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	<title>Lebensqualität &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Vertraute Umgebung für mehr Lebensqualität</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/vertraute-umgebung-fuer-mehr-lebensqualitaet/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wie müsste die Umgebung für Menschen mit Demenz gestaltet sein, damit sie sich zuhause und sicher fühlen? - Mit dieser Frage haben sich australische und britische Forscher in einer Studie beschäftigt. Dafür haben sie zum einen pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz und zum anderen professionelles Pflegepersonal nach ihrer Einschätzung befragt. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Wie müsste die Umgebung für Menschen mit Demenz gestaltet sein, damit sie sich zuhause und sicher fühlen? &#8211; Mit dieser Frage haben sich australische und britische Forscher in einer Studie beschäftigt. Dafür haben sie zum einen pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz und zum anderen professionelles Pflegepersonal nach ihrer Einschätzung befragt. Während für die sichere Pflege vor allem die Raumgestaltung eine Rolle spielt, empfanden Betroffene und ihre Angehörigen es als besonders wichtig, vertraute Eindrücke im Umfeld zu schaffen:</p>
<h2>Die Sinne ansprechen und Zugang zur Natur ermöglichen</h2>
<p>Wenn das Gedächtnis mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer weiter nachlässt, werden Sinneswahrnehmungen umso wichtiger für die Betroffenen. So können zum Beispiel das Vorspielen eines Lieblingslieds, vertraute Gerüche und Geschmäcker das Wohlbefinden der erheblich steigern und mitunter schöne Erinnerungen wachrufen. Besonders eindrucksvoll ist für die meisten Menschen das Erleben der Natur. Der Wind im Gesicht, das Zwitschern der Vögel, der Duft der Blumen oder das Gefühl von Sonne auf der Haut sind auch im späten Stadium der Krankheit noch sehr vertraute Reize, die Betroffenen Halt und Ruhe geben.</p>
<h2>Soziale Kontakte und das Gefühl, zu Hause zu sein.</h2>
<p>Der Kontakt zu anderen Menschen wurde von pflegenden Angehörigen und Menschen mit Demenz ebenfalls als wichtig fürs Wohlbefinden benannt. Ob gemeinsame Runden, in denen gesungen oder gespielt wird oder der Besuch eines lieben Verwandten &#8211; der Umgang mit anderen tut der Seele gut. Darüber hinaus berichteten pflegende Angehörige in den Gruppendiskussionen von der positiven Wirkung von Haustieren: sie beruhigen die Betroffenen und helfen ihnen, sich ihrem Umfeld wieder zu öffnen. Besonders bei fortgeschrittener Demenz können auch Kuscheltiere oder Puppen eine ähnlich beruhigende, wohltuende Wirkung haben, berichteten Angehörige und Pflegepersonal aus ihren Erfahrungen.</p>
<p>Einig waren sich die Studien-Teilnehmer, dass es hilfreich ist, wenn sich die Betroffenen in ihrer Umgebung zu Hause fühlen können – in Räumlichkeiten mit eigenen Bildern, Fotos, Zimmerpflanzen, einem Fernseher und anderen gewohnten Einrichtungsgegenständen. Veränderungen, etwa ein Wechsel in eine unbekannte Umgebung oder Pflege-Einrichtung, werden von Menschen mit schwerer Demenz oft als beängstigend empfunden, weil die gewohnte Orientierung fehlt.</p>
<h2>Würde, Ruhe und Sicherheit bewahren</h2>
<p>Unruhe, Lärm und zu viele visuelle Reize können Menschen mit Demenz im späten Stadium überfordern und belasten &#8211; das ist vor allem bei der Unterbringung in einer Pflege-Einrichtung zu beachten. Diese sollten laut der Studie möglichst so eingerichtet sein, dass sie den Betroffenen Ruhe, Barrierefreiheit und leichte Orientierungsmöglichkeiten bieten – ohne Stufen und Stolperfallen, mit farblichen Markierungen, kurzen Wegen und ohne verwinkelte Gänge. Technische Hilfsmittel von höhenverstellbaren Betten mit Schutzgitter bis zur Webcam mit Monitor, die eine schnelle Kontaktaufnahme mit Angehörigen ermöglicht, wurden von allen Befragten als hilfreich angesehen. Gerade wenn die Zeit des Pflegepersonals begrenzt ist, kann so ein Gefühl von Sicherheit  vermittelt werden. Wichtig war den Studienteilnehmern, dass die Demenzkranken mit Würde und Respekt behandelt werden.</p>
<p>Einzig bei der Privatsphäre unterschied sich die Meinung der Teilnehmer, ob Menschen mit Demenz lieber in einem eigenen Zimmer oder zusammen mit anderen untergebracht werden sollten; beziehungsweise sich bei häuslicher Pflege gemeinsam mit der pflegenden Partnerin oder Partner Bad und Schlafzimmer weiter teilen sollten. Denn wenn räumliche Nähe auf der einen Seite ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, kann sie auf der anderen Seite auch zur psychischen Belastung werden. Viele Angehörige finden es deshalb für sich wichtig, zu Hause oder in der Pflege-Einrichtung einen Raum zu haben, in dem sie sich zwischendurch allein zurückziehen, weinen, durchatmen und Kraft sammeln können, bevor sie wieder für ihre Lieben da sind.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Lebensqualität bei Menschen mit Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/lebensqualitaet-bei-menschen-mit-demenz/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Was ist Lebensqualität und woran lässt sie sich bei Menschen mit Demenz messen? Damit beschäftigen sich Martin Nikolaus Dichter und Martina Schmidhuber in ihrer Studie „Das Konzept Lebensqualität von Menschen mit Demenz verstehen – Zwei Ansätze zur theoretischen Auseinandersetzung“ [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist Lebensqualität und woran lässt sie sich bei Menschen mit Demenz messen? Damit beschäftigen sich Martin Nikolaus Dichter und Martina Schmidhuber in ihrer Studie „Das Konzept Lebensqualität von Menschen mit Demenz verstehen – Zwei Ansätze zur theoretischen Auseinandersetzung“ (2016).</strong></p>
<p>Darin analysieren die Forscher zum einen Äußerungen von Menschen mit leichter und mittelschwerer Demenz, die selbst Auskunft darüber gegeben haben, was ihnen wichtig ist und eine Rolle für ihre Lebensqualität spielt. Zum anderen beziehen sie literarische Erfahrungsberichte mit ein, in denen sich Angehörige von Menschen mit Demenz oder Mediziner mit diesem Thema auseinandergesetzt haben und in ihren Erzählungen schildern, in welchen Momenten und bei welchen Tätigkeiten ihnen die Betroffenen als glücklich erschienen.</p>
<p><strong>Familie, Selbstbestimmung und Zukunftsaussichten<br />
</strong><br />
Zur Analyse der Selbstauskunft von Menschen mit Demenz ermittelten die Forscher mit Hilfe von Datenbanken und einem eigenen Kriterienkatalog aus über 3000 englisch- und deutschsprachigen Studien neun Studien, die geeignete Zitate für ihre eigene Studie enthielten, weil sie daraus etwas über die Einschätzung von Lebensqualität ableiten konnten. Dabei fanden die Wissenschaftler insgesamt 14 psycho-soziale Faktoren, die für Menschen mit leichter und mittelschwerer Demenz eine Rolle für ihre Lebensqualität spielen und diese beeinflussen können: Dazu gehören das Wohnumfeld, zwischenmenschliche Beziehungen (zur Familie, zum Partner, zu Pflegenden) und soziale Kontakte wie Nachbarn und Freunde, Werte wie Sicherheit, Glaube, Freiheit und Selbstbestimmung sowie weitere Faktoren wie körperliche und geistige Gesundheit, Emotionen (positive und negative), die Freude an Aktivitäten sowie persönliche Zukunftsaussichten.</p>
<p>Bei der Analyse von Erzählungen zum Thema beschäftigten sich die Wissenschaftler mit vier – in Deutschland sehr bekannten – Büchern, die sie aufgrund der direkten Erfahrung der Autoren mit Demenzerkrankten ausgewählt haben: Den Roman „Mein Leben ohne gestern“ der US-amerikanischen Neurowissenschaftlerin Lisa Genova sowie den drei Erfahrungsbüchern pflegender Angehöriger „Der alte König in seinem Exil“ von Arno Geiger, „Demenz. Abschied von meinem Vater“ von Tilman Jens und „Sind Sie meine Tochter? Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter“ von Gabriela Zander-Schneider. Hierbei suchten sie nach Textpassagen über Momente, in denen die beschriebenen Demenzerkrankten sich für Außenstehende erkennbar wohlgefühlt haben. Dies waren häufig kleine Tätigkeiten wie das Kartoffelschälen, gewohnte Rituale wie das Tanzen oder die kleinen Dinge des Lebens wie der Genuss von Kuchen und Limonade.</p>
<p><strong>Unterschiede bei Selbst- und Fremdwahrnehmung beachten<br />
</strong><br />
Während die Aussagen der Demenzerkrankten dabei halfen, Faktoren zu identifizieren, die eine Bedeutung für deren Lebensqualität haben, brachten die Erzählungen der Angehörigen diese Faktoren in einen Zusammenhang mit erlebten Situationen. Dabei zeigte sich, dass sich die Selbstwahrnehmung und das individuelle Erleben der Demenzerkrankten stark von der Fremdwahrnehmung durch Menschen ohne Demenz unterscheiden kann: So hat zum Beispiel Selbstbestimmung für Menschen, die sich dazu äußern können, einen sehr hohen Wert, und sie empfinden es als traurigen Verlust der Lebensqualität für Menschen mit Demenz, sobald diese verloren geht. Die Erfahrungsberichte der Angehörigen zeigen aber, dass schwer Demenzerkrankte, die ihre Selbstbestimmung weitestgehend verloren haben, dies nicht mehr als Verlust empfinden (können) und in diesem Fall Lebensqualität und Wohlbefinden aus anderen Dingen schöpfen. Um diese Dinge herauszufinden, kann es Angehörigen und Pflegenden helfen, einen Blick auf die Biografie der Demenzerkrankten zu werden: Häufig bereiten den Betroffenen alte Gewohnheiten Freude, die einfach genug sind, um sie auch trotz Erkrankung noch durchführen zu können, wie zum Beispiel das Singen, das Kartoffelschälen oder das Baden im Meer. Fördert man diese Erlebnisse, lässt sich die Lebensqualität für Menschen mit Demenz erheblich steigern.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Mangelernährung bei Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/mangelernaehrung-bei-demenz/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 10:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Mangelernährung ist ein häufiges Problem besonders bei fortgeschrittener Demenz. Was sind [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Mangelernährung ist ein häufiges Problem besonders bei fortgeschrittener Demenz.</p>
<h2>Was sind die Ursachen für eine Mangelernährung bei Demenz?</h2>
<p>Eine Mangelernährung bei einer Demenzerkrankung liegt oft an einer veränderten Geschmacks-wahrnehmung. Der Geruchsinn nimmt meist sehr ab und das Geschmacksempfinden verändert sich. So kann Saures als bitter wahrgenommen werden oder salzig, bitter oder sauer werden überhaupt nicht mehr erkannt und unterschieden. Die Geschmacksrichtung süß bleibt meistens erhalten, weshalb viele Demenzkranke eine Vorliebe für Süßes entwickeln und andere Lebensmittel wie Gemüse, Vollkornprodukte oder auch Obst mehr und mehr meiden. Dadurch fehlen dann viele wichtige Nährstoffe und es entsteht eine Mangelernährung.</p>
<h2>Welche Auswirkungen hat eine Mangelernährung bei Demenz?</h2>
<p>Durch eine einseitige Ernährung kommt es oft zu einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen, wie beispielsweise Vitamin D, Folat, Calcium, B-Vitaminen, Vitamin C und Eisen. Ein Mangel an diesen Vitaminen kann zu einer zusätzlichen Beeinträchtigung der Hirnfunktion, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Halluzinationen, Gewichtsverlust und allgemeiner Schwäche, Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen.</p>
<h2>Wie kann man den Ernährungsstatus bei Demenzpatienten verbessern?</h2>
<p>Es ist wichtig, für einen Demenzpatienten die Schwierigkeiten und Hürden, die für ihn ein Essen bereithält, auszuräumen und auch den veränderten Geschmack zu berücksichtigen. Hilfreich kann sein:</p>
<ul>
<li>Bekannte Gerichte von früher anbieten</li>
<li>Speisen gut würzen</li>
<li>Bei Gewichtsverlust kalorienreiche, süße und fette Speisen anbieten, um eine höhere Energiezufuhr zu gewährleisten.</li>
<li>Das Essen sollte in einer ruhigen Umgebung, aber gemeinsam mit anderen stattfinden.</li>
<li>Der Tisch sollte übersichtlich gedeckt sein.</li>
<li>Wenn das selbstständige Essen nicht mehr funktioniert, den Patienten anleiten.</li>
<li>Wenn das Essen mit Besteck nicht mehr funktioniert, mit den Fingern essen lassen.</li>
<li>Sind die Demenzkranken zu unruhig und wollen nicht sitzen bleiben, dann im Laufen essen lassen und Nahrungsmittel wie Kekse oder Obststücke an der „Laufstrecke“ bereit legen.</li>
<li>Bei Schluckbeschwerden das Essen pürieren oder weichkochen</li>
</ul>
<h2>Was kann bei Nahrungsverweigerung getan werden?</h2>
<p>Bei Demenzerkrankungen kommt es immer wieder mal zu einer Nahrungsverweigerung. Hier ist es wichtig, die Ursache herauszufinden und abzustellen oder darauf einzugehen.Es kann sein, dass jemand vergessen hat, wie man mit Besteck umgeht und es nicht zugeben will und deshalb das Essen verweigert. In dem Fall wäre es möglich, Essen anzubieten, das ohne Besteck gegessen werden kann.Oft wird Essen auch abgelehnt, weil es nicht mehr schmeckt wie früher. Hier kann der Versuch gemacht werden, andere Speisen anzubieten.Sind Zahnprobleme oder sonstige Schmerzen die Ursache, sollte ein Arzt eingeschaltet werden.Bei häufigem Verschlucken oder sonstigen Schluckbeschwerden hilft es, das Essen zu pürieren und auch Getränke etwas anzudicken, um eine Aspiration (das Eindringen von bspw. Nahrung in die Atemwege) zu verhindern.Generell ist es sinnvoll, immer wieder einen Versuch zu starten, kleine Portionen Essen anzubieten.</p>
<p>Die Gefahr der Mangelernährung muss bei einer Demenzerkrankung immer im Auge behalten und nach Möglichkeit frühzeitig gegengesteuert werden.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Tiergestützte Therapie bei Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/tiergestuetzte-therapie-bei-demenz/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 10:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren erfolgt vermehrt und mit gutem Erfolg ein Einsatz von Therapietieren bei an Demenz erkrankten Menschen.</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren erfolgt vermehrt und mit gutem Erfolg ein Einsatz von Therapietieren bei an Demenz erkrankten Menschen.</p>
<h2>Was bewirkt Tiertherapie bei Demenz?</h2>
<p>Der Einsatz von Therapietieren verbessert viele Symptome bei Demenzkranken. Die Stimmung wird gehoben und depressive Verstimmungen bessern sich, auch die Ansprechbarkeit kann sich verbessern. Bei Demenzpatienten häufige Aggression und Unruhe, vor allem das Sundowning-Syndrom, eine Unruhe in den späten Nachmittags- oder frühen Abendstunden, bessern sich durch den Einsatz von Therapietieren. Aber auch im Bereich der sozialen Interaktion werden die Patienten reger und interessierter, wenn Tiere mit dabei sind. Bei einigen Patienten wird körperliche Aktivität  gesteigert oder die Nahrungsaufnahme verbessert.</p>
<h2>Wie funktioniert die Tiertherapie?</h2>
<p>Die Tiertherapie wird meistens in Form von Besuchstherapie eingesetzt. Die Tiere kommen mit ihren Besitzern in die Pflegeheime und besuchen die Patienten. Sie nehmen Kontakt auf, lassen sich streicheln und wirken einfach durch ihre Präsenz. In manchen Fällen leben die Tiere auch mit den Bewohnern in den Heimen. Manchmal ist es noch möglich, einen Teil der Versorgung der Tiere von den Demenzpatienten durchführen zu lassen. Das Bürsten oder Füttern eines Tieres kann den Tag strukturieren und ihm einen Sinn geben. Schon allein das Beobachten von Tieren verbessert bei vielen Menschen die Stimmung und das Wohlbefinden.</p>
<h2>Welche Tiere eignen sich zu einer tiergestützten Therapie?</h2>
<p>Wichtig ist es, für die Tiertherapie in sozialen Verbänden lebende Tierarten zu wählen, da diese besser in der Lage sind, mit den Menschen zu interagieren und ein natürliches Bedürfnis nach Nähe haben. Dann sollten Tiere ausgesucht werden, die von sich aus schon Kontakt zu Menschen aufnehmen. Die in der Tiertherapie am häufigsten eingesetzten Tiere sind Hunde. Aufgrund ihrer bereits langen Geschichte mit dem Menschen sind sie geschult darin, mit ihm in Kontakt zu treten und seine Wünsche und Bedürfnisse zu spüren. Häufig eingesetzt werden auch Kaninchen und Meerschweinchen. Katzen werden auch immer wieder ausgewählt, diese sind aber sehr ortsgebunden, deshalb leben sie meistens dauerhaft in den Wohneinheiten und werden weniger im Besuchsdienst eingesetzt. Im ländlichen Bereich können es auch Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Hühner, Schweine, Enten oder Alpakas sein. Selbst ein Aquarium mit Fischen kann dafür sorgen, dass unruhige Patienten ruhiger werden und ihr Appetit zunimmt.</p>
<h2>Wie ist die aktuelle Forschungslage zur Tiertherapie?</h2>
<p>Die in letzter Zeit durchgeführten Studien zur Tiertherapie belegen, dass durch eine tiergestützte Therapie eine gute Unterstützung der Demenzbetreuung erreicht werden kann. Es kommt zu einer Besserung von depressiven Verstimmungen, Linderung von Unruhe, Verminderung von Aggressionen und einer besseren Ansprechbarkeit.</p>
<p>Die Tiertherapie verhilft vielen Demenzpatienten zu einer höheren Lebensqualität und mehr Wohlbefinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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