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	<title>Zucker &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Ernährung Teil 2: Zucker &#8211; Süße Gefahr oder Segen fürs Gehirn?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/ernaehrung-zucker-alzheimer/</link>
				<pubDate>Tue, 28 May 2024 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Zucker ist ein wichtiger Treibstoff für unser Gehirn – doch kann er auch an dessen Zerstörung mitwirken und Prozesse in Gang setzen, die das Alzheimer-Risiko erhöhen. Entscheidend für eine gesunde Verarbeitung im Körper ist dabei, dass wir nicht zu oft zu große Mengen Zucker zu uns nehmen. Doch gibt es auch einen Zucker, der möglicherweise gegen Demenz-Symptome helfen kann. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zucker ist ein wichtiger Treibstoff für unser Gehirn – doch kann er auch an dessen Zerstörung mitwirken und Prozesse in Gang setzen, die das Alzheimer-Risiko erhöhen. Entscheidend für eine gesunde Verarbeitung im Körper ist dabei, dass wir nicht zu oft zu große Mengen Zucker zu uns nehmen. Doch gibt es auch einen Zucker, der möglicherweise gegen Demenz-Symptome helfen kann.</strong></p>
<h2><strong>Insulin und seine Wirkung</strong></h2>
<p>Denn beim Genuss stark zuckerhaltiger und kohlenhydratreicher Nahrungsmittel steigt der Blutzuckerspiegel schnell stark an. Daraufhin schüttet der Körper eine große Menge des Hormons Insulin aus, um den Zucker in die Körperzellen zu transportieren und den Blutzuckerspiegel wieder zu regulieren. Auch im Gehirn erfüllt Insulin eine wichtige Funktion: Es reguliert die „Blut-Hirn-Schranke“, die das Blut filtert und das Gehirn vor Schadstoffen wie Toxinen und Krankheitserregern schützt und es mit notwendigen Nährstoffen versorgt. Außerdem schützt es die Nervenzellen im Gehirn vor Ablagerungen, die den Alzheimer-typischen Erinnerungsverlust verursachen.</p>
<p>Ist der Insulinspiegel im übrigen Körper hoch, fehlt es jedoch an Insulin im Gehirn – die Zellen werden nicht mehr geschützt und Insulinrezeptoren werden geschädigt. Defekte Insulinrezeptoren in den Gehirnzellen sorgen dafür, dass diese keinen Zucker (Glukose) mehr aufnehmen können. Gelangt zu wenig Glukose in die Gehirnzellen, können Proteine nicht mehr so gut abgebaut werden und es bilden sich Eiweißablagerungen (sogenannte Plaques), wodurch die Nervenzellen absterben. Das beeinträchtigt das Erinnerungsvermögen und die kognitiven Fähigkeiten und führt zu Alzheimer-Symptomen.</p>
<h2><strong>Galaktose gibt dem Gehirn neue Energie</strong></h2>
<p>Doch gibt es einen Zucker, der es an den geschädigten Insulinrezeptoren vorbei in die Zellen schafft: Galaktose. Dieser zeigt mitunter erstaunliche Wirkung. So nutzen zum Beispiel Leistungssportler diesen rezeptfrei erhältlichen Zucker als Energieschub bei übersäuerten Muskeln. Außerdem zeigen erste Forschungsergebnisse aus Versuchen mit Mäusen und Menschen, dass Galaktose eine Möglichkeit bieten könnte, die Nervenzellen im Gehirn zu entgiften, mit Zucker zu versorgen und so das Erinnerungsvermögen und kognitive Fähigkeiten zu verbessern.</p>
<p>Jeweils ein Teelöffel Galaktose morgens, mittags und abends sollen dabei schon zu vielversprechenden Ergebnissen bei Demenzkranken geführt haben. Dennoch stehen bisher groß angelegte klinische Studien aus, um tatsächlich nachweisen zu können, ob Galaktose gegen Demenz helfen könnte. Aktuelle Studien der UAB Universität in Barcelona legen nahe, dass die Wirkung je nach Dosis und Geschlecht auch sehr unterschiedlich ausfallen könne. Der 2016 verstorbene Professor für Molekularbiologie und Biochemie Werner Reutter befasste sich in seiner Forschung ebenfalls intensiv mit Galaktose und Demenz und schwor selbst auf die Wirkung des Zuckers – auch wegen dessen Nebeneffekt, Mittagsmüdigkeit schnell zu vertreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Artikel ersten Teil zum Thema Ernährung &#8220;Schlechte Ernährung schädigt das Gehirn&#8221; finden Sie <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/schlechte-ernaehrung-schaedigt-das-gehirn/">hier</a>.</p>
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		<title>Ernährung Teil 1: Schlechte Ernährung schädigt das Gehirn</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/schlechte-ernaehrung-schaedigt-das-gehirn/</link>
				<pubDate>Tue, 21 May 2024 09:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[ungesund]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Viel Zucker, Salz und Fett – von schneller Energiezufuhr und intensivem Geschmack, den dieses Trio mit sich bringt, lässt sich unser Körper gerne verführen. Dass eine solche Ernährung nicht gut für den Blutdruck und die Figur sind, ist weithin bekannt. Doch haben Forscher festgestellt, dass auch das Gehirn darunter leidet und ungesunde Ernährung Demenz-Symptome auslösen kann. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viel Zucker, Salz und Fett – von schneller Energiezufuhr und intensivem Geschmack, den dieses Trio mit sich bringt, lässt sich unser Körper gerne verführen. Deshalb spart die Lebensmittelindustrie nur selten an diesen Zutaten, wenn es darum geht, uns Fertigprodukte, Süßigkeiten und Fastfood schmackhaft zu machen. Dass eine solche Ernährung nicht gut für den Blutdruck und die Figur sind, ist weithin bekannt. Doch haben Forscher festgestellt, dass auch das Gehirn darunter leidet und ungesunde Ernährung Demenz-Symptome auslösen kann.</strong></p>
<h2><strong>Zu viel Zucker und Fett lassen das Gehirn auf Dauer schrumpfen</strong></h2>
<p>Die Kombination aus Zucker und Fett im Übermaß können jeweils innerhalb des Körpers komplexe Kettenreaktionen in Gang setzen: Ihre Aufnahme hat Einfluss auf Darmflora und Blutzucker, was die Produktion bestimmter Botenstoffen anregt, die Entzündungsprozesse auslösen und damit die Nervenzellen im Gehirn absterben lassen. Auf Dauer schrumpfen dann bestimmte Hirnregionen, was wiederum einen Einfluss auf unser Verhalten und Denkvermögen hat.</p>
<p>Betroffen sind unter anderem die Amygdala und der Orbitofrontalkortex &#8211; die Regionen im Gehirn, die Ereignisse mit einer emotionalen Bewertung verknüpfen und die bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen. Da beide Gehirnregionen außerdem mit dem Geschmacksempfinden zu tun haben, vermuten Forscher hier einen Zusammenhang zwischen Nahrungsauswahl und Übergewicht: Ist das Gehirn an dieser Stelle bereits reduziert, entscheidet man sich eher für ungesunde, energiereiche Nahrung und kann sich weniger gut beim Essen zurückhalten – ein Teufelskreis.</p>
<h2><strong>Mediterrane Ernährung statt Fastfood</strong></h2>
<p>Auch der für das Gedächtnis verantwortliche Hippocampus wird durch schlechte Ernährung mit Fastfood wie Pommes, Hamburger und süßen Limonaden geschädigt, wie in Studien der Rush University in Chicago festgestellt werden konnte. Denn die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, durch die das Gehirn vor Schadstoffen und Krankheitserregern im Blut geschützt und mit Nährstoffen versorgt wird, wird bei erhöhtem Blutzuckerspiegel und zu großer Fettaufnahme durchlässig. Das hat zur Folge, dass der Hippocampus schrumpft und weniger Erinnerungen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis gelangen und Demenz-Symptome auftreten.</p>
<p>Zu viel Salz wirkt sich sowohl auf den Blutdruck als auch auf die Durchblutung des Gehirns aus und damit auf die Denkleistung. Bei einer salzreichen Ernährung werden im Dünndarm T-Helferzellen produziert, die einen entzündungsfördernden Stoff (Interleukin-17) produziert, der wiederum die Funktion der Endothelzellen stört und sich damit unter anderem auf den Blutdruck auswirkt. Wer etwa regelmäßig täglich die 8-16-fache Menge der empfohlenen Maximal-Dosis von 5-6 Gramm pro Tag zu sich nimmt, kann seine Denkleistung deutlich verschlechtern. Doch ist dies ein Effekt, der sich auch wieder umkehren lässt.</p>
<p>Studienteilnehmer, die sich stattdessen salz arm und mediterran (z.B. mit viel Gemüse, Obst, Fisch und gesunden Fetten wie Leinsamen- und Olivenöl) ernährten, erkrankten deutlich seltener an Alzheimer und waren geistig fitter als jüngere Teilnehmer, die sich ungesund ernährten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der zweite Teil zum Thema Ernährung &#8220;Zucker &#8211; Süße Gefahr oder Segen fürs Gehirn?&#8221; erscheint am 28.05.2018 im Blog und unter <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/ernaehrung-zucker-alzheimer/">diesem Link</a>.</p>
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