, in die Hausarbeit mit einbinden und so beschäftigen. Und mit denen, die sich bewegen wollen, spazieren gehen. Durch noch mögliche Beschäftigung, Ausräumen von Dingen, die Unwohlsein verursachen und der Schaffung eines für die Erkrankten angenehmen Umfelds kann der Drang zum Weglaufen vermindert werden. In der akuten Situation hilft es dann, die Demenzpatienten in ein Gespräch zu verwickeln oder auf andere Art abzulenken.</p>
<h2>Welche Möglichkeiten gibt es, das Weglaufen zu verhindern?</h2>
<p>Möglich ist es auch, die Wohnung so zu gestalten, dass sie gegen Weglaufen gesichert ist. Beispielsweise kann der Bereich der Haustür dunkel gehalten werden, während der Rest der Wohnung gut ausgeleuchtet ist. In dunkle Bereiche gehen Demenzkranke weniger gerne. Auch können Türen in Wandfarbe gestrichen sein und so optisch verschwinden. Die Tür kann auch durch einen Vorhang verdeckt werden. Bei Terrassentüren kann die untere Hälfte mit einer undurchsichtigen Folie abgeklebt werden und dadurch erwecken sie den Anschein, keine Türen, sondern Fenster zu sein.</p>
<h2>Was tun, wenn Angehörige weggelaufen sind?</h2>
<p>Im Vorfeld ist es möglich, Nachbarn oder Geschäfte in der Umgebung um Aufmerksamkeit zu bitten und die eigene Telefonnummer für den Notfall mitzuteilen. Ebenfalls können bereits bei der zuständigen Polizeistation Bild und Beschreibungen hinterlegt werden. Die Demenzerkrankten selbst können mit Kontaktdaten ausgestattet werden, die beispielsweise in einem Medaillon oder anderem Schmuckstück oder Gegenstand untergebracht sind, die die Betreffenden immer bei sich tragen. Außerdem können die Erkrankten mit einem Ortungsgerät ausgestattet werden. Dies muss allerdings im Vorfeld mit ihnen abgeklärt sein.</p>
<p>Dem gesteigerten Drang, sich von zu Hause zu entfernen, kann präventiv entgegengewirkt werden, aber es gibt ebenso Mittel, die ein schnelles Auffinden von vermissten Personen ermöglichen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>https://www.demenzstrategie.at/fxdata/demenzstrategie/prod/media/2c_iff_bmgf_demenz-folder%20(2).pdf</li>
<li>https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/akutsituationen/weglaufen-hinlaufen-verirren.html</li>
<li>http://www.alz-zuerich.ch/html/uploads/media/20160526_Flyer_Demenz_Kapo_01.pdf</li>
<li>https://www.alzheimer-bw.de/fileadmin/AGBW_Medien/Dokumente/Shop/Broschuere_Ich_will_nach_Hause.pdf</li>
</ul>
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			<div class="mk-text-block responsive-align-center  Hilfsmittel-Blockelement"><h3>Alarmtrittmatte</h3>
<p class="Hilfsmittel-Text">Ihre Pflegeperson ist ein &#8220;Nachtwanderer&#8221; oder &#8220;Wegläufer&#8221;? Dann wird es Zeit für eine Alarmtrittmatte. Diese informiert Sie sobald Ihre Pflegeperson das Bett verlässt. <a href="https://www.amazon.de/gp/product/B06XRLS1L7/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B06XRLS1L7&amp;linkCode=as2&amp;tag=demenz_portal-21&amp;linkId=12f8e587943e03b9711bbf0f8ffb3bff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr Infos zu diesem Produkt</a></p>
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		<title>Wohnraumanpassung</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/wohnraumanpassung/</link>
				<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 09:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>In den Anfängen einer Demenz können die Erkrankten noch in ihrem eigenen Zuhause leben. Es sollten jedoch ein paar Anpassungen an die veränderte Situation vorgenommen werden.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>In den Anfängen einer Demenz können die Erkrankten noch in ihrem eigenen Zuhause leben. Es sollten jedoch ein paar Anpassungen an die veränderte Situation vorgenommen werden.</p>
<h2>Den Wohnraum nach den Bedürfnissen ausrichten</h2>
<p>Da mit dem Fortschreiten der Erkrankung die Orientierung immer mehr verloren geht, ist es notwendig, die Wohnung klar zu strukturieren und einfach zu gestalten. Laufwege müssen frei sein, Hindernisse aus dem Weg geräumt werden und die Räume sollten klar und überschaubar eingerichtet sein. Benötigte Veränderungen dürfen jedoch nicht auf einmal durchgeführt werden, sondern müssen langsam und nur im wirklich notwendigen Rahmen erfolgen, da jede Veränderung bei den Erkrankten für Unruhe und Orientierungslosigkeit sorgt. Sollte renoviert oder in ein neues Domizil umgezogen werden, auf bunt gemusterte Teppiche und Tapeten verzichten und die Wände einfarbig mit hellen Pastelltönen streichen und Teppiche wählen, die kein Muster aufweisen. Dunkle Farben irritieren und beunruhigen, deshalb auch für den Teppich hellere Farben wählen.</p>
<h2>Hilfen einbauen</h2>
<p>Hilfen werden vor allem zur Orientierung und Wiederfindung benötigt. Um sich zurechtzufinden, kann es notwendig sein, Türen mit Symbolen zu beschriften und vielleicht auch durch eine andere Farbe hervorzuheben. Nicht notwendige Türen sollten ausgehängt werden, um so zusätzliche Hindernisse zu vermeiden. Eine Beschriftung der Schränke ist ebenfalls hilfreich. Wichtig ist es, die Lieblingsmöbel der Erkrankten zu behalten und einen Teil der Wohnung so einzurichten, dass sich dort Dinge befinden, die besonderen Erinnerungswert haben. In diesem Teil der Wohnung soll es möglich sein, sich sowohl zu entspannen, wie auch tätig zu werden. So ein Refugium sorgt für Ruhe und Gelassenheit und für schöne Augenblicke beim Eintauchen in Vergangenes.</p>
<p>Oft benutzte Wege gut ausleuchten, vielleicht sogar mit Bewegungsmeldern ausstatten, damit nicht zuerst die Lichtschalter gesucht werden müssen. Bereiche, die möglichst gemieden werden sollen, können dadurch unattraktiv gemacht werden, dass sie nicht erleuchtet werden und dadurch dunkle Ecken darstellen. Ebenso können Türen, die in diese Bereiche führen, entweder in der Wandfarbe angestrichen oder durch einen Vorhang verdeckt werden, damit sie schlechter sichtbar sind.</p>
<h2>Sicherheitsrisiken minimieren</h2>
<p>Sicherheitsrisiken sind zum einen durch elektrische Geräte gegeben, bei denen das Ausschalten vergessen wird. Deshalb möglichst nur solche Geräte benutzen, die über einen Überhitzungsschutz verfügen und sich selbsttätig ausschalten. In der Wohnung sollten Rauchmelder installiert sein, um rechtzeitig zu warnen, wenn irgendwo Rauchentwicklung entsteht. Ein weiteres Sicherheitsrisiko ist die Sturzgefahr. Deshalb darauf achten, dass es keine losen Teppichkanten gibt, über die die Kranken stolpern könnten. Fenster am besten sichern und Treppenstufen deutlich sichtbar machen, durch helle reflektierende Bänder an der Treppenkante, um Stürze zu verhindern. Eine andere Gefahrenquelle sind Medikamente oder Putzmittel, die eventuell nicht mehr richtig zugeordnet werden können und deshalb falsche Anwendung, bis hin zum Verzehr, finden. Diese Dinge sollten in abschließbaren Schränken und Schubladen aufbewahrt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit ein paar zusätzlichen Installationen  und einigen Veränderungen kann die Wohnung so gestaltet werden, dass Demenzkranke noch einige Zeit in ihrer vertrauten Umgebung verbringen können.</p>
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