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	<title>Freizeit &amp; Hobby &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Aktive Alltagsgestaltung</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/lorem-ipsum-dolor/</link>
				<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 08:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständig bleiben]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Eine allzeit aktive Alltagsgestaltung ist besonders für Menschen im Frühstadium einer Demenzerkrankung unheimlich wichtig. Daher: lassen Sie sich nicht unterkriegen, obwohl die Orientierung nachlässt und Sie vielleicht Termine vergessen oder die Zahnbürste in der Bestecklade liegt. Nicht Rückzug aus der Umwelt sondern aktives Auftreten nach außen ist gefragt.</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Eine allzeit aktive Alltagsgestaltung ist besonders für Menschen im Frühstadium einer Demenzerkrankung unheimlich wichtig. Daher: lassen Sie sich nicht unterkriegen, obwohl die Orientierung nachlässt und Sie vielleicht Termine vergessen oder die Zahnbürste in der Bestecklade liegt. </strong></p>
<p>Nicht Rückzug aus der Umwelt sondern aktives Auftreten nach außen ist gefragt. Denn soziale Kontakte, das Ausüben von Hobbys und Sport sind wichtig für ein ausgefülltes Leben. Mit unseren Tipps können Sie sich gleichzeitig den Alltag nicht nur leichter, sondern aktiver gestalten.</p>
<h2>Mit Struktur lebt sich&#8217;s leichter</h2>
<p>Ein strukturierter Wochenplan und möglichst regelmäßige Tagesabläufe bieten bei Demenz Sicherheit und erleichtern den Alltag. Ein übersichtlicher, großer Terminkalender an einem häufig frequentierten Ort Ihrer Wohnung (Küche, Vorzimmer) sollte auf einen Blick die ganze Woche zeigen.</p>
<p>Seien Sie kreativ und nutzen Sie farbliche Einträge, die die jeweilige Tätigkeitsgruppe umfasst. Zum Beispiel kann Blau für die Kategorie Bewegung stehen, Rot für Hausarbeit und Grün für Gedächtnistraining. So können Sie gut geplant viel mehr Dinge eigenständig bewältigen, als Sie vielleicht im Moment für möglich halten.</p>
<h2>Geistig und körperlich in Bewegung bleiben</h2>
<p>Tun Sie, was Ihnen gut tut und sorgen Sie für einen guten Mix aus geistiger und körperlicher Beschäftigung. Dies können Tätigkeiten im Haushalt sein, Malen, Tanzen, Kreuzworträtseln, Patiencelegen, Karten spielen, Sudoku, Radfahren oder Schwimmen.</p>
<p>Manchen Menschen mit Demenz fällt es schwer, Hobbys, die sie nicht mehr so wie früher ausüben können, weiterhin zu betreiben – es geht jedoch nicht um Perfektion, sondern die Freude am Tun. Gerade im Freien bieten sich Gruppenaktivitäten an, sofern die Orientierung nicht mehr so gut ist.</p>
<p>Hinzu kommt, dass Sie automatisch ins Gespräch kommen und neue Menschen kennenlernen können. Es gibt viele regelmäßige Gruppentreffen, wie zum Beispiel für Nordic Walking, Wandern (z.B. Alpenverein, Naturfreunde) oder auch geführte Stadttouren, etwa von der Wiener Volkshochschule.</p>
<h2>Mutig in den Alltag gehen</h2>
<p>Krank zu sein bedeutet nicht, sich verstecken oder schämen zu müssen. Dass der Alltag oft anders aussieht, das wissen Menschen mit Behinderungen oder Krebs-Erkrankte nur zu gut. Und das, obwohl sich viele Menschen über Jahrzehnte für eine Gleichberechtigung im Alltags- oder Berufsleben bereits erfolgreich eingesetzt haben.</p>
<p>Mit einer Alzheimer-Erkrankung geht leider immer noch ein sehr großes Tabu einher. Obwohl Betroffene immer wieder berichten, dass ein aktives, mutiges Kommunizieren der eigenen Erkrankung nach außen sehr positiv von der Umwelt aufgenommen wird.</p>
<p>Wir können Ihnen auch nur raten: Sprechen Sie Ihre Erkrankung an – ob im Bekanntenkreis, Tanzverein, Chor, Fitnesscenter usw. Schließlich wird das Umfeld in dem sie sich aufhalten, mehr Verständnis aufbringen und besser auf sie eingehen können.</p>
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		<title>Ab in den Garten</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/ab-in-den-garten/</link>
				<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 08:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Aktive Gartenarbeit trägt dazu bei, dass Sie sich bewegen, an der frischen Luft sind und Ihr Gehirn auf Trab halten. Schließlich gehört wohl überlegt, welche Unkräuter gezupft und welche Pflanzen regelmäßig gedüngt werden müssen. Gründe genug, um mit Gartenschere und Co ausgerüstet loszulegen. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Ob japanischer Zengarten oder kunterbuntes Gemüsebeet – ein Garten schenkt Freude, Ruhe und auch Arbeit. Sofern Sie ihn aktiv nutzen, ist er ein doppelter Gewinn. </strong></p>
<p>Aktive Gartenarbeit trägt dazu bei, dass Sie sich bewegen, an der frischen Luft sind und Ihr Gehirn auf Trab halten. Schließlich gehört wohl überlegt, welche Unkräuter gezupft und welche Pflanzen regelmäßig gedüngt werden müssen. Gründe genug, um mit Gartenschere und Co ausgerüstet loszulegen.</p>
<h2>Der Garten als Erlebnisraum</h2>
<p>Sie können Ihren Garten auch ganz gezielt zu einem Sinnesraum umgestalten. Pflanzen Sie wohlriechende Kräuter, wie Lavendel, Thymian oder Rosmarin und legen Sie sich einen Rundweg an, damit Sie bewusst alle Ecken genießen können. Ein so gestalteter Erlebnisraum regt Sinne und Kognition an.</p>
<p>Einerseits fördert das Wahrnehmen der Natur im Rhythmus der Jahreszeiten die Konzentration auf das Heute. Andererseits führt das aktive Tun im Grünen zu mehr Achtsamkeit und Entspannung.</p>
<p>Besonders für Menschen mit Demenz ist dies sehr heilsam, weil gleichzeitig der Körper gefordert wird und sich Motorik, Atmung und Koordination verbessern. Hinzu kommt, dass die Arbeit unter freiem Himmel stimmungsaufhellend wirkt und Endorphine ausgeschüttet werden.</p>
<h2>Die ersten Schritte</h2>
<p>Jetzt geht’s im Garten wieder richtig los. Jetzt wird geschnitten, ausgeputzt und gedüngt – damit Sie sich in Ihrer Grünoase den ganzen Sommer wohlfühlen können. Für abgestorbene Stauden und Büsche ist es Zeit diese zu stutzen.</p>
<p>Welke, abgefaulte und abgestorbene Pflanzenteile werden möglichst bodennah geschnitten. Eine gehörige Portion Kompost auf Beete aufgebracht sichert Gemüse und Pflanzen einen guten Start.</p>
<h2>Vorsicht vor alten Gartengeräten und Maschinen</h2>
<p>Lassen Sie Ihre Geräte und Maschinen regelmäßig von einem Fachhändler überprüfen und warten. Häufig verfügen alte Gartengeräte über keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen – moderne Geräte haben Schutzabdeckungen, automatische Abschaltsysteme und sonstige Vorkehrungen, die maximalen Schutz bieten.</p>
<p>Tragen Sie immer geeignete Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille, sofern Sie mit Heckenschere oder Vertikutierer arbeiten. Wenn Sie sich unsicher bei der Handhabung von Maschinen fühlen, verzichten Sie bitte darauf und greifen auf „altmodische“ Werkzeuge zurück. Schließlich liegt in der Ruhe die Kraft!</p>
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		<title>Ausflug in die Vergangenheit</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/ausflug-in-die-vergangenheit/</link>
				<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnishilfen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Die Erinnerung an Vergangenes lebendig zu halten, ist besonders für Demenzkranke sehr wichtig.  Sich an Orte, Menschen und Ereignisse zu erinnern, stärkt nicht nur das Gedächtnis, sondern ermöglicht eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Die Erinnerung an Vergangenes lebendig zu halten, ist besonders für Demenzkranke sehr wichtig.  Sich an Orte, Menschen und Ereignisse zu erinnern, stärkt nicht nur das Gedächtnis, sondern ermöglicht eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie.</p>
<p>Ob gemeinsam oder alleine können Reisen in die eigene Vergangenheit Sicherheit und Selbstvertrauen vermitteln, um die eigene Identität zu bewahren. Mit kreativ-künstlerischen Methoden können Sie spielerisch Ihre Geschichte nicht nur wiederentdecken, sondern auch für Freunde und Familie festhalten.</p>
<h2>Alben und Chroniken als visuelle Zeitzeugen</h2>
<p>Egal ob Sie sich mit persönlichen Fotos aus Familienalben beschäftigen oder in Bildbänden und Chroniken schmökern – beide Methoden haben ihren Reiz und wecken Erinnerungen. Wenn Sie kreativ sein wollen, können Sie Ihre individuelle Biografie auch als Collage festhalten.</p>
<h2>Ausflug ins Bezirksmuseum</h2>
<p>Statten Sie Ihrem individuellen Bezirksmuseum, das sich mit der Region/dem Bezirk beschäftigt, wo Sie Ihre Kindheit verbracht haben, einen Besuch ab. Neben alten Ansichten von Straßen und Plätzen werden auch Geschichten und Persönlichkeiten aus der Region vorgestellt. Heimatmuseen zeigen häufig auch alte Gebrauchsgegenstände.</p>
<h2>Schreibwerkstatt besuchen</h2>
<p>In Volkshochschulen werden häufig Workshops zum Thema „Biografisches Schreiben“ angeboten. Einerseits halten Sie dadurch Ihre eigene Geschichte schriftlich fest, andererseits können in der Gruppe zusätzlich viele Erlebnisse ausgetauscht werden. Dies wiederum regt die eigene Erinnerung an.</p>
<h2>Alte Filme ausgraben</h2>
<p>Acht-Millimeter-Filme von Geburtstagen, Hochzeiten oder Taufen sind noch in so mancher Kiste im Keller verstaut. Sollte kein Filmprojektor mehr vorhanden sein, ist es mit den heutigen technischen Möglichkeiten kein Problem, diese Filme auf DVD überspielen zu lassen.</p>
<h2>Musikalische Zeitreise</h2>
<p>Egal in welches Jahrzehnt Sie Ihre persönliche Zeitreise antreten: mithilfe musikalischer Compilations auf CD gelingt der Sprung in die Vergangenheit auf intuitive Art und Weise. Musik stimuliert vor allem auf emotionaler Ebene.</p>
<h2>Auf dem Dachboden Schätze entdecken</h2>
<p>Viele Erinnerungsstücke finden sich in Umzugskartons. Sie beinhalten häufig alte Schulbücher, Zeichnungen aus Kindheitstagen, Kalender, Ansichtskarten, gebastelte Geschenke der Kinder, Zeugnisse oder Briefe längst vergessener Brieffreunde.</p>
<p>Nehmen Sie auch ruhig ab und an Ihre Kinder, Enkelkinder oder andere Ihnen nahestehende Personen mit in Ihre Vergangenheit. Gemeinsame Erinnerungsreisen können eine noch engere Verbindung zu Ihren Lieben schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Kunst als Demenz-Therapie?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/kunst-als-demenz-therapie/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Die Frage, ob Kunst bei einer Demenz-Erkrankung helfen kann, ist schnell beantwortet: ja. Denn kreatives Schaffen und künstlerische Werke wecken Emotionen und Erinnerungen. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Die Frage, ob Kunst bei einer Demenz-Erkrankung helfen kann, ist schnell beantwortet: ja. Denn kreatives Schaffen und künstlerische Werke wecken Emotionen und Erinnerungen – auch bei Menschen, die mit „Kunst“ im engeren Sinne nichts zu tun hatten oder haben. </strong></p>
<p>Auf dieses Potenzial greifen Kunsttherapeuten in ihrer täglichen Arbeit auch mit Demenzpatienten zurück. Ebenso verhält es sich mit der Betrachtung von Kunst: sie ist nicht rein kognitiv, sondern dringt automatisch in tiefere Bewusstseinsebenen vor.</p>
<p>Für Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, kann die aktive und passive Beschäftigung mit Kunst durchaus positive Effekte zeigen.</p>
<h2>Wenn die Seele malt</h2>
<p>Menschen, die sich kreativ betätigen, erleben häufig das so genannte <strong>„Flow-Erlebnis“</strong>. Dies ist ein seelischer und körperlicher Gleichgewichtszustand, den Mihály Csíkszentmihályi ursprünglich an Bergsteigern erforschte und der ebenso beim kreativen Tun entstehen kann: Menschen vergessen alles um sich herum, gehen in ihrer Beschäftigung auf und erfahren Glücksgefühle.</p>
<p><strong>Kunstdozent Wolfgang Büse</strong> hat dies in der Arbeit mit dementen Menschen erfahren. Er beschreibt diesen Prozess so: „Da im Gehirn das Zentrum für das Kurzzeitgedächtnis, das von Demenz betroffen ist, nicht mit der Stelle für Bilder und Kunstempfinden identisch ist, gibt es die große Chance, gerade dort anzudocken.</p>
<p>Es kann gerade in Bereich der bildenden Kunst gelingen, einen Zugang mit der kreativen Gestaltung zu schaffen, der sich sehr lebensbereichernd auswirkt. Einfühlung und Mitgefühl führt zu Vertrauen, verringert Angstzustände und stellt die Würde wieder her.”</p>
<p>Die kreative Arbeit setzt keinerlei Vorkenntnisse oder Begabung voraus.</p>
<h2>Medizinisches Pilotprojekt für Menschen mit Demenz</h2>
<p>Das Städel Museum und der Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt/Main haben ein medizinisches Pilotprojekt für Menschen mit Demenz gestartet.</p>
<p><strong>ARTEMIS</strong> (ART Encounters: a Museum Intervention Study) ist die erste umfassende wissenschaftliche Studie zur interaktiven Kunstvermittlung und den therapeutischen Potenzialen von Kunsttherapie bei Demenz im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>Untersucht wird, welchen Beitrag regelmäßige Museumsbesuche und die interaktive Beschäftigung mit Kunst leisten können, um das emotionale Wohlbefinden und das Kommunikationsverhalten von Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz zu steigern und die Beziehung zu ihren betreuenden Angehörigen zu verbessern.</p>
<p>Zudem soll auf diese Weise Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein Stück gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration ermöglicht werden.</p>
<p>Das Projekt läuft noch bis Ende 2015.</p>
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		<item>
		<title>Originelle Geschenksideen</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/geschenke/</link>
				<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 09:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Originelle Geschenke zu finden, ist nicht so leicht. Doppelt schwierig wird es, weil das ausgefallene Geschenk schließlich auch zu dem Beschenkten passen muss. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Originelle Geschenke zu finden, ist nicht so leicht. Doppelt schwierig wird es, weil das ausgefallene <strong>Geschenk</strong> schließlich auch zu dem Beschenkten passen muss. Bei Menschen, die an einer Alzheimer-Demenz erkrankt sind, ist diese Überlegung besonders wichtig. Wenn Sie den Erkrankten nicht gut kennen, können Sie schnell ins Fettnäpfchen steigen. Eventuell fühlt sich der Beschenkte beschämt, wenn er ein Liederbuch für Demenzkranke bekommt. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Ideen, für die Sie nicht unbedingt ins nächste Shopping-Center fahren müssen und mit denen Sie (fast) nichts falsch machen können.</p>
<h2>1. Fotografien neu erleben</h2>
<p>Stehen Sie dem Erkrankten nahe, eignen sich persönliche Geschenke. Kramen Sie in alten Fotos und lassen Sie sie großformatig als Leinwand oder Acrylbild ausdrucken. Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die Fotos auf sehr originelle Untergründe übertragen. Zum Beispiel bietet www.photo-druck.at die Möglichkeit Bilder auf eine Schiefertafel, Kaffeetasse oder Schneekugel zu transferieren.</p>
<h2>2. Erlebniswelten entdecken</h2>
<p>Es gibt in Stadt und Land die verschiedensten Ausflugsmöglichkeiten und <strong>Erlebnisangebote</strong>. In Städten gibt es eine Vielzahl kultureller Einrichtungen, die Spezialführungen anbieten. So bietet etwa das Naturhistorische Museum in Wien die Möglichkeit, bei Sonderführungen das Dach bei Nacht zu besichtigen, um gleichzeitig einen wunderbaren Ausblick über die Wiener Altstadt zu genießen. Viele Sternwarten bieten ebenfalls interessante Perspektiven.</p>
<p>Unternehmen wiederum öffnen ihre Pforten nicht mehr nur am Tag der offenen Tür, sondern bieten das ganze Jahr die Möglichkeit auf Entdeckungsreise zu gehen: von Schokoladenproduzenten wie Heindl oder Zotter bis hin zu Essigverkostungen in Wien (Gegenbauer) oder bei Gölles in der Steiermark. Miteinander macht es doppelt Spaß.</p>
<h2>3. Beschäftigung verschenken</h2>
<p>Hat der Erkrankte Hobbys? Wenn ja, dann werden Sie bei den Volkhochschulen bestimmt fündig. Sie bieten Workshops und Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene: von A wie Architektur-Fotografie über Drechseln, Exotische Küche, Singen, Tangotanzen, Schauspiel bis hin zu Zaubern. Semesterkurse bieten natürlich den Vorteil, dass der Erkrankte länger am sozialen Leben teilnimmt und sich nicht abkapselt.</p>
<h2>4. Zu guter Letzt: Geschenke für den Alltag</h2>
<p>Lebenslange Vorlieben und Geschmäcker verschwinden in der Regel nicht von heute auf morgen. Im Gegenteil. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie Lieblingsparfüm, exquisite Gourmetkörbe oder ausgefallene Pflanzen schenken. Auch ein guter Tropfen Wein oder Champagner ist für einen Weinliebhaber eine schöne Geste.</p>
<p>Wir hoffen, Ihnen ein paar Tipps für weitere Inspiration gegeben zu haben und wünschen frohes Schenken!</p>
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		<item>
		<title>Individuelle Beschäftigung für Demenz-Patienten</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/individuelle-beschaeftigung-fuer-demenz-patienten/</link>
				<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständig bleiben]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Mit individuellen Vorlieben ist es so eine Sache – denn sie können sich im Laufe eines Lebens ändern. Bei Menschen mit demenzieller Erkrankung sollte man dies in jedem Fall berücksichtigen. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/individuelle-beschaeftigung-fuer-demenz-patienten/">Individuelle Beschäftigung für Demenz-Patienten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Mit individuellen Vorlieben ist es so eine Sache – denn sie können sich im Laufe eines Lebens ändern. Bei Menschen mit demenzieller Erkrankung sollte man diese in jedem Fall berücksichtigen, jedoch im Hinterkopf behalten, dass diese vielleicht nicht mehr adäquat sind.</p>
<p>Egal ob es sich nun um Lieblingsspeisen, -kleidung oder -aktivitäten handelt. Wichtig im Alltag ist es, nicht nur Vorlieben, sondern auch die Stärken des Erkrankten herauszufinden und zu fördern.</p>
<h2>Spaß und Freude im Alltag</h2>
<p>Jegliche Beschäftigung und Aktivität im Alltag sollte ohne Zwang und mit Freude ausgeübt werden. Ob das nun Kochen, Gärtnern, Musizieren, Singen oder Spielen ist. Neue Aktivitäten zu erlernen ist allerdings kaum möglich.</p>
<p>Je früher Sie mit Ihrem Angehörigen gemeinsame Sachen unternehmen, umso besser und umso eher gewöhnt er sich daran. Seien Sie allerdings behutsam, wenn frühere Hobbys nicht mehr so gut von der Hand gehen und überlegen Sie sich gemeinsam, wie Sie die Tätigkeit vereinfachen können.</p>
<p>Ihr Interesse an der Tätigkeit wird Ihrem Angehörigen das Gefühl vermitteln, etwas zu können, was Sie selbst nicht können und den Selbstwert stärken. Seien Sie neugierig und wertschätzend. Wenn Sie mit einem Hobby – zum Beispiel Tanzen – überhaupt nichts anfangen können, hören Sie sich um, da es immer wieder Gemeinschaftsabende gibt, wo Tanzpartner gesucht werden. Wichtig ist auch die berufliche Biografie zu beherzigen.</p>
<h2>In den Haushalt einbinden und aktiv bleiben</h2>
<p>Für viele Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, ist das Gefühl der Nutzlosigkeit am schlimmsten zu ertragen. Für den Partner ist es häufig einfacher, Dinge selbst zu erledigen, als sich „helfen“ zu lassen. Bedenken Sie aber, dass sich Ihr Angehöriger durch die aktive Teilhabe mittelfristig besser fühlen könnte, da er das Gefühl bekommt gebraucht zu werden.</p>
<p>So ist es auch bei gemeinsamen Aktivitäten anzuraten, nicht immer das Kommando zu übernehmen und dem Erkrankten seine Eigenständigkeit zu belassen, auch wenn etwas nicht mehr so gut von der Hand geht. Das Tun zählt, nicht das Ergebnis.</p>
<p>Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Arbeiten im Haushalt mit Bewegung verknüpft sind. Bewegungsmuffel können auch über Gartenarbeit aktiviert werden. Natürlich sind auch Spaziergänge und gemeinsames Einkaufen Beschäftigungen, die die Mobilität fördern.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Tipps zur kreativen Betätigung 1 von 2</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/tipps-zur-kreativen-betaetigung-1-von-2/</link>
				<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Menschen mit Demenz, die die Chance bekommen sich künstlerisch und kreativ zu betätigen, haben die Möglichkeit ihre Gefühle nonverbal auszudrücken. Wir geben Tipps zur kreativen Betätigung. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/tipps-zur-kreativen-betaetigung-1-von-2/">Tipps zur kreativen Betätigung 1 von 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben“, schrieb Pablo Picasso. Warum? Weil kleine Kinder malen und gestalten, was ihnen spontan einfällt und für sie bedeutsam ist. Und dies ohne gedankliche Einschränkungen, die viele Erwachsene später in ihrer Flexibilität einengen. Kinder, die noch nicht so eloquent und kopflastig sind, drücken ihre Gefühle und Phantasien über Farben und Zeichnungen aus.</strong></p>
<p>Menschen mit Demenz, die die Chance bekommen sich <strong>künstlerisch</strong> und <strong>kreativ</strong> zu betätigen, haben die Möglichkeit frei von Konventionen einerseits ihre Gefühle nonverbal auszudrücken und andererseits durch ihr Tun ein Stück Selbstwert zurückzubekommen. Dafür können entweder Profis in Anspruch genommen werden, wie Kunsttherapeuten, die Alzheimerpatienten begleiten, aber auch spontanes „Drauflosmalen“ kann nachweislich zu mehr Wohlbefinden beitragen.</p>
<h2>Stressfreie Beschäftigung</h2>
<p>Für viele Angehörige von demenziell erkrankten Menschen ist ein Symptombereich besonders schwierig in den Griff zu bekommen: <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/schwieriges-verhalten/">herausforderndes Verhalten</a>, Aggressivität und Unruhe. Meist sind die Ursachen darauf zurückzuführen, dass die Erkrankten in einer Phase sind, in der sie nicht wissen, was eigentlich mit ihnen nicht stimmt und sie sich bevormundet fühlen, obwohl sie spüren, dass sie Unterstützung bräuchten.</p>
<p>Oft scheitert der Versuch sie in alltägliche Arbeiten einzubinden, weil ihnen eben dort besonders ihre mangelnde Kompetenz für Dinge, die ihnen früher leicht von der Hand gingen, auffällt. Eine <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/den-erkrankten-aktivieren/">Beschäftigung</a>, die fern dieser Arbeiten liegt, ist meist Erfolg versprechender und die Hemmschwelle geringer. „Kritzeln“ kann jeder.</p>
<h2>Gefühle über Farben ausdrücken</h2>
<p>Trauen Sie sich, gehen Sie ins nächste Papiergeschäft und kaufen Wasser- oder Fingerfarben ein. Vermutlich wird sich Ihr Angehöriger nicht von allein darauf einlassen, deshalb zögern Sie nicht und lassen Sie Ihr inneres Kind ans Werk gehen. Meist ist das Anreiz genug. Erlaubt ist, was bunt ist und gefällt! Je großflächiger das Papier, umso mehr können Sie sich austoben und auch den Körper in die Arbeit einbinden.</p>
<p>Je intensiver das Erlebnis, umso höher die Chance, dass das Wohlbefinden nachhaltig steigt und Entspannung möglich wird. In Teil 2 verraten wir konkrete Übungen, die einfach durchzuführen sind und Spaß bereiten.</p>
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		<title>Singen trotz Sprachverlust 1/2</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/singen-trotz-sprachverlust-12/</link>
				<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 09:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Gemeinsames Singen eröffnet Kontakt und aktiviert viele Hirnregionen. Musik kann dem Patienten dabei helfen sich zu beruhigen sowie auch zu aktivieren. [...]</p>
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			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>„Musik ist das letzte, das uns bleibt“, schrieb der Psychologe Oliver Sacks. Dies bestätigt sich besonders bei Menschen mit Demenz, die mit Musik in Berührung kommen. Denn sie berührt das Herz und auch das Hirn – selbst bei Menschen, die sich verbal nicht mehr ausdrücken können und kaum noch Reaktionen zeigen.</strong></p>
<p>Es ist keine Seltenheit, dass an Alzheimerdemenz erkrankte Patienten, ihnen früher bekannte Lieder plötzlich wie aus dem Effeff mitsingen – auch, wenn sonst keine Verständigung mehr möglich ist. Gleichzeitig kann <strong>Musik</strong> beruhigen oder auch <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/den-erkrankten-aktivieren/">aktivieren</a> helfen. Welche Stimmungslage angesprochen wird, ist meist in der Biografie verankert. Denn, was einen Menschen aufwühlt oder missfällt, kann einen anderen besänftigen oder anregen.</p>
<h2>Gemeinsames Singen eröffnet Kontakt</h2>
<p>Ob „a cappella“ (ohne Instrumente) oder mit Musikbegleitung – live oder „aus der Dose“ –  Demenzkranke stimmen wenn sie eine ihnen bekannte Melodie hören meist sofort ein. Vor allem Lieder aus ihrer Kindheit oder Jugend gehen ihnen fehlerfrei von den Lippen – und das, obwohl sie nicht mehr wissen, was sich vor fünf Minuten ereignet hat.</p>
<p>Häufig kehren mit den Liedern auch Erinnerungen an längst vergangene Zeiten zurück, weshalb sich <strong>Musik</strong> auch zur Biografiearbeit eignet. Besonders dann, wenn das Langzeitgedächtnis nachlässt und kaum noch verbale Fähigkeiten vorhanden sind. An Alzheimer erkrankte Menschen beginnen dann meist wie automatisch rhythmisch den Takt zu schlagen oder schaukeln im Einklang mit der Melodie.</p>
<h2>Musik aktiviert viele Hirnregionen</h2>
<p>Warum gerade <strong>Musik</strong> Menschen aus ihrer Isolation führen kann, wird darin vermutet, dass <strong>Musik</strong> viele Bereiche im Gehirn stimuliert. Dieses Netzwerk manifestiert sich aus Verknüpfungen mit fast allen elementaren Einheiten im Hirn, etwa die für Motorik, Gefühle, Sprache und das Verhalten zuständigen Systeme.</p>
<p>Viele Studien belegen die positive Wirkung regelmäßiger musikalischer Betätigung: sie kann Agitiertheit reduzieren helfen, die Wortfindungsfähigkeit verbessern und insgesamt das Wohlbefinden steigern. Ob im Frühstadium oder bei weit fortgeschrittener Demenz: <strong>Gemeinsames Singen erzeugt in jedem Fall Verbundenheit und eröffnet Nähe, die die Patienten vielleicht nicht kognitiv erfassen können, bestimmt aber mit dem Herzen.</strong></p>
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		<title>Singen trotz Sprachverlust 2/2</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/singen-trotz-sprachverlust-22/</link>
				<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Musik als gemeinsame Aktivität bietet auch bei Menschen mit weit fortgeschrittener Demenzerkrankung eine sinnvolle Beschäftigung. </p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Musik als gemeinsame Aktivität bietet auch bei Menschen mit weit fortgeschrittener Demenzerkrankung eine sinnvolle Beschäftigung.</strong> Hier eine Auswahl fachkundig aufbereiteter Volkslieder zum Mitsingen und Musizieren.</p>
<h2>Liedsammlungen für Demenzkranke:</h2>
<h3>Musik als Schlüssel zu Demenzkranken.</h3>
<p>32 Volkslieder zum Mit- und Vorsingen, Behr&#8217;s Verlag.</p>
<p>Die Lieder der Sammlung sind so ausgewählt, dass sie mit tiefer Stimme, ohne Instrumentalbegleitung und großer Textverständlichkeit gesungen werden können. So fällt es einerseits auch weniger begabten Angehörigen leichter, mit der zu pflegenden Person zu singen. Andererseits kommt dies auch älteren Menschen zugute, da die Stimme im Alter tiefer wird.</p>
<p>Preis: 35,11€ (Audio-CD inklusive Buch mit Liedtexten)<br />
<a href="http://www.behrs.de">www.behrs.de</a></p>
<h3>SingLiesel: Die schönsten Kinderlieder aus der guten alten Zeit.</h3>
<p>Singen – Erleben – Erinnern: Ein Mitsing- und Erlebnisbuch für den an Demenz oder Alzheimer erkrankten Menschen. Mit Soundchip.</p>
<p>Kern der SingLiesel-Bücher bilden illustrierte (Volks-)Lieder, die abgespielt und mitgesungen werden können und durch haptische Fühl- und Klapp-Elemente ergänzt werden. Die SingLiesel wird so zu einem multisensorischen Buch, das alle Sinne anspricht. Die musikalischen Aufnahmen der Lieder, die Zeichnungen und die haptischen Elemente sollen den an Demenz oder Alzheimer erkrankten Menschen berühren und ihn zum Schauen, zum Singen und zum Erzählen anregen.</p>
<p>Weitere Themen dieser Reihe: Die schönsten Wanderlieder; die schönsten Frühlingslieder; Die schönsten Gassenhauer; Die schönsten Herbst- und Winterlieder.</p>
<p>Preis: 29,95€<br />
<a href="http://www.singliesel.de">www.singliesel.de</a></p>
<h3>Singen und Musizieren mit Senioren: „Freut euch des Lebens“ – Deutsche Volkslieder.</h3>
<p>Liederheft: Mit Praxistipps und Musik-CD</p>
<p>Das Liederheft mit zehn bekannten Volksliedern liefert Hintergrundwissen und Praxistipps zum Singen mit alten Menschen. Jedes Lied ist auf einer Doppelseite mit Noten und Akkorden für Gitarre, Akkordeon oder Keyboard abgedruckt. Grundkenntnisse auf einem Instrument reichen aus, um die einfachen Harmonien begleitend spielen zu können. Die jeweilige Tonart ist sowohl für den alten Menschen als auch für seine Begleitperson bequem und ohne Mühe zu singen. Die CD enthält instrumentale und gesungene Versionen aller zehn Volkslieder.</p>
<p>In der selben Reihe ist erschienen: „Macht hoch die Tür“ – Advents- und Weihnachtslieder; „Der Mond ist aufgegangen“.</p>
<p>Preis: 19,99€<br />
<a href="http://www.amazon.de">www.amazon.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier finden Sie Teil 1 der Reihe <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/singen-trotz-sprachverlust-12/">&#8220;Singen trotz Sprachverlust&#8221;</a>.</p>
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		<title>Generationenprojekte</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/generationenprojekte/</link>
				<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 09:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren, keinen Respekt vor den älteren Menschen und schwatzt, wo sie arbeiten sollte!“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Ja, dann sind Sie in guter Gesellschaft mit dem griechischen Philosophen Sokrates, geboren 469 v. Chr., aus dessen Munde dieses Zitat stammte. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren, keinen Respekt vor den älteren Menschen und schwatzt, wo sie arbeiten sollte!“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Ja, dann sind Sie in guter Gesellschaft mit dem griechischen Philosophen Sokrates, geboren 469 v. Chr., aus dessen Munde dieses Zitat stammte.</strong></p>
<p>Seit Menschengedenken beklagen Eltern- und Großelterngenerationen nämlich die „verlotterte“ Jugend. Generationenkonflikte müssen aber nicht sein. Viele Projekte haben sich bereits zum Ziel gesetzt, das Generationenverständnis zu fördern. Gerade für alte Menschen, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind, ist ein generationenübergreifendes Miteinander wichtig.</p>
<h2><strong>Mehrere Generationen im Altersheim</strong></h2>
<p>„Wohnen für Hilfe“ nennt sich ein deutsches Projekt für Studenten und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Studenten bringen <strong>frischen Wind</strong> mit ihrem jugendlichen Charme in die Bude und bekommen dafür freie oder kostengünstig Kost und Logis. Für das Zusammenleben mit älteren Menschen braucht es oft Geduld, Verständnis und Wertschätzung. Deshalb werden die Studenten auch im Umgang mit „schwierigen“ demenziell erkrankten Bewohnern geschult. Dass es nach unten keine Altersgrenze gibt, beweisen heimische Seniorenheime: so hat etwa das Senecura Sozialzentrum in Grafenwörth im Haus einen Kindergarten angesiedelt. Die Kinder können Zeit mit den Bewohnern des Altenheimes verbringen – ob bei Geburtstagsfeiern oder täglichem gemeinsamen Turnen. Das Sozialzentrum wurde sogar als erste Einrichtung Österreichs für sein demenzgerechtes, ganzheitliches Betreuungskonzept ausgezeichnet.</p>
<h2><strong>Alzheimer kindgerecht erklären</strong></h2>
<p>Besonders für <strong>Kinder</strong> ist es wichtig, einen selbstverständlichen Umgang mit alten oder demenziell erkrankten Menschen zu entwickeln. Ihnen fällt es in ihrer kindlichen Welt ohnehin leichter mit „schrägem“ Verhalten umzugehen. Häufig sind es die Eltern, die aus Sorge um ihre Sprösslinge den Kontakt zu den Großeltern reduzieren, weil diese vergesslich und seltsam werden. Besser ist es jedoch, offen mit ihnen zu sprechen, ihnen zu erklären, dass Oma oder Opa im Kopf krank geworden sind und dass das weder ansteckend noch böse ist. Bücher sind meist hilfreiche Ratgeber. Auch von mutigen PädagogInnen wird das Tabuthema Demenz manchmal in der Klasse angesprochen. Vereinzelte Projekte, bei denen Experten in Seminaren Jugendliche und Kinder in Schulen ansprechen, wurden zum Beispiel in Deutschland bereits umgesetzt.</p>
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