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	<title>Ambient Assisted Living &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Ambient Assisted Living: Digital gegen Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/ambient-assisted-living-digital-gegen-demenz/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient Assisted Living]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Neue Technologien machen nicht nur der jungen Generation Spaß. Tablet und Smartwatch können Lebensqualität und Sicherheit für Demenzkranke und ihre Angehörige bieten. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Technologien machen nicht nur der jungen Generation Spaß. Tablet und Smartwatch können Lebensqualität und Sicherheit für Demenzkranke und ihre Angehörige bieten.</strong></p>
<p>Apps auf unserem Smartphone, das Tablet und die Smartwatch erobern nach und nach jeden Lebensbereich. Mit verbundenen Geräten können Nutzer ihre Körperfunktionen wie den Herzschlag überwachen, die Internettechnol05ogie sorgt für den Datenaustausch. Für viele in der jüngeren Generation ist das technische Spielerei. Für Menschen mit Einschränkungen wie zum Beispiel einer Demenzerkrankung kann die Technik die Lebensqualität verbessern und steht für Notrufe bereit. Auch Angehörige von dementen Personen profitieren von dem Sicherheitsgefühl.</p>
<h2>Ambient Assisted Living (AAL) für Demente</h2>
<p>Die Rede ist von AAS, dem Ambient Assisted Living. Mit diesem Begriff sind technische Hilfsmittel gemeint, die im Alltag unterstützen und im Notfall Hilfe holen können. Sturzmeldesysteme und Hilferufanlagen, die am Körper getragen werden, sind bereits verbreitet im Einsatz. Selbst implantierte Medizingeräte wie Herzschrittmachen und Defibrillatoren sind oft verbunden und können im Notfall automatisch einen Hilferuf absetzen, selbst wenn die betroffene Person das Bewusstsein verloren hat.</p>
<h2>Tablet, Apps und Smartwatch</h2>
<p>Auch abgesehen von vernetzten Medizingeräten, die meist ein Pflegedienst Anbieter oder ein Krankenhaus zur Verfügung stellt, gibt es zahlreiche Consumer-Produkte auf dem Markt, die zur Sicherheit beitragen oder Demenzkranke Personen aktivieren können.</p>
<ul>
<li>Smart Watch mit dem Handy verbunden: Wer mit einem Smartphone ausgestattet ist, kann eine Smart Watch mit dem Gerät verbinden. Sie vereinfacht die Bedienung des Handys und liefert Echtzeitdaten zu Körperfunktionen. Für viele Demenzkranke ist diese Option möglicherweise zu kompliziert.</li>
<li>Standalone Notfall Smartwatch: Der Vorteil einer solchen Smartwatch ist, dass sie selbst eine SIM Karte enthält und unabhängig von einem Smartphone funktioniert. Modelle verschiedener Anbieter können Körperfunktionen überwachen, Geodaten erfassen, einen Sturz feststellen und automatisch Hilfe holen.</li>
<li>Videotelefonie fördert Sozialkontakte: Eine Videotelefonie App auf dem Tablet kann helfen Distanzen zu überbrücken. So können Demenzbetroffene Sozialkontakte halten und mit Ihren Angehörigen in Kontakt bleiben. Technologie kann natürlich nicht Besuche und den persönlichen Kontakt ersetzen.</li>
<li>Apps zur Aktivierung: Versuche in verschiedenen Pflegeeinrichtungen zeigen, dass Touchscreens von dementen Personen gut angenommen werden. Wichtig ist dabei die Größe und die ergonomische Form, das Tablet soll gut in der Hand liegen. Demente gehen dem Versuch zu Folge spielerisch mit dem Touchscreen um und bevorzugen einfache Quizspiele und Buchstabenrätsel. Weil kaum Apps für alte Menschen zur Verfügung stehen, kann man auf Kinderspiele zurückgreifen.</li>
</ul>
<h2>Service und Beratung</h2>
<p>Starthilfe und Informationen, welche Technologien in Ihrem konkreten Fall geeignet sein könnten, bietet etwa <a href="http://lifetool.at">Lifetool</a> oder eine Selbsthilfegruppe, wie die <a href="http://www.alzheimer-hilfe.at">Alzheimerhilfe</a>.</p>
<p>Mehr Informationen zum Thema Ambient Assisted Living gibt es auf <a href="https://www.gesundheit.gv.at/leben/altern/wohnen-im-alter/ambient-assisted-living">gesundheit.gv.at</a>.</p>
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		<title>Ambient Assisted Living: Smarthome bietet Sicherheit für Menschen mit Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/ambient-assisted-living-smarthome-bietet-sicherheit-fuer-menschen-mit-demenz/</link>
				<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient Assisted Living]]></category>
		<category><![CDATA[Smarthome]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Menschen mit Demenz können im Notfall oft nicht selbst handeln. Neue Technologien geben ein gutes Gefühl der Sicherheit für Patienten und ihre Angehörigen. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen mit Demenz können im Notfall oft nicht selbst handeln. Neue Technologien geben ein gutes Gefühl der Sicherheit für Patienten und ihre Angehörigen. </strong></p>
<p>Unabhängig leben und in den eigenen vier Wänden alt werden: das wünschen sich die meisten Menschen. Besonders von Demenz Betroffene profitieren davon in der gewohnten Umgebung bleiben zu können. Wenn die Demenz fortschreitet stehen dem oft Sicherheitsbedenken im Weg: was tun im Notfall, wenn nicht rund um die Uhr Angehörige oder ein Pflegedienst zur Verfügung steht? Technische Hilfsmittel können das Sicherheitsgefühl verbessern, Notfälle erkennen und rasch Hilfe holen.</p>
<h2>Mehr Sicherheit: Smarthome für alte Menschen</h2>
<p>Beim so genannten Ambient (oder Active) Assisted Living (AAS) wird die Umgebung dementer Menschen als Smarthome gestaltet. Dabei ist es wichtig effektive und preisgünstige Lösungen zu finden. Beratungsstellen wie das Rote Kreuz oder Alzheimer-Selbsthilfegruppen können dabei helfen, aus der Vielfalt der Angebote das richtige auszuwählen (siehe Links am Ende des Artikels). Derzeit laufen umfassende Forschungsprogramme und Tests österreichischer und deutscher Forschungsnetzwerke sowie der EU Kommission, die neue Technologien entwickeln und günstig verfügbar machen sollen. Einige bereits verfügbare Technologien wollen wir Ihnen präsentieren.</p>
<h2>Rufhilfe</h2>
<p>Rufhilfe Systeme unterstützen im Notfall und können rasch Hilfe holen. Meist handelt es sich um ein System mit einem oder mehreren Notruf-Knöpfen, die am Körper getragen oder an bestimmten Punkten im Wohnbereich installiert werden. So ist ein zusätzlicher Notrufknopf im Badezimmer sinnvoll, weil zum Duschen ein Notruf-Armband abgenommen werden könnte. Kommt es zum Sturz in der Badewanne, ist trotzdem ein Notrufknopf in Reichweite. Rufhilfe Systeme werden in verschiedenen Formen angeboten. Es stehen überwachte Systeme zur Verfügung, bei denen automatisch ein Pflegedienst gerufen wird. Solche Dienstleistungen werden von Pflegediensten wie dem Roten Kreuz angeboten und sind mit einer Grundgebühr verbunden.</p>
<h2>Rufhilfe: Sicherheitsgefühl für Angehörige</h2>
<p>Wenn Angehörige die Pflege zu Hause übernehmen, gibt es Systeme, die im Notfall einen oder mehrere Angehörige anrufen, eine Sprechverbindung herstellen oder eine aufgenommene Nachricht abspielen. Rufhilfe-Anlagen sind in verschiedenen Ausführungen preisgünstig erhältlich. Informieren Sie sich, ob die Kosten durch Pflegegeld oder Beihilfen gedeckt werden können.</p>
<h2>Sensoren zu Hause</h2>
<p>Im Notfall rasch Hilfe holen kann Leben retten. Doch was, wenn eine demente Person nicht in der Lage ist einen Knopf zu drücken, weil er außer Reichweite ist, oder der Patient das Bewusstsein verloren hat? Um in solchen Situationen zu helfen, gibt es Rufhilfe-Anlagen, die mit mehreren Sensoren ausgestattet sind. Wird der Herd nicht ausgeschaltet, oder läuft die Badewanne über, wird ein Notruf ausgelöst. Sensoren, die Körperfunktionen wie den Herzschlag aus der Ferne überwachen können, sind derzeit in Entwicklung. Technologien, die Abweichungen vom normalen Tagesablauf erkennen, sind ebenfalls verfügbar. Der Markt für solche Produkte ist stark in Bewegung. Informieren Sie sich bei einem Smarthome-Fachberater.</p>
<h2>GPS-Ortung und Geofencing</h2>
<p>Angehörige haben oft Angst, eine demente Person könnte in einem Verwirrungszustand das Haus verlassen und die Orientierung verlieren. In diesem Fall verbessern Ortungssysteme die Sicherheit. Studien haben ergeben, dass Uhren am besten geeignet sind und von Patienten am liebsten getragen werden. Eine GPS-Uhr kann auf Anfrage per SMS oder App ihre Position bekannt geben. Beim so genannten „Geofencing“ werden virtuelle Zäune aufgestellt. Verlässt der Träger einen definierten Bereich, wird ein Angehöriger informiert.</p>
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