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	<title>Angehörige &#8211; Demenzportal</title>
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	<item>
		<title>Körperpflege bei dementen Angehörigen</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/koerperpflege-bei-dementen-angehoerigen/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Körperpflege]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wer demente Angehörige pflegt, weiß, dass jeder Tag neue Herausforderungen bringt und vor allem die Körperpflege oft für Schwierigkeiten sorgt. Das Buch "Körperpflege ohne Kampf" greift genau dieses Thema auf und bietet Lösungsansätze, um diese Situation zu entschärfen und für alle Beteiligten angenehm zu gestalten. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer demente Angehörige pflegt, weiß, dass jeder Tag neue Herausforderungen bringt und vor allem die Körperpflege oft für Schwierigkeiten sorgt. Das Buch &#8220;Körperpflege ohne Kampf&#8221; greift genau dieses Thema auf und bietet Lösungsansätze, um diese Situation zu entschärfen und für alle Beteiligten angenehm zu gestalten.</strong></p>
<h2>Den richtigen Rhythmus finden</h2>
<p>Menschen mit Demenz haben oft ihre eigene Geschwindigkeit. Um als angenehm empfunden zu werden, sollte die Durchführung der täglichen Hygienemaßnahmen dieser Geschwindigkeit angepasst werden. Nicht drängeln und hektisch werden, sondern ruhig und klar jeden Schritt erklären, bevor er durchgeführt wird. Da Worte oft nicht mehr verstanden werden, pantomimisch vorführen, was der oder die Kranke tun soll. Hilfreich ist es auch, wenn alte Gewohnheiten beibehalten werden.</p>
<h2>Rituale beruhigen</h2>
<p>Rituale haben einen beruhigenden Effekt. Machen Sie darum aus der täglichen Hygiene ein Ritual. Das bedeutet, dass Sie alle Schritte der Pflege stets gleich ausführen. Dabei nicht alles selbst übernehmen, sondern so viel noch möglich ist, von der Patientin oder dem Patienten selbst machen lassen. Bei allen Verrichtungen locker und spielerisch sein und jeden einzelnen Schritt als etwas überaus Positives darstellen.</p>
<h2>Auswahlmöglichkeiten begrenzen</h2>
<p>Im Bad alle Toilettenartikel in Schubladen verstaut aufbewahren und nur das anbieten, was gerade benötigt wird, eine Haarbürste oder eine Zahnbürste beispielsweise. Zu viele verschiedene Gegenstände verwirren und sorgen für Unwohlsein und eventuell sogar für eine Verweigerung der Maßnahme. Die Reaktion der Kranken auf einen Spiegel kann unterschiedlich sein. Manche finden ihn faszinierend und möchten sich gerne betrachten, das sollte zugelassen und gefördert werden. Wenn Sie jedoch merken, dass der Spiegel Angst und Verwirrung auslöst, sollten Sie ihn besser einfach zuhängen.</p>
<p>In dem vorgestellten Buch finden Sie weitere Techniken und Strategien für einen guten Umgang mit der Pflegesituation. Die Autoren schreiben mit großem Wissen und langjährigen Erfahrungen und sie stützen sich zudem noch auf gründliche Forschungen, die auf dem Gebiet der Pflege durchgeführt wurden. Das Mut machende Buch ist praxisorientiert und bietet individuelle Problemlösungen an.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Der Umgang mit Demenz in der Öffentlichkeit</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/der-umgang-mit-demenz-in-der-oeffentlichkeit/</link>
				<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 10:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es um das Verhalten Demenzerkrankter in der Öffentlichkeit [&#8230;]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span class="s4">In diesem</span><span class="s4"> Artikel </span><span class="s4">geht es um das Verhalten</span><span class="s4"> Demenzerkrankte</span><span class="s4">r in</span><span class="s4"> der Öffentlichkeit und wie Sie am besten damit umgehen</span><span class="s4">.</span></strong></p>
<p>Demenz wird oft als ein Prozess des Vergessens beschrieben. Besser ist es, Demenz als Prozess der Veränderung zu verstehen. Mit der Zeit verändert sich Charakter, Sprache, Beweglichkeit und Verhalten. Für Angehörige und Außenstehende können diese Veränderungen unverständlich sein.</p>
<h2 class="s6"><span class="s5">Ungewöhnliches Verhalten in der Öffentlichkeit</span><span class="s5"> &#8211; </span><span class="s5">Bitte Geduld</span></h2>
<p>Für den dementen Menschen ist es wichtig, geduldig und freundlich behandelt zu werden. Es gehört zu der Erkrankung dazu, sich nicht mehr an gesellschaftliche Regeln halten zu können. Informieren Sie sich über die Erkrankung, damit Sie sie besser verstehen können. Geben Sie Ihr Wissen an andere Menschen im Umfeld der/des Demenzerkrankten weiter, um Missverständnisse vorzubeugen. Es gibt kleine Hilfsmittel, um die Umgebung über die Erkrankung zu informieren. Diese <a href="https://shop.deutsche-alzheimer.de/broschueren/23/verstaendniskaertchen-ich-habe-demenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausdruckbaren Kärtchen</a> der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. können Betroffene oder begleitende Angehörige z. B. Supermarktmitarbeiter/innen zustecken.</p>
<h2 class="s6"><span class="s5">3 </span><span class="s5">liebevolle Wege, wie Sie mit ungewöhnlichen </span><span class="s5">Verhaltensweisen Demenzerkrankter </span><span class="s5">in der Öffentlichkeit umgehen können</span></h2>
<p class="s6"><em><span class="s8">Weglaufen – </span><span class="s8">GPS-Tracker erleichtern das Auffinden</span></em></p>
<p class="s9">Das Weglaufen bei Demenzerkrankten ist mehr ein „Hinlaufen“. Sie möchten einen Platz aus ihrer Erinnerung aufsuchen. Erlauben Sie den Bewegungsdrang und fragen: „Darf ich dich begleiten?“. Moderne Hilfsmittel wie ein GPS-Tracker geben Auskunft über die Wege der erkrankten Person. Dabei wird der Bewegungsdrang nicht eingeschränkt. Mithilfe des GPS-Signals finden Sie die/den Erkrankte/n schnell wieder. Sinnvoll ist auch, die nähere Umgebung über die Demenzerkrankung aufzuklären. So können zum Beispiel Nachbarn reagieren, wenn sich die demente Person zu einer ungewöhnlichen Zeit draußen aufhält. Ein Armband mit einer Notfallnummer oder ein in die Kleidung eingenähtes Schild ist hilfreich, um schnell eine Kontaktperson zu verständigen.</p>
<p class="s6"><em><span class="s8">Herausforderndes Verhalten – Gefühle bestätigen und Körperkontakt beruhigt</span></em></p>
<p class="s10">Wenn Demenzkranke laut werden und aggressives Verhalten zeigen, dann nehme Sie es nicht persönlich. Reagieren Sie, in dem Sie die Gefühle der Person bestätigen, ohne nach einer Begründung zu fragen („Ja, da kann man schon einmal richtig wütend werden! Ich bin auch manchmal so richtig wütend!“). Wichtig ist aber, dass Sie dabei mit ruhiger Stimme sprechen. Das vermittelt ein Gefühl von Verständnis. Die erkrankte Person soll nicht weiter aufgeregt werden. Auch Körperkontakt kann beruhigend wirken: Halten Sie dem/der Demenzerkrankte/n Ihre offene Hand hin. Überlassen Sie ihm/ihr die Entscheidung, die Hand zu ergreifen. Auf keinen Fall sollten Sie eine/n Demenzerkrankte/n überraschend an der Hand nehmen oder am Arm packen. Dies kann bedrohlich wirken und noch mehr Aggressionen auslösen.</p>
<p class="s6"><em><span class="s8">Entkleiden in der Öffentlichkeit – </span><span class="s8">Erkennen Sie Bedürfnisse rechtzeitig</span></em></p>
<p class="s10">Demenzerkrankte versuchen sich über Handlungen auszudrücken, wenn sie nicht mehr gut sprechen können. Zieht sich eine erkrankte Person in der Öffentlichkeit aus, muss sie womöglich auf die Toilette. Zeigen Sie ihr den Weg zur nächstgelegenen Toilette. Wiederholtes Ausziehen kann auch ein Hinweis darauf sein, dass Kleidung kratzt, juckt oder zu eng ist. Hilfreich ist hier eine Decke oder Ihre Jacke, um die/den Erkrankte/n zu bedecken und so vor Kälte oder Blicken zu schützen.</p>
<p>Das allerwichtigste im Umgang mit Demenzerkrankten ist, ruhig und verständnisvoll zu bleiben und sich über den besten Umgang mit der Krankheit zu informieren, zum Beispiel auch über den Austausch mit <a href="https://demenz-portal.at/service/selbsthilfegruppen-anlaufstellen/"><span class="s7">ansässigen Selbsthilfegruppen</span></a> für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Demenz aus der Perspektive der Betroffenen</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-aus-der-perspektive-der-betroffenen/</link>
				<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 09:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Raphael Schönborn ist Geschäftsführer der Selbsthilfeorganisation Promenz und Mitglied der Koordinierungsgruppe [&#8230;]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Raphael Schönborn ist Geschäftsführer der Selbsthilfeorganisation Promenz und Mitglied der Koordinierungsgruppe der „Österreichischen Demenzstrategie“ und der Steuerungsgruppe „Demenzfreundliches Wien“. Auf der Online-Plattform <a href="https://selpers.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> selpers.com</a> können Sie seinen Vortrag zum Thema „<a href="https://selpers.com/live/vortrag-demenz-aus-perspektive-der-betroffenen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demenz aus der Perspektive der Betroffenen</a>“ ansehen und erfahren, wie demenzielle Beeinträchtigungen von Betroffenen erlebt und bewältigt werden.</p>
<p>Erkrankte Personen sind nicht nur auf persönlicher Ebene betroffen, sondern auch auf sozialer Ebene. Herr Schönborn macht besonders deutlich, dass es nicht eine identische Perspektive für alle Betroffenen gibt, denn es lassen sich verschiedene Krankheitsformen unterscheiden, wobei das altersbedingte Alzheimer die häufigste Form darstellt. Neben dem Vortrag von Herrn Schönborn finden Sie auf selpers.com viele andere Expertenvideos zu wichtigen Gesundheitsthemen. Die Plattform selpers.com unterstützt chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen mit kostenlosen Online-Kursen zu verschiedenen Gesundheitsthemen und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Therapie und Verbesserung der Lebensqualität. Das Wissen wird durch Experteninterviews, Podcasts, Checklisten und dem selpers Blog interaktiv und leicht verständlich erklärt.</p>
<p><a href="https://selpers.com/live/vortrag-demenz-aus-perspektive-der-betroffenen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="alignleft wp-image-3196 size-large" src="https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-1080x608.jpg" alt="" width="1080" height="608" srcset="https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-1080x608.jpg 1080w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-250x141.jpg 250w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-110x62.jpg 110w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-768x432.jpg 768w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-1536x864.jpg 1536w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></p>
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										</item>
		<item>
		<title>„Pflegedrehscheiben“ als Beratungsstellen</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/pflegedrehscheiben-als-beratungsstellen/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 13:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[demenz-redakteur]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Eine Demenzerkrankung in der Familie kann Angehörige oft mit verschiedensten Fragen konfrontieren. Sogenannte "Pflegedrehscheiben" sollen Familien dabei unterstützen [...]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt und pflegebedürftig wird, dann sieht sich die gesamte Familie mit einer neuen, oftmals auch herausfordernden, Lebenslage und unzähligen Fragen konfrontiert. Genau diese sollen in den vier „Pflegedrehscheiben“ des Sozialamts in der Steiermark geklärt werden. </strong></p>
<p>Keine andere Altersgruppe in Österreich wächst so schnell wie die der Hochbetagten, also Menschen, die 80 Jahre oder älter sind. Momentan sind das knapp 430.000 Menschen, bis 2030 soll sich diese Zahl laut Prognosen auf 640.000 und bis 2050 sogar auf 750.000 Personen erhöhen. Dadurch ergeben sich nicht nur Schwierigkeiten für die MitarbeiterInnen von Pflegeheimen und den Sozialstaat, sondern natürlich ganz besonders auch für die pflegebedürftigen Menschen selbst und ihre Angehörigen.</p>
<p>Um genau diesen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen hat das Bundesland Steiermark im Jahr 2015 die „Pflegedrehscheibe“ Graz ins Leben gerufen und fungiert somit als österreichisches Paradebeispiel. Im Jänner 2018 startete das Bundesland zusätzlich noch drei Pilotprojekte der „Pflegedrehscheiben“ in den Bezirken Weiz, Deutschlandsberg und Hartberg-Fürstenfeld. Nach der Pilotphase sollen die Beratungsstellen flächendeckend in der ganzen Steiermark angeboten werden.</p>
<h2><strong>Kostenlose Beratung, Information und Unterstützung  </strong></h2>
<p>Die „Pflegedrehscheiben“ fungieren als eine kostenlose Anlaufstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und setzen dabei auf eine bedarfsgerechte, unbürokratische Beratung. In den steirischen „Pflegedrehscheiben“ finden Sie die richtige Antwort auf alle Fragen rund um Pflege, damit Sie und Ihre Familie bei der neuen Lebenssituation unterstützt werden und sie nicht alleine meistern müssen. Um das zu garantieren werden Sie von diplomierten Pflegepersonen beraten, die Ihnen Informationen über die unterschiedlichen Formen der Pflege erteilen oder Sie auch bei der Suche nach einer idealen Pflegelösung unterstützen. Außerdem bieten die MitarbeiterInnen der „Pflegedrehscheiben“ auch Beratung rund um folgende Themen an:</p>
<ul>
<li>24-Stunden-Betreuung</li>
<li>Tageszentren</li>
<li>Betreutes Wohnen</li>
<li>Essenszustellung</li>
<li>Pflegegeld</li>
<li>Hilfsmittel</li>
<li>Medizinische Hauskrankenpflege</li>
<li>Pflegeheime/Pflegeplätze</li>
<li>Pflegekarenz</li>
<li>Finanzielle Zuschüsse für pflegende Angehörige</li>
</ul>
<p>Für alle Personen, die selbst nicht mobil sind, gibt es auch die Möglichkeit Beratungsgespräche bei Ihnen zu Hause oder telefonisch in Anspruch zu nehmen. Weitere Informationen, Kontaktdaten und Öffnungszeiten der „Pflegedrehscheiben“ finden Sie <a href="http://www.gesundheit.steiermark.at/cms/beitrag/12636766/142146817">hier.</a></p>
<h2><strong>Beratungsstellen in den Bundesländern</strong></h2>
<p>Während die Steiermark als Beispiel für die kostenlose Beratung rund um alle Pflege-Fragen dient, setzt die <a href="https://www.gesundheitsnetzwerk.at/alters-und-krankenversorgung/seniorenberatung-tennengau">Seniorenberatung im Salzburger Tennengau</a> schon seit einigen Jahren ein ähnliches Modell um.</p>
<p>Zu hoffen bleibt, dass auch alle anderen Bundesländer alsbald dem steirischen Beispiel folgen. Sollten Sie in einem anderen Bundesland leben, so bietet es sich an die <a href="https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/senioren-beratung">Homepage des Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs</a> zu besuchen. Dort finden Sie Informationen, Beratungsstellen und Hilfe.</p>
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]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>Demenz: Tipps für Betroffene und Angehörige an Weihnachten</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-tipps-fuer-betroffene-und-angehoerige-an-weihnachten/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 09:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Weihnachten ist für viele Menschen das wichtigste Familienfest im Jahr. Auch Demenzerkrankte wollen und sollen an den Feiertagen teilnehmen. Damit es für alle ein gelungenes Fest wird, sollten Sie allerdings einiges beachten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-tipps-fuer-betroffene-und-angehoerige-an-weihnachten/">Demenz: Tipps für Betroffene und Angehörige an Weihnachten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weihnachten ist für viele Menschen das wichtigste Familienfest im Jahr. Auch Demenzerkrankte wollen und sollen an den Feiertagen teilnehmen. Damit es für alle ein gelungenes Fest wird, sollten Sie allerdings einiges beachten.</strong></p>
<h2>Kindheitserinnerungen und Familienrituale</h2>
<p>Kaum ein Fest ist mit so vielen Kindheitserinnerungen verbunden wie Weihnachten. An die lieb gewonnenen Traditionen können Sie anknüpfen und die/den Betroffene/n einbeziehen. Nutzen Sie dabei die Rituale, die in Ihrer Familie üblich sind, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Backen Sie in der Vorweihnachtszeit gemeinsam Plätzchen. Wählen Sie aber lieber ein einfaches Rezept, damit die Freude am Tun bis zum Schluss erhalten bleibt.</li>
<li>Zünden Sie Kerzen am Adventskranz an und singen Sie Adventslieder.</li>
<li>Schmücken Sie gemeinsam die Wohnung, am besten so, wie die/der Demenzerkrankte es schon von früher kennt.</li>
<li>Lassen Sie ein Glöckchen klingeln, bevor alle gemeinsam ins Weihnachtszimmer gehen und den Baum bewundern.</li>
<li>Singen Sie die altbekannten Weihnachtslieder. Sie werden vielleicht staunen, wie viele Strophen die/der Demenzerkrankte noch auswendig kann!</li>
<li>Machen Sie einen Spaziergang oder besuchen Sie die Christmesse.</li>
</ul>
<p>Wichtig ist dabei jedoch, dass Sie nicht auf die genaue Durchführung Ihrer Traditionen bestehen. Es wird sicher an der einen oder anderen Stelle Störungen geben, mit denen Sie dann möglichst locker und humorvoll umgehen sollten. Es gilt, einen guten Kompromiss zu finden zwischen den Traditionen des Festes und den Bedürfnissen der Feiernden.</p>
<h2>Jeder leistet seinen Anteil</h2>
<p>Vor dem Fest sollten Sie mit allen Gästen den geplanten Ablauf und die Situation besprechen. Erklären Sie, in welchem Zustand die/der Betroffene momentan ist und was ihr/ihm guttut. Weisen Sie darauf hin, dass es Abweichungen vom gewohnten Ablauf geben kann und dass alle gemeinsam flexibel reagieren sollten. Bitten Sie außerdem um Unterstützung bei der Vorbereitung: Wenn jede/r etwas zum Essen mitbringt oder einen Teil der Vorbereitungen übernimmt, bleibt mehr Zeit und Ruhe für alle.</p>
<p>Auch Demenzerkrankte wollen gerne ihren Teil zum Gelingen des Festes beitragen. Besprechen Sie deshalb im Vorfeld, was er/sie gerne übernehmen möchte. Das können je nach Fähigkeiten größere Aufgaben sein wie das Schmücken des Baumes. Aber auch Kleinigkeiten machen schon viel aus, zum Beispiel Servietten falten, Tisch abräumen, Geschenke überreichen oder Weihnachtslieder auswählen und anstimmen. Natürlich unterstützen Sie dann, wenn es nötig ist.</p>
<h2>Vorsicht: Überforderung!</h2>
<p>Demenzerkrankte Menschen können oft nicht mehr so gut mit starken Reizen umgehen. Achten Sie darauf, Reizüberflutung zu vermeiden:</p>
<ul>
<li>Überlegen Sie gut, welche Gäste kommen sollen. In einem kleinen, vertrauten Kreis ist die Feier wahrscheinlich entspannter als beim Zusammenkommen mit der ganzen Großfamilie.</li>
<li>Vermeiden Sie unnötigen Lärm. Stellen Sie zum Beispiel Hintergrundmusik ab, wenn geredet wird.</li>
<li>Verzichten Sie auf blinkende Lichtdekorationen.</li>
<li>Für viele Betroffene ist ein mit Dekoration überfrachteter Raum unangenehm und überfordernd. Setzen Sie deshalb lieber auf wenige, geliebte Stücke.</li>
<li>Planen Sie Ruhephasen in Ihre Feier ein, in denen sich die/der Betroffene zurückziehen kann.</li>
<li>Viele Demenzerkrankte sitzen nicht gerne stundenlang am Tisch. Ein einfaches, kürzeres Essen ist deshalb besser geeignet als ein aufwendiges mehrgängiges Menü.</li>
</ul>
<p>Weniger ist mehr, das gilt für alle Aspekte des Weihnachtsfestes mit einer/m Demenzerkrankten.</p>
<h2>Weihnachten im Heim</h2>
<p>Nicht in jedem Fall ist es möglich oder sinnvoll, die/den Betroffenen an Weihnachten nach Hause zu holen. Aber auch im Heim können Sie ihm/ihr ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen. Sie können zum Beispiel auch hier gemeinsam Plätzchen ausstechen oder formen, die Sie dann zu Hause backen. Weihnachtsdekoration ist auch im Zimmer im Pflegeheim möglich. Und auch hier kann die engere Familie zusammenkommen, um gemeinsam zu singen und Geschenke auszutauschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/archiv-alzheimer-info/weihnachten-mit-einem-demenzkranken-angehoerigen.html">https://www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/archiv-alzheimer-info/weihnachten-mit-einem-demenzkranken-angehoerigen.html</a></li>
<li><a href="https://alzheimer.ch/de/alltag/lebensraum/magazin-detail/143/weihnachten-mit-menschen-mit-demenz-weniger-ist-mehr/">https://alzheimer.ch/de/alltag/lebensraum/magazin-detail/143/weihnachten-mit-menschen-mit-demenz-weniger-ist-mehr/</a></li>
<li><a href="https://www.werpflegtwie.de/blog/2017/12/18/weihnachten-mit-demenz-wie-das-fest-mit-dementiell-erkrankten-angehoerigen-gelingt">https://www.werpflegtwie.de/blog/2017/12/18/weihnachten-mit-demenz-wie-das-fest-mit-dementiell-erkrankten-angehoerigen-gelingt</a></li>
<li><a href="http://www.alzheimer-hilfe.at/data/presse/MAS_TIPPS_06.pdf">http://www.alzheimer-hilfe.at/data/presse/MAS_TIPPS_06.pdf</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-tipps-fuer-betroffene-und-angehoerige-an-weihnachten/">Demenz: Tipps für Betroffene und Angehörige an Weihnachten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>Betroffene pflegen und selbst gesund bleiben</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/betroffene-pflegen-und-selbst-gesund-bleiben/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 09:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://demenz-portal.at/?p=3144</guid>
				<description><![CDATA[<p>Die Pflege eines an Demenz erkrankten Menschen ist eine große Herausforderung. Als pflegende/r EhepartnerIn oder FreundIn kann die Belastung sehr hoch werden. Achten Sie deshalb unbedingt auf Ihre eigene Gesundheit und suchen Sie sich frühzeitig Unterstützung.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Pflege eines an Demenz erkrankten Menschen ist eine große Herausforderung. Als pflegende/r EhepartnerIn oder FreundIn kann die Belastung sehr hoch werden. Achten Sie deshalb unbedingt auf Ihre eigene Gesundheit und suchen Sie sich frühzeitig Unterstützung.</strong></p>
<h2>Informieren Sie sich über die Erkrankung</h2>
<p>Je besser Sie über die Symptome und die Entwicklung der Demenz wissen, umso besser können Sie mit Ihrer/m erkrankten Angehörigen umgehen. Das erleichtert Ihnen beiden den Alltag ganz beträchtlich. Informieren Sie sich deshalb gründlich über Demenz und den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten. Lesen Sie Bücher zum Thema, lassen Sie sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten und besuchen Sie vielleicht einen Pflegekurs. In vielen Städten gibt es Beratungsstellen für pflegende Angehörige. Nutzen Sie diese Angebote, um sich zu informieren!</p>
<h2>Sorgen Sie für Auszeiten</h2>
<p>Auch wenn Sie noch so fürsorglich sind: Sie brauchen zwischendurch Abstand von der demenzkranken Person, die Sie versorgen. Für Ihre eigene Gesundheit ist es dringend notwendig, dass Sie eigene Sozialkontakte pflegen, Ihren Interessen nachgehen und arbeiten können, wenn Sie das wollen. Um das zu realisieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Bitten Sie Verwandte und FreundInnen um Unterstützung. Wenn eine andere Person regelmäßig für eine oder zwei Stunden auf die Demenzerkrankte/den Demenzerkrankten schaut, ist das schon eine große Hilfe.</li>
<li>Schauen Sie sich in Ihrer Gegend nach ehrenamtlichen Vereinen um, die Besuchsdienste anbieten. Auch das kann eine große Entlastung sein und Ihnen Freiräume ermöglichen.</li>
<li>Nutzen Sie die Möglichkeiten der Tagespflege. Die/der Demenzkranke ist bei dieser Betreuungsform ein- oder mehrmals pro Woche in einer Einrichtung, wo sie/er gut versorgt und beschäftigt wird. Abends kommt sie/er dann nach Hause zurück. Die Tagespflege ermöglicht es Ihnen, einer Arbeit nachzugehen, FreundInnen zu treffen oder einfach mal auszuruhen.</li>
<li>Wenn Sie krank werden, in den Urlaub fahren möchten oder eine Auszeit brauchen, können Sie die Kurzzeitpflege nutzen. Dabei zieht die/der Betroffene für eine definierte Zeit in eine Einrichtung. Die Kurzzeitpflege kann auch sehr sinnvoll sein, wenn sich der Zustand der/des Demenzerkrankten vorübergehend verschlechtert.</li>
</ul>
<h2>Sprechen Sie über Ihre Sorgen und Probleme</h2>
<p>Nicht nur die/der Demenzkranke leidet unter der Krankheit, auch Sie als pflegende/r Angehörige/r sind durch die Veränderungen wahrscheinlich sehr belastet. Nehmen Sie Ihre Emotionen, Sorgen, Ängste und Überforderungen ernst und sprechen Sie darüber! Tauschen Sie sich mit FreundInnen und Verwandten aus oder besuchen Sie eine Selbsthilfegruppe. Scheuen Sie sich nicht, auch professionelle Hilfe von eine/r PsychotherapeutIn in Anspruch zu nehmen. Die Therapiestunden können Ihnen helfen, mit der Situation besser zurechtzukommen und sich um Ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern.</p>
<h2>Nehmen Sie Warnzeichen ernst</h2>
<p>Viele pflegende Angehörige entwickeln Stresssymptome oder sogar eine Depression. Im schlimmsten Fall geht die Überforderung so weit, dass der/dem Demenzerkrankten psychische oder physische Gewalt droht. Achten Sie deshalb auf Warnzeichen für Überforderung und nehmen Sie diese ernst. Warnzeichen sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>veränderte Essgewohnheiten wie Heißhungerattacken oder Appetitlosigkeit</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>große Ängste und Sorgen, die sich kaum vertreiben lassen</li>
<li>Gereiztheit, Nervosität oder emotionale Unausgeglichenheit</li>
<li>„kreisende“ Gedanken, die sich nur noch um das Leben mit Ihrem Pflegling drehen</li>
<li>körperliche Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen</li>
</ul>
<h2>Erkennen Sie Grenzen an</h2>
<p>Viele Demenzerkrankte können noch längere Zeit zu Hause gepflegt werden. Häufig kommt aber irgendwann der Punkt, an dem es nicht mehr geht. Planen Sie frühzeitig, was Sie in einem solchen Fall tun wollen und wo die/der Betroffene dann leben soll. Es ist kein Versagen, wenn die Pflege zu Hause irgendwann nicht mehr gut funktioniert. Gut möglich, dass Sie sich Ihrem demenzerkrankten Angehörigen wieder besser zuwenden können, wenn Sie nicht mehr die volle Verantwortung für die Pflege tragen. Sorgen Sie dann für wertvolle gemeinsame Zeit, das geht auch im Pflegeheim oder einer Wohneinheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/alltag-mit-demenzerkrankung/tipps-fuer-angehoerige/sich-entlasten.html">https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/alltag-mit-demenzerkrankung/tipps-fuer-angehoerige/sich-entlasten.html</a></li>
<li><a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/aeltere-menschen/demenz/informationen-fuer-demenzkranke-und-angehoerige/informationen-fuer-menschen-mit-demenz-und-ihre-angehoerigen/77348">https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/aeltere-menschen/demenz/informationen-fuer-demenzkranke-und-angehoerige/informationen-fuer-menschen-mit-demenz-und-ihre-angehoerigen/77348</a></li>
<li><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege.html">https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege.html</a></li>
<li><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege/kurzzeitpflege.html">https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege/kurzzeitpflege.html</a></li>
<li><a href="https://www.pflege.de/krankheiten/demenz/">https://www.pflege.de/krankheiten/demenz/</a></li>
<li><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Pflege/Broschueren/190429_BMG_RG_Demenz.pdf">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Pflege/Broschueren/190429_BMG_RG_Demenz.pdf</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Wie fühlt sich ein Leben mit Demenz an?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/wie-fuehlt-sich-ein-leben-mit-demenz-an/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 09:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[verstehen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch an Alzheimer oder an einer anderen Demenzform erkrankt, ist das schwierig für seine Mitmenschen. Hilfreich ist es, zu erfahren, wie sich die Betroffenen selbst fühlen. Die Familie kann sich dann besser in das Erleben ihrer Verwandten einfühlen und angemessener auf sie reagieren. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch an Alzheimer oder an einer anderen Demenzform erkrankt, ist das schwierig für seine Mitmenschen. Hilfreich ist es, zu erfahren, wie sich die Betroffenen selbst fühlen. Die Familie kann sich dann besser in das Erleben ihrer Verwandten einfühlen und angemessener auf sie reagieren.</p>
<h2>Demenz &#8211; ein Kompetenzverlust mit Folgen</h2>
<p>Unter den Demenzkranken tritt mehrheitlich die Alzheimer Demenz auf. Forscher rechnen heute mit einer Verdoppelung der Betroffenen bis 2050. Für die betroffenen Familien bedeutet der Umgang mit den Erkrankten eine starke Belastung. Auch für die Demenzbetroffenen selbst ist ihre eigene Erkrankung oft stark verunsichernd. Alles, was bisher verlässlich erschien, ist es nun nicht mehr.</p>
<p>Die Veränderungen im Verhalten, im Denken und Fühlen der Betroffenen sind verstörend für beide Seiten. Alles an unserem alltäglichen Streben ist auf das Funktionieren und das gute Aussehen unseres Körpers ausgelegt. Das Alter und die damit einhergehende Gebrechlichkeit werden dadurch schnell zum Feindbild. Die Welt der Demenzkranken wird zunehmend von allen Zusammenhängen und Beziehungspunkten befreit, die bisher Sicherheit und Orientierung geboten haben.</p>
<p>Das eigene Erleben, und die unverständlichen Reaktionen darauf, werden zu einem Chaos, aus dem es kein Entrinnen gibt. Meistens leugnen beide Seiten die ersten Anzeichen einer Demenz. Sie sehen sie als harmloses &#8220;Versehen&#8221; an. Der Demente ist aber ebenso herausgefordert, sich den weitreichenden Erkrankungsfolgen zu stellen, wie seine Mitwelt.</p>
<h2>Wie fühlt sich ein Demenzbetroffener?</h2>
<p>Der Verfall der geistigen Fähigkeiten tritt schleichend ein. Besonders frustrierend ist für die Erkrankten, dass sie anfangs ihre Fehlleistungen auf geistiger oder körperlicher Ebene bewusst erleben. An den Reaktionen Erkrankter auf ihre Fehlleistungen lassen sich Angst, Verwirrung, Frustration, Aggression und Depressionen ablesen. Obwohl viele der anfänglichen Ausfälle überspielt werden, ist dem Erkrankten bewusst, dass etwas nicht stimmt.</p>
<p>Noch gravierender ist, dass jeder Betroffene sich den rätselhaften Geschehnissen hilflos und schutzlos ausgeliefert fühlt. Nach und nach büßen die Demenz-Betroffenen ihre Urteilskraft, ihr gutes Gedächtnis, ihre Konzentrationsfähigkeit und ihre motorischen Fähigkeiten ein. Die von Alzheimer Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, ihr zunehmendes Versagen zu kompensieren oder zu verstehen. Zuwendung gibt den Betroffenen mehr Sicherheit, als die ständige Korrektur &#8220;falscher&#8221; Wahrnehmungen.</p>
<h2>„Fokung Wirkus“ und andere Verwirrungen</h2>
<p>In einem Forschungsprojekt bemühten sich Studenten der &#8220;Universität für angewandte Kunst&#8221;, durch Objekte wie &#8220;Fokung Wirkus&#8221; oder das Projekt &#8220;Dementia Arts Society&#8221; (DAS) ein direktes Nacherleben von Gefühlen zu gewährleisten, wie demenzerkrankte Menschen sie haben können. Der &#8220;Fokung Wirkus“ ist ein Taucherhelm-ähnlicher Aufsatz, der über den Kopf gestülpt wird. Die Welt steht nun buchstäblich auf dem Kopf und wirkt verzerrt. Der Träger des &#8220;Fokung Wirkus&#8221; fühlt sich orientierungslos.</p>
<p>In einem anderen Projekt wurde den überraschten Gästen eines Restaurants Ungewöhnliches serviert &#8211; zum Beispiels Toilettenpaper statt der erwarteten Servietten. Durch diesen &#8220;Sensual Fake&#8221; konnten die Gäste erleben, welche Verwirrungen Demenzkranken das Leben erschweren.</p>
<h2>Die Liste der Verluste wächst</h2>
<p>Wer seine gewohnten Alltagsaktivitäten nicht mehr ausführen kann, erlebt Scham, Versagensangst und ein verringertes Selbstwertgefühl. Er befürchtet einen kompletten Kontrollverlust. Hilfen lehnt er dennoch ab. Der zunehmende Verlust kommunikativer Fähigkeiten betrifft die eigenen Bedürfnisse und soziale Beziehungen gleichermaßen. Rückzugsverhalten und Ängste sind damit erklärt.</p>
<p>Der zunehmend fehlende Zeitbezug lässt Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen. Zunehmend erlebt der Demenzkranke sein eigenes Verhalten oder die Welt anders als alle anderen. Sie leben nun in zwei unterschiedlichen Welten und finden keine Berührungspunkte. Die Verständigung mit den Menschen um sie herum wird unmöglich. Für die Angehörigen ist es schwer, damit umzugehen. Doch das Leben mit Demenz-Patienten kann gelingen, wenn man sich mit ihren Wahrnehmungen befasst und liebevoll auf sie eingeht.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Wenn DemenzpatientInnen weglaufen – was können Angehörige tun</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/wenn-demenzpatientinnen-weglaufen-was-koennen-angehoerige-tun/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 08:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Ein häufiges Problem in der Demenzbetreuung liegt darin, dass die Patientinnen und Patienten in einem bestimmten Stadium immer wieder weglaufen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/wenn-demenzpatientinnen-weglaufen-was-koennen-angehoerige-tun/">Wenn DemenzpatientInnen weglaufen – was können Angehörige tun</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Ein häufiges Problem in der Demenzbetreuung liegt darin, dass die Patientinnen und Patienten in einem bestimmten Stadium immer wieder weglaufen.</p>
<h2>Warum laufen DemenzpatientInnen weg?</h2>
<p>Die Gründe, wegzulaufen sind verschiedener Natur. Sie können mit Weglaufen, Hinlaufen und Bewegungsdrang beschrieben werden. Weggelaufen wird vor unangenehmen Situationen, Umständen, die Stress und Angst erzeugen, beispielsweise eine neue Umgebung, veränderte Tagesabläufe oder fremde Menschen, die an etwas Unangenehmes erinnern. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Patienten denken, sie wären mit jemandem verabredet oder hier nur zu Besuch und sie machen sich auf, um nach Hause zu gehen oder ihre Verabredung zu treffen. Und drittens ist es möglich, dass die Betreffenden einfach nur spazieren gehen wollen und sich verirren.</p>
<h2>Wie kann der Wunsch, wegzulaufen, verringert werden?</h2>
<p>Es ist wichtig, die Gründe für diesen Wunsch herauszufinden. Und dann entsprechend darauf einzugehen. Ist es Angst, Schmerz oder Unwohlsein, die den Wunsch wecken, wegzulaufen, dann die Betreffenden nach ihrem Befinden fragen, Hilfe anbieten. Denken die Erkrankten, sie müssten zur Arbeit oder zu einer Verabredung, kann ein Gespräch angefangen werden, das die Vorstellung der Demenzpatienten, wohin sie jetzt unbedingt müssen, mit einbindet. Wichtig ist es, zu erkennen, in welchem Lebensalter der oder die Betreffende sich jetzt fühlt. Wenn der Wunsch aufkommt, heim zu gehen, einen kleinen Spaziergang durch die Wohnung machen, auf Schlüsselerlebnisse oder vertraute Gegenstände hinweisen und dadurch das Wiedererkennen fördern. Einen Menschen, den es immer drängt, zur Arbeit zu gehen, in die Hausarbeit mit einbinden und so beschäftigen. Und mit denen, die sich bewegen wollen, spazieren gehen. Durch noch mögliche Beschäftigung, Ausräumen von Dingen, die Unwohlsein verursachen und der Schaffung eines für die Erkrankten angenehmen Umfelds kann der Drang zum Weglaufen vermindert werden. In der akuten Situation hilft es dann, die Demenzpatienten in ein Gespräch zu verwickeln oder auf andere Art abzulenken.</p>
<h2>Welche Möglichkeiten gibt es, das Weglaufen zu verhindern?</h2>
<p>Möglich ist es auch, die Wohnung so zu gestalten, dass sie gegen Weglaufen gesichert ist. Beispielsweise kann der Bereich der Haustür dunkel gehalten werden, während der Rest der Wohnung gut ausgeleuchtet ist. In dunkle Bereiche gehen Demenzkranke weniger gerne. Auch können Türen in Wandfarbe gestrichen sein und so optisch verschwinden. Die Tür kann auch durch einen Vorhang verdeckt werden. Bei Terrassentüren kann die untere Hälfte mit einer undurchsichtigen Folie abgeklebt werden und dadurch erwecken sie den Anschein, keine Türen, sondern Fenster zu sein.</p>
<h2>Was tun, wenn Angehörige weggelaufen sind?</h2>
<p>Im Vorfeld ist es möglich, Nachbarn oder Geschäfte in der Umgebung um Aufmerksamkeit zu bitten und die eigene Telefonnummer für den Notfall mitzuteilen. Ebenfalls können bereits bei der zuständigen Polizeistation Bild und Beschreibungen hinterlegt werden. Die Demenzerkrankten selbst können mit Kontaktdaten ausgestattet werden, die beispielsweise in einem Medaillon oder anderem Schmuckstück oder Gegenstand untergebracht sind, die die Betreffenden immer bei sich tragen. Außerdem können die Erkrankten mit einem Ortungsgerät ausgestattet werden. Dies muss allerdings im Vorfeld mit ihnen abgeklärt sein.</p>
<p>Dem gesteigerten Drang, sich von zu Hause zu entfernen, kann präventiv entgegengewirkt werden, aber es gibt ebenso Mittel, die ein schnelles Auffinden von vermissten Personen ermöglichen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>https://www.demenzstrategie.at/fxdata/demenzstrategie/prod/media/2c_iff_bmgf_demenz-folder%20(2).pdf</li>
<li>https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/akutsituationen/weglaufen-hinlaufen-verirren.html</li>
<li>http://www.alz-zuerich.ch/html/uploads/media/20160526_Flyer_Demenz_Kapo_01.pdf</li>
<li>https://www.alzheimer-bw.de/fileadmin/AGBW_Medien/Dokumente/Shop/Broschuere_Ich_will_nach_Hause.pdf</li>
</ul>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div><div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  Hilfsmittel-Blockelement"><h3>Alarmtrittmatte</h3>
<p class="Hilfsmittel-Text">Ihre Pflegeperson ist ein &#8220;Nachtwanderer&#8221; oder &#8220;Wegläufer&#8221;? Dann wird es Zeit für eine Alarmtrittmatte. Diese informiert Sie sobald Ihre Pflegeperson das Bett verlässt. <a href="https://www.amazon.de/gp/product/B06XRLS1L7/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B06XRLS1L7&amp;linkCode=as2&amp;tag=demenz_portal-21&amp;linkId=12f8e587943e03b9711bbf0f8ffb3bff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr Infos zu diesem Produkt</a></p>
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<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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										</item>
		<item>
		<title>Wohnraumanpassung</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/wohnraumanpassung/</link>
				<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 09:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>In den Anfängen einer Demenz können die Erkrankten noch in ihrem eigenen Zuhause leben. Es sollten jedoch ein paar Anpassungen an die veränderte Situation vorgenommen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/wohnraumanpassung/">Wohnraumanpassung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>In den Anfängen einer Demenz können die Erkrankten noch in ihrem eigenen Zuhause leben. Es sollten jedoch ein paar Anpassungen an die veränderte Situation vorgenommen werden.</p>
<h2>Den Wohnraum nach den Bedürfnissen ausrichten</h2>
<p>Da mit dem Fortschreiten der Erkrankung die Orientierung immer mehr verloren geht, ist es notwendig, die Wohnung klar zu strukturieren und einfach zu gestalten. Laufwege müssen frei sein, Hindernisse aus dem Weg geräumt werden und die Räume sollten klar und überschaubar eingerichtet sein. Benötigte Veränderungen dürfen jedoch nicht auf einmal durchgeführt werden, sondern müssen langsam und nur im wirklich notwendigen Rahmen erfolgen, da jede Veränderung bei den Erkrankten für Unruhe und Orientierungslosigkeit sorgt. Sollte renoviert oder in ein neues Domizil umgezogen werden, auf bunt gemusterte Teppiche und Tapeten verzichten und die Wände einfarbig mit hellen Pastelltönen streichen und Teppiche wählen, die kein Muster aufweisen. Dunkle Farben irritieren und beunruhigen, deshalb auch für den Teppich hellere Farben wählen.</p>
<h2>Hilfen einbauen</h2>
<p>Hilfen werden vor allem zur Orientierung und Wiederfindung benötigt. Um sich zurechtzufinden, kann es notwendig sein, Türen mit Symbolen zu beschriften und vielleicht auch durch eine andere Farbe hervorzuheben. Nicht notwendige Türen sollten ausgehängt werden, um so zusätzliche Hindernisse zu vermeiden. Eine Beschriftung der Schränke ist ebenfalls hilfreich. Wichtig ist es, die Lieblingsmöbel der Erkrankten zu behalten und einen Teil der Wohnung so einzurichten, dass sich dort Dinge befinden, die besonderen Erinnerungswert haben. In diesem Teil der Wohnung soll es möglich sein, sich sowohl zu entspannen, wie auch tätig zu werden. So ein Refugium sorgt für Ruhe und Gelassenheit und für schöne Augenblicke beim Eintauchen in Vergangenes.</p>
<p>Oft benutzte Wege gut ausleuchten, vielleicht sogar mit Bewegungsmeldern ausstatten, damit nicht zuerst die Lichtschalter gesucht werden müssen. Bereiche, die möglichst gemieden werden sollen, können dadurch unattraktiv gemacht werden, dass sie nicht erleuchtet werden und dadurch dunkle Ecken darstellen. Ebenso können Türen, die in diese Bereiche führen, entweder in der Wandfarbe angestrichen oder durch einen Vorhang verdeckt werden, damit sie schlechter sichtbar sind.</p>
<h2>Sicherheitsrisiken minimieren</h2>
<p>Sicherheitsrisiken sind zum einen durch elektrische Geräte gegeben, bei denen das Ausschalten vergessen wird. Deshalb möglichst nur solche Geräte benutzen, die über einen Überhitzungsschutz verfügen und sich selbsttätig ausschalten. In der Wohnung sollten Rauchmelder installiert sein, um rechtzeitig zu warnen, wenn irgendwo Rauchentwicklung entsteht. Ein weiteres Sicherheitsrisiko ist die Sturzgefahr. Deshalb darauf achten, dass es keine losen Teppichkanten gibt, über die die Kranken stolpern könnten. Fenster am besten sichern und Treppenstufen deutlich sichtbar machen, durch helle reflektierende Bänder an der Treppenkante, um Stürze zu verhindern. Eine andere Gefahrenquelle sind Medikamente oder Putzmittel, die eventuell nicht mehr richtig zugeordnet werden können und deshalb falsche Anwendung, bis hin zum Verzehr, finden. Diese Dinge sollten in abschließbaren Schränken und Schubladen aufbewahrt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit ein paar zusätzlichen Installationen  und einigen Veränderungen kann die Wohnung so gestaltet werden, dass Demenzkranke noch einige Zeit in ihrer vertrauten Umgebung verbringen können.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/wohnraumanpassung/">Wohnraumanpassung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
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