<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pflege &#8211; Demenzportal</title>
	<atom:link href="https://demenz-portal.at/aktuelles/tag/pflege/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://demenz-portal.at</link>
	<description>Eine weitere WordPress-Seite</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Oct 2024 13:02:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Schamgefühle bei der Pflege</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/scham-pflege/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Schamgefühle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://demenz-portal.at/?p=2935</guid>
				<description><![CDATA[<p>Die Diagnose Demenz kann im späteren Stadium mit sich bringen, dass sich die Verhältnisse verkehren und die Kinder ihre Eltern pflegen müssen. Dieser ungewohnte Umgang sorgt oft für Schamgefühle bei allen Beteiligten. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/scham-pflege/">Schamgefühle bei der Pflege</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Diagnose Demenz kann im späteren Stadium mit sich bringen, dass sich die Verhältnisse verkehren und die Kinder ihre Eltern pflegen müssen. Dieser ungewohnte Umgang sorgt oft für Schamgefühle bei allen Beteiligten. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was löst Schamgefühle bei der Pflege aus</h2>
<p>Schamgefühle werden im frühesten Kindesalter mit der Sauberkeitserziehung und bestimmten akzeptierten Verhaltensregeln anerzogen und sitzen deshalb entsprechend tief. Nicht verhindern zu können, dass andere Menschen in die eigene Intimzone eindringen, löst Schamgefühle aus.<br />
<strong>Schamgefühle verschwinden nie völlig</strong></p>
<p>Die Pflege macht es nun notwendig, in die Intimsphäre einer anderen Person einzudringen. Mit zunehmender Gewöhnung und voranschreitender Erkrankung nehmen oft auch die Schamgefühle ab, aber gänzlich sind sie nicht zu vermeiden. Waschen, Hilfe bei Toilettengängen oder das Wechseln von Windeln bei Inkontinenz sind sehr intime Tätigkeiten, die oft von Schamgefühlen begleitet werden. Die Pflegebedürftigen schämen sich über den Verlust ihrer Unabhängigkeit, ihre Gebrechlichkeit und dem darüber, eine Last zu sein.<br />
<strong>Gefühle der Scham auf beiden Seiten</strong></p>
<p>Die Pflegenden empfinden Scham dabei, die Angehörigen so hilflos zu sehen und in ihren Intimbereich eindringen zu müssen. Oft schämen sie sich auch, wenn sie die Pflege eigentlich nicht leisten wollen, überfordert sind oder sich unzureichend vorkommen. Fremdschämen kann vorkommen, wenn ein dementer Angehöriger sich ungehörig benimmt.</p>
<h2>Umgang mit Schamgefühlen bei der Pflege</h2>
<p>Hilfreich ist es, offen über die Schamgefühle zu sprechen und gezielt zu fragen, welche Hilfe und Unterstützung gerne angenommen wird und was eher unangenehm ist. Auch darf der oder die Pflegende offen aussprechen, wozu er oder sie sich in der Lage fühlt und wozu nicht. Gemeinsam ist es dann möglich, nach Wegen zu suchen, die die Situation erleichtern. Manchmal ist es auch einfacher für alle Beteiligten, Teile der Pflege von einem Pflegedienst durchführen zu lassen.<br />
Tipps im Umgang:</p>
<ul>
<li><strong>Aktive Einbindung:</strong> Vielfach kann der oder die Erkrankte in die Pflege noch aktiv eingebunden werden. Dies hilft zum Abbau von Schamgefühlen und Erhaltung des Selbstwertgefühls.</li>
<li><strong>Gewohnheiten beachten:</strong> Das Beibehalten von lebenslangen Gewohnheiten erleichtert ebenfalls die pflegende Situation. Sich auf die Geschwindigkeit und den Rhythmus der Pflegebedürftigen einzulassen und</li>
<li><strong>Auflockernde Gespräche:</strong> während der Pflege locker über Alltagsdinge zu plaudern kann ebenfalls dazu beitragen, das Schamgefühl zu umgehen.</li>
<li><strong>Bewusste Worte:</strong> Als Pflegender freundlich und zugewandt in Worten, Gesten und Mimik die notwendigen Maßnahmen durchzuführen, entspannt die Situation ebenfalls für die Pflegebedürftigen.</li>
<li><strong>Achtsam Pflegen:</strong> Durch kleine Maßnahmen kann das Wohlgefühl sehr verbessert werden. So kann beim Waschen immer nur der Teil des Körpers entblößt werden, der gerade gewaschen wird. Dadurch wird das Gefühl von Nacktheit weitgehend vermieden.</li>
</ul>
<p>Die Pflegenden selbst stehen unter starkem, ständigem Druck, der ebenfalls Schamgefühle erzeugen kann. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch Zeit für sich haben, Freunde treffen oder sich in einer Angehörigen Gruppe mit anderen Betroffenen austauschen können.</p>
<p>Schamgefühle erkennen, verstehen und damit umgehen lernen, hilft sie zu überwinden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/scham-pflege/">Schamgefühle bei der Pflege</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>Pflege und Beruf vereinbaren</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/pflege-beruf-vereinbarkeit/</link>
				<pubDate>Sun, 23 Jun 2024 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://demenz-portal.at/?p=2925</guid>
				<description><![CDATA[<p>Wer einen pflegebedürftigen Angehörigen hat, weiß wie zeitaufwändig die Pflege sein kann. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stellt sich oft als schwer heraus. Schnell aus der Arbeit, in den Supermarkt hetzen, dann so rasch als möglich nach Hause. Der Druck ist groß, für Sich selbst bleibt kaum Zeit. Wer Vereinbarkeit zwischen Beruf und Pflege schaffen will, dem steht die Möglichkeit der Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit offen. Allerdings muss der Arbeitgeber zustimmen, es ist nicht verpflichtend für ihn, diese Zeit zu gewähren. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/pflege-beruf-vereinbarkeit/">Pflege und Beruf vereinbaren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen pflegebedürftigen Angehörigen hat, weiß wie zeitaufwändig die Pflege sein kann. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stellt sich oft als schwer heraus. Schnell aus der Arbeit, in den Supermarkt hetzen, dann so rasch als möglich nach Hause. Der Druck ist groß, für Sich selbst bleibt kaum Zeit. Wer Vereinbarkeit zwischen Beruf und Pflege schaffen will, dem steht die Möglichkeit der Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit offen. Allerdings muss der Arbeitgeber zustimmen, es ist nicht verpflichtend für ihn, diese Zeit zu gewähren.</p>
<p><strong>Pflegekarenz und Pflegeteilzeit</strong></p>
<p>Die Möglichkeiten, die nahen Angehörigen freistehen sind:</p>
<ul>
<li>Pflegekarenz</li>
<li>Pflegeteilzeit</li>
</ul>
<p>Während Pflegekarenz die Arbeitszeit vollständig pausiert, dürfen in der Pflegeteilzeit bis zu 10 Wochenstunden gearbeitet werden. Sowohl Pflegekarenz, als auch Pflegeteilzeit können für 1-3 Monate in Anspruch genommen werden.</p>
<h2>Voraussetzungen für eine Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit</h2>
<ul>
<li><strong>Nahe Angehörige:</strong> Die Pflegebedürftigen sind nahe Angehörige.</li>
<li><strong>Pflegestufe: </strong>Diese Angehörigen sind in Pflegestufe drei, bei an Demenz Erkrankten in Pflegestufe 1 eingestuft. Bei Antritt der Pflegekarenz muss bereits der Bescheid über das Pflegegeld vorliegen.</li>
<li><strong>Arbeitsverhältnis:</strong> Das Arbeitsverhältnis muss vor Antrag bereits drei Monate bestehen. Eine Ausnahme  bilden Saisonkräfte, diese müssen nur zwei Monate ununterbrochen gearbeitet haben, hier kann die Mindestzeit von drei Monaten mit Unterbrechungen innerhalb von vier Jahren beim selben Arbeitgeber vor dem Eintritt der Pflegekarenz zusammengerechnet werden.</li>
<li><strong>Arbeitslosengeld und Notstandshilfe-Empfänger:</strong> Die Pflegekarenz kann auch von Beziehern von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe beantragt werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zeitrahmen und Finanzierung der Pflegekarenz</h2>
<ul>
<li>Es besteht die Möglichkeit, für einen bis drei Monate Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit zu vereinbaren. Die Höchstzeit beträgt drei Monate, allerdings kann von mehreren Personen, beispielsweise Geschwistern oder Ehegatten, nacheinander diese Pflegezeit für dieselbe pflegebedürftige Person beantragt werden.</li>
<li>Neben der Pflegekarenz gibt es auch die Möglichkeit der Pflegeteilzeit. Bei einer Pflegeteilzeit darf eine wöchentliche Arbeitszeit von zehn Stunden nicht unterschritten werden.</li>
<li>Finanzielle Unterstützung während der Pflegekarenzzeit bietet das Pflegekarenzgeld. Es wird in Höhe von Arbeitslosengeld ausgezahlt.</li>
<li>Das Pflegekarenzgeld kann über sechs Monate bezogen werden, wenn zwei Personen hintereinander die Pflegekarenzzeit in Anspruch nehmen. Erhöht sich die Pflegestufe, kann erneut eine Pflegekarenz beantragt werden. Der Bezug von Pflegekarenzgeld endet jedoch endgültig nach 12 Monaten.</li>
<li>Zuständig für Erteilung des Pflegekarenzgeldes ist das Sozialministeriumservice.</li>
</ul>
<h2>Absicherung während der Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit</h2>
<ul>
<li>Es besteht ein Motivkündigungsschutz.</li>
<li>Eine sozialversicherungsrechtliche Absicherung in Form einer kostenfreien Krankenversicherung und Pensionsversicherung wird gewährt.</li>
</ul>
<p>Es besteht Rechtsanspruch auf Pflegekarenzgeld. Bei Pflegekarenz liegt es in Höhe des Arbeitslosengeldes, bei Pflegeteilzeit wird die Differenz des Teilzeitbetrags zur Vollzeit berechnet und von dieser Differenz werden 55 % als Pflegeteilzeitgeld ausgezahlt.</p>
<h2><strong>Überblick: So lassen sich Beruf und Pflege in Österreich vereinbaren:</strong></h2>
<table style="height: 402px;" width="1056">
<tbody>
<tr>
<td width="98"><strong>Möglichkeiten</strong></td>
<td width="148"><strong>Zeitrahmen</strong></td>
<td width="204"><strong>Finanzielle Unterstützung</strong></td>
<td width="155"><strong>Absicherungen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="98">Pflegekarenz</td>
<td width="148">1 – 3 Monate</td>
<td width="204">In Höhe von Arbeitslosengeld</td>
<td width="155">Kündigungsschutz</p>
<p>Beitragsfreie Kranken- und Pensionsversicherung</td>
</tr>
<tr>
<td width="98">Pflegeteilzeit</td>
<td width="148">1-3 Monate</p>
<p>die Arbeitszeit kann bis auf 10 Wochenstunden gekürzt werden</td>
<td width="204">Zahlung eines Teilgehalts in Abhängigkeit der vorgenommenen Zeitkürzungen</p>
<p>Pflegeteilzeitgeld beträgt 55 % der Differenz zum vollen Gehalt</td>
<td width="155">Kündigungsschutz</p>
<p>Beitragsfreie Kranken- und Pensionsversicherung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stimmt der Arbeitgeber dem Antrag zu, wird mit diesen Regelungen eine wenigstens zeitweise Vereinbarkeit von Pflege und Beruf geschaffen. Einen Praxisleitfaden zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie <a href="https://www.familieundberuf.at/sites/familieundberuf.at/files/event/2017/15962/praxisleitfaden_vereinbarkeit_pflege_und_familie.pdf">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/pflege-beruf-vereinbarkeit/">Pflege und Beruf vereinbaren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>Demenz aus der Perspektive der Betroffenen</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-aus-der-perspektive-der-betroffenen/</link>
				<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 09:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://demenz-portal.at/?p=3189</guid>
				<description><![CDATA[<p>Raphael Schönborn ist Geschäftsführer der Selbsthilfeorganisation Promenz und Mitglied der Koordinierungsgruppe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-aus-der-perspektive-der-betroffenen/">Demenz aus der Perspektive der Betroffenen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Raphael Schönborn ist Geschäftsführer der Selbsthilfeorganisation Promenz und Mitglied der Koordinierungsgruppe der „Österreichischen Demenzstrategie“ und der Steuerungsgruppe „Demenzfreundliches Wien“. Auf der Online-Plattform <a href="https://selpers.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> selpers.com</a> können Sie seinen Vortrag zum Thema „<a href="https://selpers.com/live/vortrag-demenz-aus-perspektive-der-betroffenen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demenz aus der Perspektive der Betroffenen</a>“ ansehen und erfahren, wie demenzielle Beeinträchtigungen von Betroffenen erlebt und bewältigt werden.</p>
<p>Erkrankte Personen sind nicht nur auf persönlicher Ebene betroffen, sondern auch auf sozialer Ebene. Herr Schönborn macht besonders deutlich, dass es nicht eine identische Perspektive für alle Betroffenen gibt, denn es lassen sich verschiedene Krankheitsformen unterscheiden, wobei das altersbedingte Alzheimer die häufigste Form darstellt. Neben dem Vortrag von Herrn Schönborn finden Sie auf selpers.com viele andere Expertenvideos zu wichtigen Gesundheitsthemen. Die Plattform selpers.com unterstützt chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen mit kostenlosen Online-Kursen zu verschiedenen Gesundheitsthemen und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Therapie und Verbesserung der Lebensqualität. Das Wissen wird durch Experteninterviews, Podcasts, Checklisten und dem selpers Blog interaktiv und leicht verständlich erklärt.</p>
<p><a href="https://selpers.com/live/vortrag-demenz-aus-perspektive-der-betroffenen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="alignleft wp-image-3196 size-large" src="https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-1080x608.jpg" alt="" width="1080" height="608" srcset="https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-1080x608.jpg 1080w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-250x141.jpg 250w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-110x62.jpg 110w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-768x432.jpg 768w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1-1536x864.jpg 1536w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2020/06/Vortrag-Demenz-aus-der-Perspektive-der-Betroffenen-Video-ansehen-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-aus-der-perspektive-der-betroffenen/">Demenz aus der Perspektive der Betroffenen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>„Pflegedrehscheiben“ als Beratungsstellen</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/pflegedrehscheiben-als-beratungsstellen/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 13:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[demenz-redakteur]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://demenz-portal.at/?p=3083</guid>
				<description><![CDATA[<p>Eine Demenzerkrankung in der Familie kann Angehörige oft mit verschiedensten Fragen konfrontieren. Sogenannte "Pflegedrehscheiben" sollen Familien dabei unterstützen [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/pflegedrehscheiben-als-beratungsstellen/">„Pflegedrehscheiben“ als Beratungsstellen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt und pflegebedürftig wird, dann sieht sich die gesamte Familie mit einer neuen, oftmals auch herausfordernden, Lebenslage und unzähligen Fragen konfrontiert. Genau diese sollen in den vier „Pflegedrehscheiben“ des Sozialamts in der Steiermark geklärt werden. </strong></p>
<p>Keine andere Altersgruppe in Österreich wächst so schnell wie die der Hochbetagten, also Menschen, die 80 Jahre oder älter sind. Momentan sind das knapp 430.000 Menschen, bis 2030 soll sich diese Zahl laut Prognosen auf 640.000 und bis 2050 sogar auf 750.000 Personen erhöhen. Dadurch ergeben sich nicht nur Schwierigkeiten für die MitarbeiterInnen von Pflegeheimen und den Sozialstaat, sondern natürlich ganz besonders auch für die pflegebedürftigen Menschen selbst und ihre Angehörigen.</p>
<p>Um genau diesen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen hat das Bundesland Steiermark im Jahr 2015 die „Pflegedrehscheibe“ Graz ins Leben gerufen und fungiert somit als österreichisches Paradebeispiel. Im Jänner 2018 startete das Bundesland zusätzlich noch drei Pilotprojekte der „Pflegedrehscheiben“ in den Bezirken Weiz, Deutschlandsberg und Hartberg-Fürstenfeld. Nach der Pilotphase sollen die Beratungsstellen flächendeckend in der ganzen Steiermark angeboten werden.</p>
<h2><strong>Kostenlose Beratung, Information und Unterstützung  </strong></h2>
<p>Die „Pflegedrehscheiben“ fungieren als eine kostenlose Anlaufstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und setzen dabei auf eine bedarfsgerechte, unbürokratische Beratung. In den steirischen „Pflegedrehscheiben“ finden Sie die richtige Antwort auf alle Fragen rund um Pflege, damit Sie und Ihre Familie bei der neuen Lebenssituation unterstützt werden und sie nicht alleine meistern müssen. Um das zu garantieren werden Sie von diplomierten Pflegepersonen beraten, die Ihnen Informationen über die unterschiedlichen Formen der Pflege erteilen oder Sie auch bei der Suche nach einer idealen Pflegelösung unterstützen. Außerdem bieten die MitarbeiterInnen der „Pflegedrehscheiben“ auch Beratung rund um folgende Themen an:</p>
<ul>
<li>24-Stunden-Betreuung</li>
<li>Tageszentren</li>
<li>Betreutes Wohnen</li>
<li>Essenszustellung</li>
<li>Pflegegeld</li>
<li>Hilfsmittel</li>
<li>Medizinische Hauskrankenpflege</li>
<li>Pflegeheime/Pflegeplätze</li>
<li>Pflegekarenz</li>
<li>Finanzielle Zuschüsse für pflegende Angehörige</li>
</ul>
<p>Für alle Personen, die selbst nicht mobil sind, gibt es auch die Möglichkeit Beratungsgespräche bei Ihnen zu Hause oder telefonisch in Anspruch zu nehmen. Weitere Informationen, Kontaktdaten und Öffnungszeiten der „Pflegedrehscheiben“ finden Sie <a href="http://www.gesundheit.steiermark.at/cms/beitrag/12636766/142146817">hier.</a></p>
<h2><strong>Beratungsstellen in den Bundesländern</strong></h2>
<p>Während die Steiermark als Beispiel für die kostenlose Beratung rund um alle Pflege-Fragen dient, setzt die <a href="https://www.gesundheitsnetzwerk.at/alters-und-krankenversorgung/seniorenberatung-tennengau">Seniorenberatung im Salzburger Tennengau</a> schon seit einigen Jahren ein ähnliches Modell um.</p>
<p>Zu hoffen bleibt, dass auch alle anderen Bundesländer alsbald dem steirischen Beispiel folgen. Sollten Sie in einem anderen Bundesland leben, so bietet es sich an die <a href="https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/senioren-beratung">Homepage des Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs</a> zu besuchen. Dort finden Sie Informationen, Beratungsstellen und Hilfe.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/pflegedrehscheiben-als-beratungsstellen/">„Pflegedrehscheiben“ als Beratungsstellen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>Betroffene pflegen und selbst gesund bleiben</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/betroffene-pflegen-und-selbst-gesund-bleiben/</link>
				<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 09:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://demenz-portal.at/?p=3144</guid>
				<description><![CDATA[<p>Die Pflege eines an Demenz erkrankten Menschen ist eine große Herausforderung. Als pflegende/r EhepartnerIn oder FreundIn kann die Belastung sehr hoch werden. Achten Sie deshalb unbedingt auf Ihre eigene Gesundheit und suchen Sie sich frühzeitig Unterstützung.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/betroffene-pflegen-und-selbst-gesund-bleiben/">Betroffene pflegen und selbst gesund bleiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Pflege eines an Demenz erkrankten Menschen ist eine große Herausforderung. Als pflegende/r EhepartnerIn oder FreundIn kann die Belastung sehr hoch werden. Achten Sie deshalb unbedingt auf Ihre eigene Gesundheit und suchen Sie sich frühzeitig Unterstützung.</strong></p>
<h2>Informieren Sie sich über die Erkrankung</h2>
<p>Je besser Sie über die Symptome und die Entwicklung der Demenz wissen, umso besser können Sie mit Ihrer/m erkrankten Angehörigen umgehen. Das erleichtert Ihnen beiden den Alltag ganz beträchtlich. Informieren Sie sich deshalb gründlich über Demenz und den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten. Lesen Sie Bücher zum Thema, lassen Sie sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten und besuchen Sie vielleicht einen Pflegekurs. In vielen Städten gibt es Beratungsstellen für pflegende Angehörige. Nutzen Sie diese Angebote, um sich zu informieren!</p>
<h2>Sorgen Sie für Auszeiten</h2>
<p>Auch wenn Sie noch so fürsorglich sind: Sie brauchen zwischendurch Abstand von der demenzkranken Person, die Sie versorgen. Für Ihre eigene Gesundheit ist es dringend notwendig, dass Sie eigene Sozialkontakte pflegen, Ihren Interessen nachgehen und arbeiten können, wenn Sie das wollen. Um das zu realisieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Bitten Sie Verwandte und FreundInnen um Unterstützung. Wenn eine andere Person regelmäßig für eine oder zwei Stunden auf die Demenzerkrankte/den Demenzerkrankten schaut, ist das schon eine große Hilfe.</li>
<li>Schauen Sie sich in Ihrer Gegend nach ehrenamtlichen Vereinen um, die Besuchsdienste anbieten. Auch das kann eine große Entlastung sein und Ihnen Freiräume ermöglichen.</li>
<li>Nutzen Sie die Möglichkeiten der Tagespflege. Die/der Demenzkranke ist bei dieser Betreuungsform ein- oder mehrmals pro Woche in einer Einrichtung, wo sie/er gut versorgt und beschäftigt wird. Abends kommt sie/er dann nach Hause zurück. Die Tagespflege ermöglicht es Ihnen, einer Arbeit nachzugehen, FreundInnen zu treffen oder einfach mal auszuruhen.</li>
<li>Wenn Sie krank werden, in den Urlaub fahren möchten oder eine Auszeit brauchen, können Sie die Kurzzeitpflege nutzen. Dabei zieht die/der Betroffene für eine definierte Zeit in eine Einrichtung. Die Kurzzeitpflege kann auch sehr sinnvoll sein, wenn sich der Zustand der/des Demenzerkrankten vorübergehend verschlechtert.</li>
</ul>
<h2>Sprechen Sie über Ihre Sorgen und Probleme</h2>
<p>Nicht nur die/der Demenzkranke leidet unter der Krankheit, auch Sie als pflegende/r Angehörige/r sind durch die Veränderungen wahrscheinlich sehr belastet. Nehmen Sie Ihre Emotionen, Sorgen, Ängste und Überforderungen ernst und sprechen Sie darüber! Tauschen Sie sich mit FreundInnen und Verwandten aus oder besuchen Sie eine Selbsthilfegruppe. Scheuen Sie sich nicht, auch professionelle Hilfe von eine/r PsychotherapeutIn in Anspruch zu nehmen. Die Therapiestunden können Ihnen helfen, mit der Situation besser zurechtzukommen und sich um Ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern.</p>
<h2>Nehmen Sie Warnzeichen ernst</h2>
<p>Viele pflegende Angehörige entwickeln Stresssymptome oder sogar eine Depression. Im schlimmsten Fall geht die Überforderung so weit, dass der/dem Demenzerkrankten psychische oder physische Gewalt droht. Achten Sie deshalb auf Warnzeichen für Überforderung und nehmen Sie diese ernst. Warnzeichen sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>veränderte Essgewohnheiten wie Heißhungerattacken oder Appetitlosigkeit</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>große Ängste und Sorgen, die sich kaum vertreiben lassen</li>
<li>Gereiztheit, Nervosität oder emotionale Unausgeglichenheit</li>
<li>„kreisende“ Gedanken, die sich nur noch um das Leben mit Ihrem Pflegling drehen</li>
<li>körperliche Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen</li>
</ul>
<h2>Erkennen Sie Grenzen an</h2>
<p>Viele Demenzerkrankte können noch längere Zeit zu Hause gepflegt werden. Häufig kommt aber irgendwann der Punkt, an dem es nicht mehr geht. Planen Sie frühzeitig, was Sie in einem solchen Fall tun wollen und wo die/der Betroffene dann leben soll. Es ist kein Versagen, wenn die Pflege zu Hause irgendwann nicht mehr gut funktioniert. Gut möglich, dass Sie sich Ihrem demenzerkrankten Angehörigen wieder besser zuwenden können, wenn Sie nicht mehr die volle Verantwortung für die Pflege tragen. Sorgen Sie dann für wertvolle gemeinsame Zeit, das geht auch im Pflegeheim oder einer Wohneinheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/alltag-mit-demenzerkrankung/tipps-fuer-angehoerige/sich-entlasten.html">https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/alltag-mit-demenzerkrankung/tipps-fuer-angehoerige/sich-entlasten.html</a></li>
<li><a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/aeltere-menschen/demenz/informationen-fuer-demenzkranke-und-angehoerige/informationen-fuer-menschen-mit-demenz-und-ihre-angehoerigen/77348">https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/aeltere-menschen/demenz/informationen-fuer-demenzkranke-und-angehoerige/informationen-fuer-menschen-mit-demenz-und-ihre-angehoerigen/77348</a></li>
<li><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege.html">https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege.html</a></li>
<li><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege/kurzzeitpflege.html">https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/betreuung-und-pflege/kurzzeitpflege.html</a></li>
<li><a href="https://www.pflege.de/krankheiten/demenz/">https://www.pflege.de/krankheiten/demenz/</a></li>
<li><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Pflege/Broschueren/190429_BMG_RG_Demenz.pdf">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Pflege/Broschueren/190429_BMG_RG_Demenz.pdf</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/betroffene-pflegen-und-selbst-gesund-bleiben/">Betroffene pflegen und selbst gesund bleiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>Roboter hilft Demenzkranken</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/roboter-hilft-demenzkranken/</link>
				<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 10:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://demenz-portal.at/?p=3120</guid>
				<description><![CDATA[<p>In der Steiermark läuft ein Projekt, bei dem Demenzkranke durch Roboter unterstützt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/roboter-hilft-demenzkranken/">Roboter hilft Demenzkranken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Steiermark läuft ein Projekt, bei dem Demenzkranke durch Roboter unterstützt werden.</strong></p>
<h2>Roboter im Pflegealltag</h2>
<p>In Österreich werden Roboter mittlerweile immer wieder im Rahmen von Forschungsprojekten in Pflegeeinrichtungen eingesetzt. In Wien wurde in einem Zeitraum von 4 Jahren der Roboter Henry im Haus der Barmherzigkeit eingesetzt. Seine Fähigkeiten umfassen die Möglichkeit zur Unterhaltung mit Videos und Musik, aktuellen Nachrichten und Wetterbericht. Außerdem kann er als Wegweiser fungieren.</p>
<h2>Projekt „Amigo“</h2>
<p>Das Projekt „Amigo“ wird in der Steiermark, in Deutschlandsberg, durchgeführt. Hier wird einem Haushalt von 20 Personen, die an Demenz leiden, der Roboter Pepper zur Verfügung gestellt. Pepper dient als Animateur, er regt die betreuten Personen dazu an, Bewegungsübungen durchzuführen und trainiert ihr Gedächtnis und ruft ihr Wissen ab. Außerdem behält er die Medikamenteneinnahme, Essen und Trinken und alle möglichen Termine im Blick und erinnert daran. Pepper verfügt über ein Tablet, auf dem zusätzlich zu den anderen Programmen auch Medien wie beispielsweise Fotoalben aufgerufen werden können, dies dient der Förderung von Kommunikation und Interaktion der Erkrankten.</p>
<p>Das Projekt „Amigo“ gehört zu einem der ersten Projekte, die den Einsatz von Pflegerobotern im häuslichen Umfeld untersucht. Bislang wurden sie nur in Krankenhäusern oder Pflegeheimen verwendet.</p>
<h2>Was soll ein Pflegeroboter leisten?</h2>
<p>Er soll in erster Linie in täglichen Belangen die Pflegenden entlasten und für die Erkrankten da sein. Ihnen Hilfen bieten wie Erinnerungen an Termine, Trainingsmöglichkeiten, Hilfe zur Selbsthilfe bieten und es so erreichen, dass die Betroffenen länger ein selbständiges Leben führen können. Dazu zählen auch genaue schrittweise Anweisungen, wie beispielsweise eine Kaffeemaschine zu bedienen ist und in welcher Reihenfolge die Kleidung angelegt wird. Außerdem soll der Roboter auch für die Unterhaltung und Beschäftigung zuständig sein und in freundlicher und witziger Weise mit den Menschen in eine Interaktion treten. Dies geschieht bei den derzeitigen Pflegerobotern durch Lob in Form einer Fanfare, eines witzigen Kommentars oder einer Verbeugung, wenn bei den Trainingsprogrammen richtige Antworten gegeben werden.</p>
<p>Ein Pflegeroboter wird nach anfänglichen Berührungsängsten mit der Technik, die durch eine gute Einführung schnell ausgeräumt werden können, von den allermeisten gut angenommen. Sie sind stolz darauf, mit ihm umgehen zu können und freuen sich über die Unterstützung und Unterhaltung. Vielen wäre es auch weniger unangenehm, bei der Körperpflege von einem Roboter als einem Menschen unterstützt zu werden.</p>
<p>Was das Aussehen betrifft, ist der Roboter klar als solcher erkennbar. Wichtig ist dennoch, dass sich die Oberfläche angenehm und warm anfühlt und mehr an Haut als an Plastik erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Demenzkranke sehen in der Unterstützung durch Roboter hauptsächlich Hilfe zur Selbsthilfe und Unterstützung, um so lange wie möglich selbständig bleiben zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="https://futurezone.at/science/roboter-pepper-hilft-demenzkranken-in-oesterreich/400458436">https://futurezone.at/science/roboter-pepper-hilft-demenzkranken-in-oesterreich/400458436</a></li>
<li><a href="https://www.daspflegeportal.de/pflegewissen/pflegeroboter/">https://www.daspflegeportal.de/pflegewissen/pflegeroboter/</a></li>
<li><a href="https://www.elektrotechnik.vogel.de/eu-projekt-testet-roboter-fuer-demenzkranke-a-653872/">https://www.elektrotechnik.vogel.de/eu-projekt-testet-roboter-fuer-demenzkranke-a-653872/</a></li>
<li><a href="https://www.sueddeutsche.de/news/leben/familie-roboter-emma-rockt-die-kieler-demenz-wg-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170517-99-482382">https://www.sueddeutsche.de/news/leben/familie-roboter-emma-rockt-die-kieler-demenz-wg-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170517-99-482382</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/roboter-hilft-demenzkranken/">Roboter hilft Demenzkranken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
	</channel>
</rss>
