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	<title>Kommunikation &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Basale Stimulation: Was ist das?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/basale-stimulation-was-ist-das/</link>
				<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 08:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Basale Stimulation ist eine Kommunikationsmöglichkeit zur Förderung von Menschen, deren Wahrnehmung beeinträchtigt ist. Die eingesetzten Mittel aktivieren die Wahrnehmung und stimulieren die Sinne. Dies kann durch den Einsatz von Gerüchen, Berührungen oder etwa Musik erfolgen. [...]</p>
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			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Basale Stimulation ist eine Kommunikationsmöglichkeit zur Förderung von Menschen, deren Wahrnehmung beeinträchtigt ist. Die eingesetzten Mittel aktivieren die Wahrnehmung und stimulieren die Sinne. Dies kann durch den Einsatz von Gerüchen, Berührungen oder etwa Musik erfolgen.</strong></p>
<p>Dies soll Kompetenzen erhalten und non-verbale Kommunikation fördern. Ursprünglich wurde diese Methode als Lernkonzept für mehrfach schwer behinderte Kinder in den 70er Jahren entwickelt – mittlerweile wird sie auch bei Menschen mit Alzheimer eingesetzt. Durch die Anwendung der basalen Stimulation soll das Leben trotz der Beeinträchtigungen, die die Demenz-Erkrankung mit sich bringt, „lebbarer“ werden.</p>
<h2>Kompetenzen fördern und erhalten</h2>
<p>Menschen, die in ihrer Wahrnehmung, Bewegung und auch Kommunikation schwer beeinträchtigt sind können von basaler Stimulation profitieren – auch desorientierte alte Menschen. Sie ermöglicht Pflegenden mit einfachen Angeboten Kompetenzen im Alltag zu erhalten. Diesem Konzept liegt die Idee körperlichen und ganzheitlichen Lernens zugrunde, das über alle Sinne erfahren wird.</p>
<p>Für Demenz-PatientInnen kann sie mitunter auch Orientierung in schwierigen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungssituationen geben sowie einen Beitrag zur Stressreduktion leisten. Dabei wird zwischen belebender und beruhigender basaler Stimulation unterschieden. Sie lässt sich beispielsweise bei normalen Alltagstätigkeiten, wie etwa der täglichen Körperpflege, realisieren.</p>
<h2>Ganzheitliche Förderung der Sinneskanäle</h2>
<p>In der basalen Stimulation gibt es unterschiedliche Arten der Sinnesanregung, die allein oder in Kombination angewendet werden können.</p>
<ul>
<li><strong> Taktil-haptische Stimulation:</strong> Über gezielte Berührungen wird der Tastsinn angeregt.</li>
<li><strong> Visuelle Stimulation: </strong>Über optische Reize wird die visuelle Wahrnehmung – der Sehsinn – stimuliert.</li>
<li><strong> Auditive Stimulation:</strong> Über Klang oder Musik wird der Hörsinn angeregt.</li>
<li><strong> Olfaktorische Stimulation:</strong> Der Geruchssinn wird durch Düfte geweckt.</li>
<li><strong> Gustatorische Stimulation:</strong> Der Geschmackssinn wird durch Geschmacksstoffe aktiviert.</li>
<li><strong> Vibratorische Stimulation:</strong> Vibration hat das Ziel Körpertiefe und -fülle zu erfahren und führt zu mehr Stabilität.</li>
</ul>
<p>Welche einfachen Methoden in der Praxis bereits Wirkung zeigen können und wie Sie diese anwenden, erfahren Sie hier in Kürze.</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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		<title>Validation bei Demenz &#8211; Die Grundsätze</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/validation-bei-demenz-die-grundsaetze/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 12:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Alzheimer-Patienten sind nicht verrückt. Lediglich ihre Gedanken geraten durcheinander und diese sind quasi „ver-rückt“. Die Kommunikationsmethode der Validation dient für ein besseres Verständnis von Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Alzheimer-Patienten sind nicht verrückt. Lediglich ihre Gedanken geraten durcheinander und diese sind quasi „ver-rückt“. Die Kommunikationsmethode der Validation dient für ein besseres Verständnis von Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind.</strong></p>
<p>Das Konzept wurde von Naomi Feil, einer US-amerikanischen Sozialarbeiterin, begründet. Es basiert auf dem Gedanken, dass verwirrten Menschen ein wertschätzender Umgang gebührt und ihre Gedankenwelt als gültig anerkannt wird. Schließlich fällt es vielen Angehörigen und in der Pflege beschäftigten Menschen schwer, mit den für ein „gesundes“ Empfinden seltsamen oder „ver-rückten“ Verhaltensweisen oder Gesprächen umzugehen.</p>
<p>Im Abschnitt <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/">Angehörige</a> finden Sie weitere Tipps für den Umgang mit Demenz-Patient:innen.</p>
<h2>Demenz-Patienten besser verstehen lernen</h2>
<p>Ziel der Validation ist es sich über die Gefühlswelt der betroffenen Menschen unter Berücksichtigung ihrer Biografie einen Zugang zu ihrer Erlebniswelt zu ermöglichen.</p>
<p>Naomi Feil formuliert dies bildlich: <strong>„wir müssen lernen, in den Schuhen des anderen zu gehen“</strong>. Menschen, die dies versuchen, streben danach die Bedürfnisse zu erkennen, die hinter einer Aussage oder einem Verhalten stecken mögen.</p>
<p>So kann sich zum Beispiel im konkreten – wenn auch irritierenden – Wunsch „nach Hause zu wollen“, obwohl sich der Alzheimer-Patient zu Hause befindet, das Bedürfnis nach Geborgenheit ausdrücken.</p>
<p>Dabei sind drei Grundsätze wichtig:</p>
<ol>
<li>Nicht widersprechen und an der Realität orientieren, sondern <strong>akzeptieren.</strong></li>
<li>Mit einfühlendem Verständnis zur Seite stehen und <strong>Empathie</strong> zeigen.</li>
<li>Echt und ehrlich in seinen Gefühlen bleiben und <strong>Selbstkongruenz</strong> ausstrahlen.</li>
</ol>
<h2>Techniken des Validierens nach Naomi Feil</h2>
<p>Im Folgenden haben wir Ihnen die Grundsätze der Validation zusammengestellt.</p>
<ol>
<li>Man <strong>widerspricht</strong> einem verwirrten Menschen nie und lässt sich auf seine Welt ein</li>
<li>Angehörige sollen sich von den <strong>Bedürfnissen und Gefühlen</strong> leiten lassen, die die verwirrten Menschen signalisieren, nicht von deren Aussagen</li>
<li><strong>Gespräche</strong> erfolgen ruhig, klar, verständlich, wertschätzend und eindeutig</li>
<li>W-Fragen, wie <strong>„wer, was, wo, wie, wann“</strong> sind ideal – vermieden wird „warum“. Warum verlangt eine logische Erklärung, wozu aber demenziell Erkrankte idR nicht fähig sind</li>
<li>man spricht verwirrte Menschen von vorne, <strong>auf Augenhöhe</strong> an</li>
<li>dem Menschen mit Demenz ausreichend <strong>Zeit geben</strong>, um das Gesagte zu verstehen</li>
<li>keine Schachtelsätze, die meist verwirrend sind verwenden: <strong>pro Satz eine Mitteilung</strong></li>
<li>Nonverbale Kommunikation verwenden und die eigenen Worte mit <strong>Gestik, Mimik und Tonfall</strong> intensivieren</li>
<li><strong>Niemals lügen</strong>: ein dementer Mensch merkt jegliches „Theater spielen“</li>
</ol>
<p>Wenn Sie mehr zum Thema lesen möchten, können Sie das Buch von Naomi Feil im Internet bestellen:</p>
<p><em>Feil, Naomi: Validation &#8211; Ein Weg zum Verständnis verwirrter alter Menschen</em><br />
<em>Reinhardt Verlag 2005.</em><br />
<em>ISBN: 978-3-497-02391-2</em></p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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		<item>
		<title>Das kleine Kommunikations-1&#215;1</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/das-kleine-kommunikations-1x1/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wortfindungsstörungen und Probleme, Sätze zu bilden und diese zu verstehen sind Symptome einer Alzheimerdemenz. Was Angehörige tun können um daraus entstehende Diskussionen zu vermeiden, ist einfühlsam und verständnisvoll auf den Betroffenen einzugehen. Wie, das lesen Sie hier. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Wenn der Kühlschrank zum „kalten Dings“ in der Küche wird, schwarz mit weiß verwechselt wird und „ähh, es liegt mir auf der Zunge“ zur ständigen Floskel wird, ist es höchste Zeit, sein eigenes Gesprächsverhalten zu ändern. </strong></p>
<p>Denn nicht nur Wortfindungsstörungen, sondern auch Probleme, Sätze zu bilden und diese zu verstehen, um Gesprächen folgen zu können, sind Symptome einer Alzheimerdemenz.</p>
<p>In welchem Demenzstadium erste Kommunikationsschwierigkeiten auftreten ist unterschiedlich. Was Angehörige tun können, ist einfühlsam und verständnisvoll auf den Betroffenen einzugehen und Diskussionen zu vermeiden, um das Gegenüber nicht zusätzlichem Stress auszusetzen. Wie – das lesen Sie hier.</p>
<h2>Akzeptieren Sie „falsche“ Aussagen</h2>
<p>Versuchen Sie nicht mit logischen Antworten falsche Sachverhalte zu berichtigen und Ihr Gegenüber vom Gegenteil zu überzeugen. Wenn in der Wahrnehmung des Erkrankten um sieben Uhr Abends gefrühstückt wird, dann nützt auch der Fingerzeig auf die Uhr oder das Vorabendprogramm im Fernsehen nichts.</p>
<p>Diskussionen führen nur zu Widerstand.</p>
<h2>Ruhig und sanft sprechen</h2>
<p>Sprechen Sie langsam und vermeiden Sie hektisches Gestikulieren. Ruhe vermittelt Sicherheit.</p>
<h2>In kurzen Sätzen ausdrücken</h2>
<p>Versuchen Sie klare, eindeutige Sätze zu formulieren. Gesprochene Schachtelsätze sind sehr schwer zu verstehen, da bereits während Sie den Satz aussprechen, der Sinn verloren geht. In der Kürze liegt die Würze.</p>
<h2>Keine Warum-Fragen stellen</h2>
<p>Fragen Sie niemals: „Warum?“ Erstens verlangen Warum-Fragen immer nach einer Rechtfertigung und setzen damit Ihren Gesprächspartner unter Druck.</p>
<p>Zweitens ist der Erkrankte häufig kognitiv nicht mehr in der Lage, sich eine vernünftige, logische Antwort zu überlegen. Bei Warum-Fragen sind häufig Rückzug oder Streitereien die Folge.</p>
<h2>Stellen Sie entweder-oder-Fragen</h2>
<p>Mit der Erkrankung geht auch häufig eine Überforderung im Alltag einher, wenn es darum geht aus einer Vielzahl abstrakter Möglichkeiten auszuwählen. Sie helfen Ihrem Angehörigen, wenn Sie konkrete „Pflückfragen“ stellen.</p>
<p>Anstelle von „Was willst Du essen?“ sollte die Frage (z.B.) lauten: „Möchtest Du Schnitzel oder Spaghetti“?</p>
<p>Setzen Sie sich bei der Umsetzung der Tipps nicht selbst unter Druck – auch Sie brauchen Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Es ist schon ein Erfolg, wenn Sie im Alltag versuchen, den einen oder anderen Tipp umzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle:</em><br />
<em> Messer, Barbara: 100 Tipps für die Validation, Kunz Verlag 2009</em><br />
<em> Schaade, Gudrun/Kubny-Lüke: Demenz. Alzheimererkrankung: Ein Ratgeber für Angehörige und alle, die an Demenz erkrankte Menschen betreuen, Schulz-Kirchner 2009</em></p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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		<item>
		<title>Basale Stimulation: das können Sie tun</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/basale-stimulation-das-koennen-sie-tun/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Basale Stimulation ist eine Pflegemethode, die zum Ziel hat, über gezielte Sinnesreize den Bezug zum eigenen Körper und zur Umwelt zu verbessern. Mit einfachen Mitteln sind die Techniken im Alltag jederzeit anwendbar. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><a href="http://demenz-portal.at/aktuelles/basale-stimulation-was-ist-das/">Basale Stimulation ist eine Pflegemethode</a>, die zum Ziel hat, über gezielte Sinnesreize den Bezug zum eigenen Körper und zur Umwelt zu verbessern. Sie ermöglicht es auch Ihnen als Angehörigen, das Wohlbefinden von Demenz-PatientInnen zu steigern.</p>
<p>Mit einfachen Mitteln sind die Techniken im Alltag jederzeit anwendbar. Wichtig ist dabei, dass sich sämtliche Angebote an den Eigenheiten und Bedürfnissen des Erkrankten, sowie an der momentanen Stimmung orientieren.</p>
<h2>Aktivitäten für Menschen im Frühstadium</h2>
<p>Obwohl das Konzept der basalen Stimulation ursprünglich für mehrfach schwer behinderte Kinder entwickelt wurde, sind Anleihen bereits im Frühstadium der Demenz hilfreich. In dieser Zeit ist es wichtig, aktiv zu sein und zu bleiben.</p>
<p>Für diese Aktivitäten gibt es keine Einschränkungen, da sie von den Interessen des Betroffenen abhängen und Spaß machen sollen. Schwierig wird es bei Tätigkeiten, die aufgrund schwindender Fähigkeiten nicht mehr so wie früher bewerkstelligt werden können.</p>
<p>Möglicherweise lassen sich diese vereinfachen oder können gemeinsam durchgeführt werden. Gartenarbeit, Kochen oder Bewegung in der Natur sind optimal, da sie viele Sinne gleichzeitig anregen.</p>
<h2>Basale Stimulation im fortgeschrittenen Stadium</h2>
<p>Besonders bettlägerige Menschen haben nicht mehr die Möglichkeit, ihren Körper wahrzunehmen und sich zu spüren. Häufig beginnen Patienten mit ständig wiederkehrenden Bewegungen, wie klopfen, nesteln oder kratzen. Dies kann durch bewusste Körperstimulation reduziert werden, etwa durch <strong>Ausstreichen der Arme</strong> mittels Waschlappen bei der Körperpflege, <strong>Auflegen von wärmenden oder kühlenden Tüchern</strong> (je nach Jahreszeit) oder <strong>Einsatz eines Massageballs</strong>.</p>
<p>Bei Schluckstörungen oder wenn der Patient über eine Magensonde ernährt wird, empfiehlt sich <strong>regelmäßiges Befeuchten von Lippen</strong> und Mundhöhle.</p>
<p>Visuelle Reize können durch <strong>Mobile oder Fotos</strong> gefördert werden. Sie stellen eine bunte Abwechslung zu (meist) kahlen Zimmerdecken dar. <strong>Ätherische Öle</strong> (einmassieren) und <strong>Duftlampen</strong> können anregend oder beruhigend wirken.</p>
<p>Es gibt noch viele Möglichkeiten, wie Sie die fünf Sinne Ihres Angehörigen anregen können, um die Lebensqualität zu steigern. Egal wofür Sie sich entscheiden, beantworten Sie sich vorher die Frage, ob die Aktivität für die Bedürfnisse des Patienten förderlich sein kann.</p>
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		<item>
		<title>Diagnose: Alzheimer – Wie geht es weiter?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/diagnose-alzheimer-wie-geht-es-weiter/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständig bleiben]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Die Diagnose „Alzheimer-Demenz“ löst meist widersprüchliche Gefühle aus. Aber mit Mut, Offenheit und fremder Hilfe können Sie trotz der ersten Symptome noch vieles selbständig regeln, planen und tun. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Die Diagnose „Alzheimer-Demenz“ löst meist widersprüchliche Gefühle aus. Das ist ganz normal: viele sind im ersten Moment erleichtert, endlich eine Erklärung für die gespürte Desorientierung, Verwirrung und Vergesslichkeit zu haben. Der Erleichterung begegnet dann allerdings schnell Angst und Unsicherheit vor dem, was die Diagnose bedeutet.</p>
<p>Sich nun zurückzuziehen und die Augen zu verschließen, wäre eine verständliche Reaktion, doch ist sie die falsche. Mit Mut, Offenheit und fremder Hilfe können Sie trotz der ersten Symptome noch vieles selbständig regeln, planen und tun.</p>
<p>Und vor allem: je früher Sie mit einer Therapie beginnen, umso besser. Sie kann den Verlauf zumindest verlangsamen. Ergreifen Sie die Chance.</p>
<h2>Vogel-Strauß-Taktik führt zu nichts</h2>
<p>Demenz ist in der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema. Die Scham davor, dass das persönliche Umfeld erfährt, dass man erkrankt ist, haben nicht nur die Betroffenen sondern auch die Angehörigen.</p>
<p>Sich zu verstecken, Ausreden zu finden und sich zu isolieren tut nicht gut und verschlimmert Ihre Situation nur noch mehr. Ein mutiger Schritt in die Öffentlichkeit ist es, ehrlich seine Defizite zu formulieren und um Hilfe zu bitten, wenn nötig.</p>
<p>Wenn Sie Termine durcheinander bringen, können Sie Ihre Bekannten bitten, Sie kurz davor anzurufen und Sie zu erinnern. Eine Möglichkeit ist auch, sich von zu Hause abholen zu lassen, wenn Sie sich örtlich nicht mehr so gut zurechtfinden. Ein offener Umgang mit Ihrer Erkrankung wird Ihnen und Ihrem Umfeld viele Missverständnisse ersparen.</p>
<p>Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen sind gerade in der ersten Zeit nach der Diagnose sehr hilfreich. Sie informieren individuell, worauf Sie achten können und welche Möglichkeiten Sie haben. Im Artikel <a href="https://demenz-portal.at/service/selbsthilfe-anlaufstellen/">&#8220;Selbsthilfe und Anlaufstellen&#8221;</a> finden Sie eine Auflistung von Beratungsstellen.</p>
<h2>Therapeutisch gut versorgt</h2>
<p>Leichter gesagt, als getan: Finden Sie einen Spezialisten oder wenden Sie sich an eine Gedächtnisambulanz. Es ist wichtig, medizinisch umfassend betreut zu werden. Und obwohl Alzheimer unheilbar ist, zeigen Studien und Erfahrungswerte, dass die Therapien positive Effekte auf die Lebensqualität der Patienten haben.</p>
<p>Ganzheitlich betrachtet ist es wiederum wichtig, dass Sie aktiv bleiben – geistig, körperlich und auch im sozialen Bereich. Zusammengefasst: seien Sie mutig und lassen Sie Hilfe zu! Nur so können Sie der Erkrankung begegnen.</p>
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	</div></div>
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		<item>
		<title>So gelingen Gespräche mit dem Arzt</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/so-gelingen-gespraeche-mit-dem-arzt/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://demenz-portal.at/?p=1394</guid>
				<description><![CDATA[<p>Das Gespräch zwischen Ihnen als Angehörigen und dem behandelnden Arzt ist aus zweierlei Gründen so wichtig: einerseits, weil vielen Patienten die Krankheitseinsicht fehlt und andererseits, weil viele Erkrankte keine korrekten Auskünfte mehr geben können. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/so-gelingen-gespraeche-mit-dem-arzt/">So gelingen Gespräche mit dem Arzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Das Gespräch zwischen Ihnen als Angehörigen und dem behandelnden Arzt ist aus zweierlei Gründen so wichtig: einerseits, weil vielen Patienten die Krankheitseinsicht fehlt und andererseits, weil viele Erkrankte keine korrekten Auskünfte mehr geben können.</strong></p>
<p>Ob sie Informationen nun vergessen, verdrängen oder verleugnen spielt keine Rolle. Dies ist für Angehörige oft schwierig zu akzeptieren. In jedem Fall müssen sie letztlich die Verantwortung für die Gespräche mit den Ärzten übernehmen.</p>
<p>Gleichzeitig erfahren sie aber, dass sie vielen Aussagen des Patienten eigentlich widersprechen müssten. Eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Lesen Sie hier, wie Sie diese Gratwanderung gut meistern.</p>
<h2>Tipps für ein gelingendes Gespräch</h2>
<p><strong>Gesprächsvorbereitung:</strong> Notieren Sie sich vorab die wichtigsten Fragen, die sie stellen möchten. Kontrollieren Sie am Ende des Gesprächs, ob alle beantwortet und Unklarheiten beseitigt wurden.</p>
<p><strong>Symptom-Tagebuch führen:</strong> Es ist sehr hilfreich ein Tagebuch zu führen, in das sie ungewöhnliches Verhalten des Patienten oder Symptome eintragen.</p>
<p><strong>Anamnese und Medikamente bereithalten:</strong> Es ist  wichtig eine aktuelle Liste der Medikation zu haben und zum Arztgespräch mitzunehmen. Diese sollte auch rezeptfreie Medikamente beinhalten. Ein Ordner mit wichtigen Befunden sollte ebenfalls angelegt werden und immer griffbereit stehen. Dies ermöglicht dem behandelnden Arzt sich einen schnellen Überblick zu verschaffen.</p>
<p><strong>Den Erkrankten in das Gespräch miteinbeziehen:</strong> Nur weil der Erkrankte kognitiv einem Arztgespräch nicht mehr folgen kann, bedeutet dies nicht ihn wie Luft zu behandeln. Versuchen Sie nach Möglichkeit zumindest mit nonverbalen Gesten ihm Wertschätzung zu signalisieren und ihn nicht links liegen zu lassen.</p>
<p><strong>Unklarheiten beseitigen:</strong> Wenn Sie Sachverhalte nicht verstehen, scheuen Sie sich nicht, nachzufragen. Machen Sie sich, wenn es Ihnen hilft, während des Gesprächs Notizen. So haben Sie die Möglichkeit, sich die Inhalte später noch einmal ins Bewusstsein zu rufen.</p>
<p><strong>Informations-Broschüren:</strong> Häufig verfügen Ärzte über hilfreiche Broschüren zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung. Diese behandeln einerseits medizinisches Wissen, andererseits auch Tipps für den Alltag und auch für Angehörige.</p>
<p>Einige Ratgeber finden Sie auch unter <a href="http://demenz-portal.at/service/informationsmaterial/">&#8220;Informationsmaterialien&#8221;</a> zum downloaden, in unserem Blog <a href="http://demenz-portal.at/aktuelles/">&#8220;Aktuell&#8221;</a> oder in unserer Rubrik für <a href="//demenz-portal.at/angehoerige/">&#8220;Angehörige&#8221;</a>.</p>
<p>Darüber hinaus haben wir für Sie eine Checklist für das <a href="http://demenz-portal.at/service/checkliste-arztgespraech/">&#8220;Arzt-Patienten-Gespräch&#8221;</a> zusammengestellt.</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/so-gelingen-gespraeche-mit-dem-arzt/">So gelingen Gespräche mit dem Arzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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		<title>Demenz und Schmerz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/demenz-und-schmerz/</link>
				<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 09:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Menschen mit schwerer Alzheimerdemenz sind in ihrer Welt kaum noch mit Worten erreichbar. Je fortgeschrittener die Demenzerkrankung ist, umso mehr gilt es auf Schwingungen, Tonlage, Körperhaltung und Ausstrahlung der Patienten zu achten. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Menschen mit mittlerer und schwerer Demenz verlieren sukzessive kognitive Fähigkeiten und damit die Möglichkeit, sich verbal auszudrücken und auch die Mobilität nimmt  dramatisch ab. Bei bettlägerigen Patienten steigt der Pflegebedarf weiter an. Umso wichtiger wird es, sehr aufmerksam zu beobachten und auf etwaige <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/schwieriges-verhalten/">Verhaltensweisen</a>, die Schmerzen signalisieren können, zu achten.</strong></p>
<h2>Achtsamkeit steigern</h2>
<p>Menschen mit schwerer Alzheimerdemenz sind in ihrer Welt kaum noch mit Worten erreichbar. Je fortgeschrittener die Demenzerkrankung ist, umso mehr gilt es auf Schwingungen, Tonlage, Körperhaltung und Ausstrahlung der Patienten zu achten. Pflegepersonen müssen Mimik, Gestik, Körperreaktionen, Laute, Blicke und Verhaltensweisen im Auge behalten.</p>
<p>Auffälligkeiten müssen eingehend analysiert werden. So kann zum Beispiel eine Nahrungsverweigerung mit Zahnschmerzen einhergehen oder durch Druckstellen eines Zahnersatzes bedingt sein.</p>
<h2>BESD-Fragebogen für die Praxis</h2>
<p>Eine Übersicht wie Schmerzen ausgedrückt werden, wenn diese nicht mehr verbal artikuliert werden können, bietet der <strong>BESD-Fragebogen</strong> (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz). Er ist eine gute Hilfestellung, um die subjektive Beobachtung auf eine sachliche Ebene zu befördern. Er ist aufgegliedert in folgende Rubriken:</p>
<ul>
<li>„<strong>Atmung</strong>“: ist diese z.B. angestrengt, laut, schnell, flach oder tief oder treffen mehrere Faktoren zu?</li>
<li>„<strong>Negative Lautäußerung</strong>“: stöhnt der Patient etwa oder erfolgt häufiges beunruhigtes Rufen oder Weinen?</li>
<li>„<strong>Gesichtsausdruck</strong>“: sieht das Gesicht traurig, sorgenvoll, verzerrt, nichtssagend oder ängstlich aus?</li>
<li>„<strong>Körpersprache</strong>“: wirkt diese entspannt, angespannt, nervös oder verkrampft? Zeigt der Patient ein ablehnendes Verhalten oder ballt er die Fäuste?</li>
<li>„<strong>Trost</strong>“: ist Beruhigung/Trösten hilfreich?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie sich den Fragebogen zur Hand, beobachten Sie den Patienten in Ruhe ein paar Minuten und kreuzen Sie die Verhaltensweisen an. Im Zweifelsfall entscheiden Sie sich für das vermeintlich beobachtete Verhalten.</p>
<p>Es ist ein Maximalwert von 10 Punkten für <strong>Schmerzverhalten</strong> möglich. Ein Wert von 6 oder darüber  wird von den Autoren als behandlungsbedürftig angesehen. Ziehen Sie in jedem Fall den Arzt Ihres Vertrauens zu Rate – auch mobile Krankenschwestern haben viel Erfahrung auf diesem Gebiet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle: Magdalene Roth-Brons/Dr. Christoph Roth: Demenz und Schmerz. Ein Ratgeber,  Deutsche Palliativ Verlag, Fulda, 2012. </em></p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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		<title>Umgang mit Aggressivität</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/umgang-mit-aggressivitaet/</link>
				<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 09:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Zwei Aspekte sind wichtig: einerseits die emotionale Verletzung verarbeiten und andererseits zu lernen, mit Betroffenen besser umzugehen, um unangenehme Situationen zu entschärfen. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Wut und Aggressivität</strong> sind bei Demenzerkrankungen sehr häufig auftretende Phänomene. Für viele Angehörige kommt dieses herausfordernde Verhalten oft sehr überraschend und ist entsprechend ungewohnt, vor allem wenn sie den Betroffenen zeitlebens als friedliebenden, ruhigen Menschen erlebt haben. Zwei Aspekte sind in diesem Zusammenhang wichtig: einerseits die emotionale Verletzung verarbeiten und andererseits zu lernen, mit Betroffenen besser umzugehen, um unangenehme Situationen zu entschärfen.</p>
<h2>Belastung ernst nehmen</h2>
<p>Bei einer Alzheimerdemenz gilt: nichts wird mehr so sein, wie es war. Vor allem sind es die Verhaltensauffälligkeiten, die für Angehörige schwer zu ertragen sind und es gilt sich auf völlig neue Bedingungen – manchmal sogar täglich – einzustellen. Sollten Sie sich  fragen, warum sich der Kranke ausgerechnet Ihnen gegenüber so gereizt verhält, dann ist die Antwort einfach: Sie sind der Nächste.</p>
<p>Es trifft meist immer das unmittelbare Umfeld – auch wenn sich dieses noch so sehr engagiert. Dies weckt häufig eine Fülle an Gefühlen der Frustration, Resignation, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Bitterkeit oder Hilflosigkeit, aber auch Unmut, Reizbarkeit und Wut. Umso wichtiger ist es diese Ernst zu nehmen, nicht zu unterdrücken oder sich Selbstvorwürfe zu machen.</p>
<p>Wichtig ist jede Emotion zuzulassen und sie auch herauszulassen. Angehörigenberatungsstellen, Selbsthilfegruppen oder Therapeuten sind Möglichkeiten, um sich für die Betreuung zu stärken und diese schwere Zeit zu meistern.</p>
<h2>Tipps für den Umgang</h2>
<p>Wichtig ist, sich darüber im Klaren zu sein, dass das Verhalten des Patienten eine Folge der Verunsicherung, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Ohnmacht ist, die in Resignation aber auch in Wut und aggressiven Reaktionen münden kann. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, die Ruhe zu bewahren.</p>
<ul>
<li>Begegnen Sie Wut nicht mit Aggression.</li>
<li>Versuchen Sie Ihre Stimme nicht zu heben, sondern ruhig zu bleiben. Diskutieren Sie nicht – rationale Argumente sind nicht zielführend, weil sie meist nicht mehr begriffen werden können, und lösen meist beim Gegenüber noch mehr Widerstand aus.</li>
<li>Versuchen Sie zu beruhigen oder abzulenken.</li>
<li>Es kann helfen, kurz das Zimmer zu verlassen.</li>
</ul>
<p>Wenn Aggressionen in Tätlichkeiten übergehen oder überhand nehmen, konsultieren Sie einen Geronto-Psychiater. Eine vorübergehende medikamentöse Behandlung kann  für den Patienten sinnvoll sein, um auch Eigengefährdung zu vermeiden.</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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										</item>
		<item>
		<title>Kindern die Krankheit erklären</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/kindern-die-krankheit-erklaeren/</link>
				<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 09:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wenn ein Großelternteil an Demenz erkrankt ist, ist es wichtig, Kindern die Krankheit zu erklären. Wir stellen Ihnen Buchtipps und interaktive Angebote vor. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><h2>Wenn Großeltern seltsam werden</h2>
<p><strong>Oma und Opa sind häufig wichtige Bezugspersonen im Leben eines kleinen Kindes. Wenn ein Großelternteil an Demenz erkrankt ist es allerdings keine gute Idee, den Kindern zu sagen, dass er/sie einfach „nur schrullig“ geworden ist oder es zu leugnen.</strong> Sie sind sensibel genug um zu merken, dass etwas nicht stimmt. Für alle Beteiligten ist es hilfreicher ehrlich zu sein – Alzheimer ist eine Krankheit – und Wege zu finden, wie das Kind ohne Angst oder Unsicherheit zu verspüren, mit Omi oder Opi trotzdem weiter Zeit verbringen kann.</p>
<p>Darüber hinaus können nur mit einer offenen Grundhaltung für beide Seiten sinnvolle <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/den-erkrankten-aktivieren/">Beschäftigungen</a> gefunden werden, um ein neues Miteinander zu schaffen.</p>
<h2>Buchtipps und interaktive Angebote:</h2>
<p><strong>Oma isst Zement!<br />
</strong>Eine humorvolle, einfühlsame Geschichte, die mit einem Hörfehler beginnt. Denn Oma „isst nicht Zement“, weshalb ihre Haare grau geworden sind, sondern, sie „ist dement“. Mit einem Nachwort des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Von Daniel Kratzke.</p>
<p><strong>Als Opapi das Denken vergaß<br />
</strong>Die Autorin vermittelt spielerisch das sehr ernste Thema Demenz, das auf viele Weisen das kindliche Denken fordert: Erinnerungen, die verloren gehen, Menschen, die nicht mehr erkannt werden und dass das Alter vieles auf den Kopf stellt und mit sich bringt, als Kind plötzlich in eine helfende Rolle zu geraten. Von Uticha Marmon.</p>
<p><strong>Website Afi-Kids (<a href="http://www.afi-kids.de">www.afi-kids.de</a>)<br />
</strong>Im Internet gibt es ein interaktives Informationsangebot der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI), das sich konkret an Kinder zwischen fünf und zehn Jahren wendet. Die Website erklärt im Comic-Stil wie das Gehirn funktioniert und wie es sich durch die Erkrankung verändert. Weiters sind viele Ideen zu finden, wie das Zusammenleben zwischen Jung und Alt auf kreative Weise neu gestaltet werden kann.</p>
<p><strong>Animierte Hörbuchapp: Anna und die beste Oma der Welt<br />
</strong>&#8220;Anna und die beste Oma der Welt&#8221; ist ein Minibuch und eine interaktive App der CS Caritas Socialis, die das Thema Demenz kindgerecht erklären. So erlebt Anna, dass die Oma die Oma bleibt, auch wenn sie immer öfters Sachen vergisst. Die Geschichte hilft Eltern, das Thema verständlicher zu machen. Kostenloser Download im Apple Store und als <a href="https://www.cs.at/files/ansicht_anna_und_die_beste_oma_der_welt_klein.pdf">E-book</a>.</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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										</item>
		<item>
		<title>Singen trotz Sprachverlust 1/2</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/singen-trotz-sprachverlust-12/</link>
				<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 09:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://demenz-portal.at/?p=1963</guid>
				<description><![CDATA[<p>Gemeinsames Singen eröffnet Kontakt und aktiviert viele Hirnregionen. Musik kann dem Patienten dabei helfen sich zu beruhigen sowie auch zu aktivieren. [...]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>„Musik ist das letzte, das uns bleibt“, schrieb der Psychologe Oliver Sacks. Dies bestätigt sich besonders bei Menschen mit Demenz, die mit Musik in Berührung kommen. Denn sie berührt das Herz und auch das Hirn – selbst bei Menschen, die sich verbal nicht mehr ausdrücken können und kaum noch Reaktionen zeigen.</strong></p>
<p>Es ist keine Seltenheit, dass an Alzheimerdemenz erkrankte Patienten, ihnen früher bekannte Lieder plötzlich wie aus dem Effeff mitsingen – auch, wenn sonst keine Verständigung mehr möglich ist. Gleichzeitig kann <strong>Musik</strong> beruhigen oder auch <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/den-erkrankten-aktivieren/">aktivieren</a> helfen. Welche Stimmungslage angesprochen wird, ist meist in der Biografie verankert. Denn, was einen Menschen aufwühlt oder missfällt, kann einen anderen besänftigen oder anregen.</p>
<h2>Gemeinsames Singen eröffnet Kontakt</h2>
<p>Ob „a cappella“ (ohne Instrumente) oder mit Musikbegleitung – live oder „aus der Dose“ –  Demenzkranke stimmen wenn sie eine ihnen bekannte Melodie hören meist sofort ein. Vor allem Lieder aus ihrer Kindheit oder Jugend gehen ihnen fehlerfrei von den Lippen – und das, obwohl sie nicht mehr wissen, was sich vor fünf Minuten ereignet hat.</p>
<p>Häufig kehren mit den Liedern auch Erinnerungen an längst vergangene Zeiten zurück, weshalb sich <strong>Musik</strong> auch zur Biografiearbeit eignet. Besonders dann, wenn das Langzeitgedächtnis nachlässt und kaum noch verbale Fähigkeiten vorhanden sind. An Alzheimer erkrankte Menschen beginnen dann meist wie automatisch rhythmisch den Takt zu schlagen oder schaukeln im Einklang mit der Melodie.</p>
<h2>Musik aktiviert viele Hirnregionen</h2>
<p>Warum gerade <strong>Musik</strong> Menschen aus ihrer Isolation führen kann, wird darin vermutet, dass <strong>Musik</strong> viele Bereiche im Gehirn stimuliert. Dieses Netzwerk manifestiert sich aus Verknüpfungen mit fast allen elementaren Einheiten im Hirn, etwa die für Motorik, Gefühle, Sprache und das Verhalten zuständigen Systeme.</p>
<p>Viele Studien belegen die positive Wirkung regelmäßiger musikalischer Betätigung: sie kann Agitiertheit reduzieren helfen, die Wortfindungsfähigkeit verbessern und insgesamt das Wohlbefinden steigern. Ob im Frühstadium oder bei weit fortgeschrittener Demenz: <strong>Gemeinsames Singen erzeugt in jedem Fall Verbundenheit und eröffnet Nähe, die die Patienten vielleicht nicht kognitiv erfassen können, bestimmt aber mit dem Herzen.</strong></p>
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	</div></div>
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