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	<title>Beratung für Angehörige &#8211; Demenzportal</title>
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		<title>Buchempfehlungen für Angehörige</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/buchempfehlungen/</link>
				<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 08:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Als Angehöriger eines Demenz-Patienten ist Information und Aufklärung über die Erkrankung für Sie von großem Interesse. Es gibt ein großes Feld von alltagstauglichen Ratgebern mit guten Tipps für den Umgang mit Demenz-Erkrankten, aber auch Erlebnisberichte, die helfen können das Gefühl zu vermitteln: Sie sind nicht allein!</p>
<p>Unsere Büchertipps helfen bei Alltags- und Kommunikationsfragen und unterstützen in emotionalen Momenten, wenn ein geliebter Mensch plötzlich zum Fremden oder verhaltensauffällig wird.</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Als Angehöriger eines Demenz-Patienten ist Information und Aufklärung über die Erkrankung für Sie von großem Interesse. Es gibt ein großes Feld von alltagstauglichen Ratgebern mit guten Tipps für den Umgang mit Demenz-Erkrankten, aber auch Erlebnisberichte, die helfen können das Gefühl zu vermitteln: Sie sind nicht allein! </strong></p>
<p>Die Bücher helfen bei Alltags- und Kommunikationsfragen und unterstützen in emotionalen Momenten, wenn ein geliebter Mensch plötzlich zum Fremden oder verhaltensauffällig wird.</p>
<h2>Empfohlene Bücher</h2>
<div class="clearboth"></div></div> <div id="list-style-1" class="mk-list-styles headerlist" style="margin-bottom:30px">
<ul>
<li>
<h3><strong>Brücken in die Welt der Demenz<br />
</strong></h3>
<p><em>Von Petra Fercher und Gunvor Sramek, 2013</em></p>
<p>Die beiden Autorinnen vermitteln verständlich die Grundlagen einer einfühlsamen Kommunikation (Validation), die auf einem wertschätzenden Umgang mit Demenz-Patienten basiert. Sie beschreiben alltägliche Pflegesituationen, aber auch im ersten Moment scheinbar absurd wirkende Verhaltensweisen. Gerade die Fallbeispiele unterstützen die LeserInnen, um sich besser – sei es auf verbaler oder nonverbaler Ebene – auf das Gegenüber einzulassen. Ein empfehlenswertes Begleitbuch für Pflegende und Angehörige.</li>
<li>
<h3><strong>Das Herz wird nicht dement: Rat für Pflegende und Angehörigen<br />
</strong></h3>
<p><em>Von Udo Baer und Gabi Schotte-Lange, 2014</em></p>
<p>Gemäß der Erfahrung, dass der kognitive Gedächtnisverlust nicht mit dem Verlust der Gefühle einhergeht, beschreiben die Autoren die Innenwelten von Demenzkranken. Letztlich gibt es Wege sie zu erreichen, wenn wir nur wissen, wie. Mit leicht verständlichen Praxisbeispielen und Tipps hilft das Büchlein wieder Kontakt aufzunehmen und verschafft ein tieferes Verständnis der Alzheimer-Demenz.</li>
<li>
<h3><strong>Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand.<br />
</strong><strong>Vom Wert des Lebens mit Demenz<br />
</strong></h3>
<p><em>von Jörn Klare, 2012</em></p>
<p>Sohn: „Weißt Du, wie ich heiße?“ Mutter: „Nein.“ Sohn: „Weißt Du, wer ich bin?“ Die Mutter, sie lächelt: „Man muss ja nicht alles wissen.“ Die Momente, in denen Eltern ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen, sind die schwierigsten – für die Kinder. Der Autor erzählt aus eigener Perspektive die Krankengeschichte seiner bei Diagnosestellung 70jährigen Mutter, ihren Ängsten und seinen eigenen. Unpathetisch geschrieben und sehr wertvoll!</li>
<li>
<h3><strong>Mein Leben ohne Gestern<br />
</strong></h3>
<p><em>von Lisa Genova, 2011</em></p>
<p>Die Autorin schildert in ihrem Roman sehr authentisch, wie eine Uni-Professorin aus der Ich-Perspektive ihre Alzheimer-Erkrankung erlebt. Dadurch wird es den LeserInnen möglich zu verstehen, wie Erkrankte ihre Umwelt erleben und sich so besser auf die Betroffenen einstellen können.</li>
</ul>
</div><div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Film-Tipp:</strong> Der Film <strong>„Still Alice“ </strong>mit Schauspielerin Julianne Moore in der Hauptrolle. Moore erhielt für ihre Darbietung der erkrankten Protagonistin den Oscar in der Kategorie „beste Hauptdarstellerin“. Sehenswert!</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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										</item>
		<item>
		<title>Validation bei Demenz &#8211; Die Grundsätze</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/validation-bei-demenz-die-grundsaetze/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 12:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Alzheimer-Patienten sind nicht verrückt. Lediglich ihre Gedanken geraten durcheinander und diese sind quasi „ver-rückt“. Die Kommunikationsmethode der Validation dient für ein besseres Verständnis von Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Alzheimer-Patienten sind nicht verrückt. Lediglich ihre Gedanken geraten durcheinander und diese sind quasi „ver-rückt“. Die Kommunikationsmethode der Validation dient für ein besseres Verständnis von Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind.</strong></p>
<p>Das Konzept wurde von Naomi Feil, einer US-amerikanischen Sozialarbeiterin, begründet. Es basiert auf dem Gedanken, dass verwirrten Menschen ein wertschätzender Umgang gebührt und ihre Gedankenwelt als gültig anerkannt wird. Schließlich fällt es vielen Angehörigen und in der Pflege beschäftigten Menschen schwer, mit den für ein „gesundes“ Empfinden seltsamen oder „ver-rückten“ Verhaltensweisen oder Gesprächen umzugehen.</p>
<p>Im Abschnitt <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/">Angehörige</a> finden Sie weitere Tipps für den Umgang mit Demenz-Patient:innen.</p>
<h2>Demenz-Patienten besser verstehen lernen</h2>
<p>Ziel der Validation ist es sich über die Gefühlswelt der betroffenen Menschen unter Berücksichtigung ihrer Biografie einen Zugang zu ihrer Erlebniswelt zu ermöglichen.</p>
<p>Naomi Feil formuliert dies bildlich: <strong>„wir müssen lernen, in den Schuhen des anderen zu gehen“</strong>. Menschen, die dies versuchen, streben danach die Bedürfnisse zu erkennen, die hinter einer Aussage oder einem Verhalten stecken mögen.</p>
<p>So kann sich zum Beispiel im konkreten – wenn auch irritierenden – Wunsch „nach Hause zu wollen“, obwohl sich der Alzheimer-Patient zu Hause befindet, das Bedürfnis nach Geborgenheit ausdrücken.</p>
<p>Dabei sind drei Grundsätze wichtig:</p>
<ol>
<li>Nicht widersprechen und an der Realität orientieren, sondern <strong>akzeptieren.</strong></li>
<li>Mit einfühlendem Verständnis zur Seite stehen und <strong>Empathie</strong> zeigen.</li>
<li>Echt und ehrlich in seinen Gefühlen bleiben und <strong>Selbstkongruenz</strong> ausstrahlen.</li>
</ol>
<h2>Techniken des Validierens nach Naomi Feil</h2>
<p>Im Folgenden haben wir Ihnen die Grundsätze der Validation zusammengestellt.</p>
<ol>
<li>Man <strong>widerspricht</strong> einem verwirrten Menschen nie und lässt sich auf seine Welt ein</li>
<li>Angehörige sollen sich von den <strong>Bedürfnissen und Gefühlen</strong> leiten lassen, die die verwirrten Menschen signalisieren, nicht von deren Aussagen</li>
<li><strong>Gespräche</strong> erfolgen ruhig, klar, verständlich, wertschätzend und eindeutig</li>
<li>W-Fragen, wie <strong>„wer, was, wo, wie, wann“</strong> sind ideal – vermieden wird „warum“. Warum verlangt eine logische Erklärung, wozu aber demenziell Erkrankte idR nicht fähig sind</li>
<li>man spricht verwirrte Menschen von vorne, <strong>auf Augenhöhe</strong> an</li>
<li>dem Menschen mit Demenz ausreichend <strong>Zeit geben</strong>, um das Gesagte zu verstehen</li>
<li>keine Schachtelsätze, die meist verwirrend sind verwenden: <strong>pro Satz eine Mitteilung</strong></li>
<li>Nonverbale Kommunikation verwenden und die eigenen Worte mit <strong>Gestik, Mimik und Tonfall</strong> intensivieren</li>
<li><strong>Niemals lügen</strong>: ein dementer Mensch merkt jegliches „Theater spielen“</li>
</ol>
<p>Wenn Sie mehr zum Thema lesen möchten, können Sie das Buch von Naomi Feil im Internet bestellen:</p>
<p><em>Feil, Naomi: Validation &#8211; Ein Weg zum Verständnis verwirrter alter Menschen</em><br />
<em>Reinhardt Verlag 2005.</em><br />
<em>ISBN: 978-3-497-02391-2</em></p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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										</item>
		<item>
		<title>Erholung trotz Pflege-Alltag</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/erholung-trotz-pflege-alltag/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Die Belastung für pflegende Angehörige von demenzkranken Familienmitgliedern ist enorm. Einerseits drückt der Umgang mit Verhaltensänderungen auf die Psyche und andererseits werden bei der physischen Pflege (Heben, Umlagern, gestörte Nachtruhe) schnell die eigenen Grenzen überschritten. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Die Belastung für pflegende Angehörige von demenzkranken Familienmitgliedern ist enorm. Einerseits drückt der Umgang mit Verhaltensänderungen auf die Psyche und andererseits werden bei der physischen Pflege (Heben, Umlagern, gestörte Nachtruhe) schnell die eigenen Grenzen überschritten. </strong></p>
<p>Angehörige müssen sich selbst daher regelmäßig in die Pflicht nehmen und auf sich schauen – in einem aufreibenden Pflege-Alltag leichter gesagt als getan. Unterstützung gibt es vom Bund, der die Kosten für die Ersatzpflege teilweise übernimmt.</p>
<h2>Ausspannen und abschalten</h2>
<p>Oft genügt es schon sich bewusst Auszeiten vom Pflege-Alltag zu nehmen. Ein regelmäßiger Urlaub, der der Regeneration nachhaltig dient, sollte aber zumindest zwei Wochen dauern. Im Normalfall braucht ein Mensch zwei, drei Tage, um sich auch geistig von der Arbeit oder dem Pflege-Alltag zu verabschieden. Erst dann können Geist und Körper sich auf die reine Erholung einlassen.</p>
<p>Bei pflegenden Angehörigen ist es besonders wichtig auch geistig abzuschalten, da ihre Gedanken häufig von Sorgen und Schuldgefühlen geprägt sind: wie geht es der erkrankten Person? Bewältigt die Ersatzpflege alle Aufgaben zufriedenstellend? Dazu helfen gezielte Aufenthalte in einem Wellness- oder Kurhotel, die in der Regel entsprechende Angebote aufweisen.</p>
<p>Meditation, Qi Gong, Schlammpackungen oder Yoga wirken unterstützend, um die Seele wirklich frei baumeln zu lassen.</p>
<h2>Finanzielle Zuwendungen für pflegende Angehörige</h2>
<p>Wenn Sie seit mindestens einem Jahr einen nahen Angehörigen (Pflegestufe 3-7 oder demenziell erkrankt) pflegen und selbst wegen Krankheit oder Urlaub verhindert sind, haben Sie Anspruch auf eine finanzielle Zuwendung.</p>
<p>Sie müssen sich dazu von einer professionellen oder privaten Ersatzpflege vertreten lassen. Die Höhe der finanziellen Unterstützung ist abhängig von der Pflegegeldstufe. Diese Leistung können Sie maximal für insgesamt vier Wochen pro Jahr beantragen. Förderbar ist nur eine Ersatzpflege von mindestens einer Woche (Ausnahme bei Demenz: 4 Tage). Das monatliche Netto-Gesamteinkommen des pflegenden Angehörigen darf 2.000 € (bei Pflegestufe 1-5) bzw. 2.500 € (bei Pflegestufe 6,7) nicht übersteigen.</p>
<p><a href="www.sozialministeriumservice.at/site/Pflege/Pflegende_Angehoerige">Anträge und weitere Informationen erhalten Sie online</a> <em> </em>oder telefonisch unter 0800 20 16 22 (Pflegetelefon).</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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		<item>
		<title>Pflegeheim oder Betreuung zu Hause?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/pflegeheim-oder-betreuung-zu-hause/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>„Soll ich ihn/sie in ein Heim geben, oder nicht“, fragt sich wohl jeder Angehörige, der einen Menschen mit Demenzerkrankung pflegt. Sie ist die Frage der Fragen – und naturgemäß gibt es auf sie keine eindeutige Antwort. Für den richtigen Zeitpunkt schon. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>„Soll ich ihn/sie in ein Heim geben, oder nicht“, fragt sich wohl jeder Angehörige, der einen Menschen mit Demenzerkrankung pflegt. Sie ist die Frage der Fragen – und naturgemäß gibt es auf sie keine eindeutige Antwort. Für den richtigen Zeitpunkt schon.</strong></p>
<p>Eine Entscheidung sollte spätestens fallen, wenn die Angehörigen mit der Pflege massiv überlastet sind. Ein gutes und individuell passendes Heim zu finden, kann eine Zeit dauern – informieren Sie sich daher rechtzeitig. Es gibt viele Kriterien, die bei der Entscheidungsfindung behilflich sein können.</p>
<h2>Heimunterbringung bietet auch Chancen</h2>
<p>Die Entscheidung einen nahen Angehörigen in einem Heim unterzubringen, fällt nicht leicht. Meist überwiegen emotionale Faktoren, die sich durch Gewissensbisse und eigene Schuldzuweisung – weil man die Betreuung nicht mehr bewältigen kann – ausdrücken.</p>
<p>Dass eine Heimunterbringung auch positive Aspekte bietet, sollten sich Betroffene ins Bewusstsein rücken. Viele Angehörige berichten nämlich, dass sich das Verhältnis zu der betreuenden Person verbesserte, da sie die Zeit mit dem Patienten fern von der Last des Pflegealltags besser nutzen konnten.</p>
<p>Letztlich ist weder Ihrem Angehörigen noch Ihnen geholfen, wenn Sie die pflegerischen Anforderungen nicht mehr erfüllen können. Bei der Suche nach einem geeigneten Platz empfiehlt es sich in jedem Fall, auf die Infrastruktur und die Qualität des Pflegepersonals zu achten.</p>
<h2>Demenzgerechte Pflegeheime</h2>
<p><strong><a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/das-pflegeheim/">Ein Pflegeheim, das sich auf die Betreuung von Menschen mit Alzheimerdemenz spezialisiert hat, bietet in der Regel viele Möglichkeiten, die im häuslichen Umfeld oft nicht möglich sind.</a></strong></p>
<p>Das Angebot erstreckt sich einerseits auf eigens geschultes Pflege- sowie Therapiepersonal (fragen Sie ob dieses in Validation ausgebildet ist und welche Therapien angeboten werden) sowie andererseits auf demenzgerechte Infrastruktur:</p>
<ul>
<li>Rundgänge und -gärten, in denen auch orientierungslose PatientInnen sich gut alleine zurecht finden und somit ihrer Freiheit nicht beraubt werden</li>
<li>Weitläufige Fläche, um dem Bewegungsdrang gerecht zu werden</li>
<li>Sinnesgärten, in denen die Sinne aktiviert werden und gemeinsam „gegartlt“ werden kann</li>
<li>Gruppenaktivitäten, wie Singen, Tanzen oder künstlerisch-kreative Tätigkeiten</li>
<li>Therapeutische Anwendungen, wie tiergestützte Therapie</li>
<li>Snoezelen-Räume für Menschen mit eingeschränkter Sensorik (Snoezelen Raum: gemütlicher Raum, indem man liegend oder sitzend in Begleitung von leiser Musik Lichteffekte betrachten kann).</li>
<li>Aromabäder</li>
</ul>
<p>Schauen Sie sich verschiedene Heime vor Ort an, um diese vergleichen zu können und achten Sie auch auf Ihr Bauchgefühl – schließlich muss auch für Sie die Chemie bei den Besuchen stimmen.</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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										</item>
		<item>
		<title>So finden Sie das optimale Pflegeheim</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/finden-sie-das-optimale-pflegeheim/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Bevor Sie eine Auswahl treffen, informieren Sie sich umfangreich und vergleichen Sie die Angebote. Die Checkliste soll Ihnen helfen, auf keine wichtigen Kriterien zu vergessen. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/finden-sie-das-optimale-pflegeheim/">So finden Sie das optimale Pflegeheim</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Die Entscheidung einen Angehörigen ins <strong>Pflegeheim</strong> zu geben, fällt schwer. Ist die Entscheidung allerdings einmal gefällt, ist es wichtig einen für Ihren Angehörigen guten Platz zu finden, der aber auch für Sie akzeptabel sein muss. Bevor Sie eine Auswahl treffen, informieren Sie sich umfangreich und vergleichen Sie die Angebote. Die <strong>Checkliste</strong> soll Ihnen helfen, auf keine wichtigen Kriterien zu vergessen.</p>
<h2>Checkliste Pflegeheim</h2>
<ol>
<li><strong>Demenzgerechte Einrichtung<br />
</strong>Das wohl wichtigste Kriterium ist „demenzgerecht“. Besonders für Patienten mit schwierigem Verhalten oder „Wandertrieb“ ist gut geschultes Personal und eine optimale Infrastruktur wichtig. Dies kann etwa ein Sinnesgarten sein, demenzgerechte Einrichtung oder Rundumwege.</li>
<li><strong>Entfernung und Erreichbarkeit<br />
</strong>Bedenken Sie, dass vielleicht nicht nur Sie, sondern auch andere Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde zu Besuch kommen möchten. Gibt es eine gute öffentliche Verkehrsanbindung?</li>
<li><strong>Freizeitangebot<br />
</strong>Wie sieht es mit Aktivitäten aus – gibt es Möglichkeiten zu singen, Theater zu spielen, zu „garteln“, spirituelle Angebote oder zu tanzen? Gibt es im Haus ehrenamtliche Mitarbeiter, die zu Besuch kommen oder Feste organisieren?</li>
<li><strong>Therapien<br />
</strong>Wie sieht das therapeutische Angebot aus? Für Demenzpatienten können tiergestützte Therapie, Gedächtnistraining, Musik- oder auch Kunsttherapie sinnvolle Ergänzungen sein.</li>
<li><strong>Validation<br />
</strong>Viele gute Häuser schulen ihr Personal mittlerweile in Validation®. Das ist eine Kommunikationsmethode, die eigens für demenziell verwirrte Menschen entwickelt wurde und die Verständigung erleichtert.</li>
<li><strong>Verköstigung<br />
</strong>Welche Verpflegung steht zur Auswahl? Gibt es unterschiedliche Menüvarianten?</li>
<li><strong>Eindrücke vor Ort<br />
</strong>Beobachten Sie vor Ort, wie das Personal kommuniziert. Wie viele Mitarbeiter stehen den Patienten zur Verfügung? Wie ist die Stimmung der Bewohner? Ist es hektisch oder laut? Lassen Sie die gesamte Atmosphäre auf sich wirken und hören Sie auch auf Ihr Bauchgefühl.</li>
<li><strong>Kosten<br />
</strong>Gibt es versteckte Kosten, die auf Sie zukommen könnten? Vergleichen Sie Preislisten.</li>
<li><strong>Persönliche Vorlieben<br />
</strong>Welche Möglichkeiten gibt es, um auf persönliche Vorlieben der Bewohner einzugehen? Gibt es individuelle Tagesabläufe? Kommt man „Langschläfern“ entgegen? Oder „Mitternachtsessern“? Werden persönliche Gewohnheiten berücksichtigt?</li>
</ol>
<p>Sie wissen nicht, ob der Umzug in ein Pflegeheim angebracht wäre? Der Artikel <a href="http://demenz-portal.at/aktuelles/pflegeheim-oder-betreuung-zu-hause/">&#8220;Pflegeheim oder Betreuung zu Hause?&#8221;</a> kann Ihnen bei der Entscheidung helfen.</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div>
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										</item>
		<item>
		<title>So gelingen Gespräche mit dem Arzt</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/so-gelingen-gespraeche-mit-dem-arzt/</link>
				<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://demenz-portal.at/?p=1394</guid>
				<description><![CDATA[<p>Das Gespräch zwischen Ihnen als Angehörigen und dem behandelnden Arzt ist aus zweierlei Gründen so wichtig: einerseits, weil vielen Patienten die Krankheitseinsicht fehlt und andererseits, weil viele Erkrankte keine korrekten Auskünfte mehr geben können. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/so-gelingen-gespraeche-mit-dem-arzt/">So gelingen Gespräche mit dem Arzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Das Gespräch zwischen Ihnen als Angehörigen und dem behandelnden Arzt ist aus zweierlei Gründen so wichtig: einerseits, weil vielen Patienten die Krankheitseinsicht fehlt und andererseits, weil viele Erkrankte keine korrekten Auskünfte mehr geben können.</strong></p>
<p>Ob sie Informationen nun vergessen, verdrängen oder verleugnen spielt keine Rolle. Dies ist für Angehörige oft schwierig zu akzeptieren. In jedem Fall müssen sie letztlich die Verantwortung für die Gespräche mit den Ärzten übernehmen.</p>
<p>Gleichzeitig erfahren sie aber, dass sie vielen Aussagen des Patienten eigentlich widersprechen müssten. Eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Lesen Sie hier, wie Sie diese Gratwanderung gut meistern.</p>
<h2>Tipps für ein gelingendes Gespräch</h2>
<p><strong>Gesprächsvorbereitung:</strong> Notieren Sie sich vorab die wichtigsten Fragen, die sie stellen möchten. Kontrollieren Sie am Ende des Gesprächs, ob alle beantwortet und Unklarheiten beseitigt wurden.</p>
<p><strong>Symptom-Tagebuch führen:</strong> Es ist sehr hilfreich ein Tagebuch zu führen, in das sie ungewöhnliches Verhalten des Patienten oder Symptome eintragen.</p>
<p><strong>Anamnese und Medikamente bereithalten:</strong> Es ist  wichtig eine aktuelle Liste der Medikation zu haben und zum Arztgespräch mitzunehmen. Diese sollte auch rezeptfreie Medikamente beinhalten. Ein Ordner mit wichtigen Befunden sollte ebenfalls angelegt werden und immer griffbereit stehen. Dies ermöglicht dem behandelnden Arzt sich einen schnellen Überblick zu verschaffen.</p>
<p><strong>Den Erkrankten in das Gespräch miteinbeziehen:</strong> Nur weil der Erkrankte kognitiv einem Arztgespräch nicht mehr folgen kann, bedeutet dies nicht ihn wie Luft zu behandeln. Versuchen Sie nach Möglichkeit zumindest mit nonverbalen Gesten ihm Wertschätzung zu signalisieren und ihn nicht links liegen zu lassen.</p>
<p><strong>Unklarheiten beseitigen:</strong> Wenn Sie Sachverhalte nicht verstehen, scheuen Sie sich nicht, nachzufragen. Machen Sie sich, wenn es Ihnen hilft, während des Gesprächs Notizen. So haben Sie die Möglichkeit, sich die Inhalte später noch einmal ins Bewusstsein zu rufen.</p>
<p><strong>Informations-Broschüren:</strong> Häufig verfügen Ärzte über hilfreiche Broschüren zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung. Diese behandeln einerseits medizinisches Wissen, andererseits auch Tipps für den Alltag und auch für Angehörige.</p>
<p>Einige Ratgeber finden Sie auch unter <a href="http://demenz-portal.at/service/informationsmaterial/">&#8220;Informationsmaterialien&#8221;</a> zum downloaden, in unserem Blog <a href="http://demenz-portal.at/aktuelles/">&#8220;Aktuell&#8221;</a> oder in unserer Rubrik für <a href="//demenz-portal.at/angehoerige/">&#8220;Angehörige&#8221;</a>.</p>
<p>Darüber hinaus haben wir für Sie eine Checklist für das <a href="http://demenz-portal.at/service/checkliste-arztgespraech/">&#8220;Arzt-Patienten-Gespräch&#8221;</a> zusammengestellt.</p>
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		<title>Keine Schuldgefühle für Angehörige</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/keine-schuldgefuehle-fuer-angehoerige/</link>
				<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 09:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Es ist wichtig, Schulgefühle wahrzunehmen und nicht zu verdrängen, da sie sich schnell gegen den Kranken, sich selbst oder Dritte wenden können. [...]</p>
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	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Die Pflege eines kranken Angehörigen mutet vielen ein Höchstmaß an Belastung zu. Die Betreuung eines Demenzpatienten erschwert die Situation insofern, da dessen Entscheidungsfähigkeit und Mitwirkung im Verlauf der Erkrankung immer geringer wird.</strong></p>
<p>Zudem sind <strong>Persönlichkeitsveränderungen</strong> und <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/schwieriges-verhalten/">herausfordernde Verhaltensweisen</a> häufige Begleiter einer Alzheimer-Demenz. Auch die tatsächliche (körperliche) Pflege stellt eine große Belastung dar. In so einem schwierigen Umfeld reagieren viele Menschen aus einer Überforderung heraus häufig in einer Art und Weise, die ungewollt ist. Schuldgefühle können so entstehen. Es ist wichtig, diese wahrzunehmen und nicht zu verdrängen, da sie sich schnell gegen den Kranken, sich selbst oder Dritte wenden können.</p>
<h2>Wie Schuldgefühle entstehen</h2>
<p>Schuldgefühle bei pflegenden Angehörigen resultieren entweder aus konkreten Fehlhandlungen oder aus subjektiven Gründen. Konkrete Fehlhandlungen können beispielsweise auftreten, wenn der Erkrankte wütend angeschrien wird, weil nach der 10. geduldigen Antwort, zum 11. Mal die selbe Frage ertönt. <strong>Selbstvorwürfe helfen weder dem Angehörigen noch dem Erkrankten</strong>. Hilfreich ist vielmehr, sich die jeweiligen Situationen im Nachhinein gut anzuschauen und zu versuchen Lösungen zu finden, wie das nächste Mal besser damit umgegangen werden kann.</p>
<p>Subjektive Schuld tritt dann auf, wenn die eigene Bedürftigkeit zu lange missachtet wird. „Objektiv“ liegen keine Gründe vor – im Gegenteil. Die Pflegeperson kümmert sich liebevoll und über Gebühr, trotzdem ist subjektiv das schlechte Gewissen immer da. Die Gründe sind individuell. Häufig ist zu beobachten, dass entweder die Erwartungen an sich selbst viel zu hoch gesteckt sind oder Druck von anderen ausgeübt wird („Das bist du deiner Mutter schuldig.“).</p>
<h2>Mit Schuldgefühlen umgehen</h2>
<p>Unterdrückte Schuldgefühle können sich in somatischen Krankheiten äußern. Verstopfung, Migräne oder Nervosität sind häufige Folgen. Wichtig ist, sich mit seinen eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen, Gefühle offen auszusprechen und sich <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/entlastung-fuer-betreuende-angehoerige/">Hilfe</a> von außen zu holen. Um Schuldgefühle zu bewältigen hilft vielen Angehörigen der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen („ich bin nicht allein“) oder psychologische Hilfe durch Angehörigenberatung.</p>
<p>So können Sie versuchen den Gründen auf die Schliche zu kommen und in einem nächsten Schritt Abhilfe schaffen. Vergessen Sie nie Ihre eigenen Bedürfnisse und reden Sie diese nicht klein im Angesicht der Bedürftigkeit des Erkrankten. Sie müssen sich in erster Linie um sich selbst sorgen, sonst können Sie sich letztlich nicht adäquat um den Patienten kümmern.</p>
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		<title>Beratung &#038; Schulung für Angehörige</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/beratung-schulung-fuer-angehoerige/</link>
				<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Neben Beratungsstellen gibt es auch spezielle Schulungen für Angehörige, die über Demenzerkrankungen informieren und gleichzeitig mit Handlungsmöglichkeiten aufwarten. Je besser Sie darüber informiert sind, [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p>Alzheimer entwickelt sich schleichend. Meist werden die Warnsignale übersehen oder als normale Altersvergesslichkeit abgetan. Irgendwann aber werden aus Kleinigkeiten große <strong>Herausforderungen</strong>. Je besser Sie darüber informiert sind, umso besser werden Sie mit ihnen umgehen können. Neben Beratungsstellen gibt es auch spezielle Schulungen für Angehörige, die über Demenzerkrankungen informieren und gleichzeitig mit Handlungsmöglichkeiten aufwarten.</p>
<h2>Chronische Erkrankung mit absehbarem Verlauf</h2>
<p>Da die Krankheit unheilbar ist und viele Symptome nicht medikamentös zu behandeln sind, ist es hilfreich, sich über den Stadienverlauf zu informieren. Die Alzheimer-Demenz greift letztlich gravierend in den Alltag und zwischenmenschliche Beziehungen ein. Natürlich gleicht kein Krankheitsverlauf dem anderen, weil Menschen unterschiedlich sind. Trotzdem gibt es vorhersehbare Muster, die so gut wie jeder Alzheimer-Patient aufweist.</p>
<p>Neben häufigem Vergessen von Terminen, Abläufen oder Namen stellt sich auch bei vielen ein Wiederholen selber Phrasen oder Fragen ein. Sie sind es, die den Angehörigen häufig den letzten Nerv rauben. Genauso verhält es sich mit der Suche nach verlorenen oder verlegten Gegenständen. Obwohl das Verhalten des Erkrankten nicht zu ändern ist, gibt es sehr wohl Möglichkeiten manchen Dingen gegenzusteuern oder sie zu verhindern. So kann ein Miteinander besser funktionieren.</p>
<h2>Selbsthilfegruppen und Vereine als Ansprechpartner</h2>
<p>In erster Linie ist es daher wichtig, Verlauf, Stadien und Symptome einer Alzheimer-Demenz zu kennen. In einem zweiten Schritt können Lösungen und Möglichkeiten gefunden werden, um schwierige Situationen zu vermeiden oder mit ihnen besser umzugehen. In <strong>Einzelberatungen</strong> oder auch in <strong>Selbsthilfegruppen</strong> sind Angehörige daher gut aufgehoben. Dort werden alltägliche Belange besprochen, so vermeintlich „nichtig“ sie auch sein mögen.</p>
<p>Angehörigenberatung bietet in Wien beispielsweise <a href="http://www.alzheimer-selbsthilfe.at">Alzheimer Österreich</a>. Der Verein führt auch zwei Mal pro Jahr ein Angehörigentraining durch. In Oberösterreich bietet die <a href="http://www.alzheimer-hilfe.at">MAS Alzheimerhilfe</a> in sechs Regionalstellen ebenfalls umfangreiche Beratung an. Auch die <a href="http://www.caritas.at">Caritas</a> bietet in vielen Städten, zum Beispiel in Innsbruck, Wien, Wr. Neustadt oder in St. Pölten, in eigens installierten Demenz-Kompetenzzentren spezialisierte Beraterinnen, die Angehörige betreuen und Gesprächsgruppen leiten. Hingehen lohnt sich in jedem Fall.</p>
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		<title>Die Erinnerung aufrecht halten</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/die-erinnerung-aufrecht-halten/</link>
				<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 09:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnishilfen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Überschattet von der Realität und dem „neuen“, so fremden Familienmitglied, ziehen sich manche Angehörige zurück, um den Erkrankten so wie er früher war in Erinnerung zu behalten. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/die-erinnerung-aufrecht-halten/">Die Erinnerung aufrecht halten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Kaum eine Krankheit geht so stark mit dem schrittweisen Verlust der Persönlichkeit einher, wie eine Alzheimer-Demenz. Vor allem für Menschen, die die erkrankte Person seit Jahren kennen, sind Verhaltensänderungen besonders schwierig zu verarbeiten.</strong></p>
<p>Erschwerend kommt hinzu, dass der Alzheimer-Patient irgendwann seine Angehörigen nicht mehr erkennt. Manche Angehörige reagieren mit Rückzug, manche finden neue <a href="http://demenz-portal.at/angehoerige/tipps-fuer-den-umgang/">Umgangsformen</a>, um mit der Trauer besser zu leben.</p>
<h2>Der Mensch ist mehr als die Krankheit</h2>
<p>Überschattet von der Realität und dem „neuen“, so fremden Familienmitglied, ziehen sich manche Angehörige zurück, um den Erkrankten so wie er früher war in Erinnerung zu behalten. Damit nehmen Sie sich und dem Erkrankten wertvolle Zeit und die Chance, neue Seiten zu entdecken oder alte zu reaktivieren. Natürlich ist das leicht gesagt, vor allem, wenn Demenzpatienten aggressiv werden, schimpfen oder schreien.</p>
<p><strong>Wichtig ist in solchen Situationen sich immer wieder bewusst zu machen, dass nicht der Mensch, sondern die Krankheit aus ihm spricht und ihn nicht auf die Erkrankung reduzieren.</strong> Die Krankheit ist nur ein Teil, nicht der ganze Mensch. Um die Persönlichkeit hinter der Erkrankung hervorzulocken, kann man sich durchaus Anleihen aus der Vergangenheit holen.</p>
<h2>Die Persönlichkeit in den Fokus rücken</h2>
<p>Angehörigenberater empfehlen bereits zu Lebzeiten Anekdoten zu sammeln, Familiengeschichten auszugraben oder Fotoalben bewusst bei Familientreffen aus der Lade zu holen. Schreiben Sie die Geschichten nieder, befragen Sie auch Bekannte, Arbeitskollegen oder besuchen Sie den Ort, wo Ihr Familienmitglied aufgewachsen ist. Erzählungen von Dritten, die den Erkrankten kannten, zu hören, kann auch heilsam sein und weckt Gefühle an den Menschen, wie er war.</p>
<p>Vielleicht entdecken Sie Lieblingslieder oder -tänze und erinnern sich an Lieblingsspeisen oder -blumen. Auf diese Weise können Sie bei Ihrem nächsten Treffen versuchen, auf nonverbale Weise Ihren Angehörigen zu erreichen.</p>
<p>Gerade die sinnliche Ebene birgt zumindest die Chance, die „alte“ Persönlichkeit für kurze Momente wieder ans Licht zu holen. <strong>Sehen Sie nicht die Defizite, sondern den Menschen</strong>: es sind die kleinen Gesten, die besonderen Blicke oder die kleinen verschmitzten Lachfalten um den Mund. Erfreuen Sie sich an diesen Momenten – dann wird die Erinnerung nicht sterben.</p>
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		<title>Rechte am Arbeitsplatz/Angehörige</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/rechte-am-arbeitsplatzangehoerige/</link>
				<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuende Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Angehörige, die sich um ein chronisch oder akut von Krankheit betroffenes Familienmitglied kümmern müssen, können sich unter bestimmten Voraussetzungen eine Auszeit vom Beruf nehmen. Der Gesetzgeber sieht dafür unterschiedliche Modelle vor. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/rechte-am-arbeitsplatzangehoerige/">Rechte am Arbeitsplatz/Angehörige</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><h2>Job und Pflege unter einen Hut bringen</h2>
<p><strong>Angehörige, die sich um ein chronisch oder akut von Krankheit betroffenes Familienmitglied kümmern müssen, können sich unter bestimmten Voraussetzungen eine Auszeit vom Beruf nehmen. Der Gesetzgeber sieht dafür unterschiedliche Modelle vor.</strong></p>
<p>Einerseits besteht die Möglichkeit auf <strong>Krankenpflege- bzw. Betreuungsfreistellung</strong>, andererseits können <strong>Pflegekarenz oder -teilzeit</strong> in Anspruch genommen werden. Eine <strong>Freistellung</strong> ist auch möglich, wenn eine dritte Betreuungsperson zB ein anderes Familienmitglied ausfällt.</p>
<h2>Kurzfristige Freistellung</h2>
<p>Wenn Sie wegen der Pflege eines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten nahen Angehörigen nicht arbeiten gehen können, haben Sie Anspruch auf bezahlte <strong>Pflegefreistellung</strong> (Krankenpflegefreistellung) im Ausmaß von einer Woche pro Jahr. Angehörige sind zum Beispiel: EhegattInnen, eingetragene PartnerInnen, Eltern, Groß- und Urgroßeltern, Kinder etc.</p>
<p>Der Anspruch beginnt mit Antritt des Arbeitsverhältnisses. Als Erkrankung gelten nicht nur akute oder plötzlich auftretende Krankheiten, sondern auch chronische Leiden. Maßgeblich ist die Pflegebedürftigkeit. Der Arbeitgeber muss bei Inanspruchnahme unverzüglich informiert werden. Während der Pflege muss das reguläre Arbeitsentgelt  ausbezahlt werden.</p>
<h2>Pflegeteilzeit oder Pflegekarenz</h2>
<p>Seit 2014 besteht für nahe Angehörige die Möglichkeit, <strong>Pflegekarenz oder -teilzeit</strong> für einen befristeten Zeitraum zu vereinbaren. Diese soll Ihnen ermöglichen, die Pflege oder Betreuung für Angehörige zu organisieren oder diese selbst zu pflegen, sofern mindestens Pflegestufe 3 vorliegt oder bei einer demenziell erkrankten Person Pflegestufe 1.</p>
<p>Beide Modelle müssen schriftlich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbart werden, das bedeutet, der Arbeitgeber muss zustimmen. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Weitere Bedingung: vor Abschluss der Vereinbarung muss das Arbeitsverhältnis bereits ununterbrochen drei Monate gedauert haben. Je nach vereinbarter Dauer mit dem Arbeitgeber dürfen Angehörige zwischen ein und drei Monaten Karenzgeld beziehen.</p>
<p>Sollte sich danach der Pflegebedarf um mindestens eine Pflegegeldstufe erhöhen, kann nach einer erneuten Vereinbarung der Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit für denselben Angehörigen einmalig wieder Karenzgeld bezogen werden. Die Gesamtdauer des Bezuges darf für dieselbe zu pflegende Person insgesamt 12 Monate nicht überschreiten. Der Grundbetrag ist einkommensabhängig und gebührt in derselben Höhe wie das Arbeitslosengeld, zumindest jedoch in Höhe der monatlichen  Geringfügigkeitsgrenze.</p>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/rechte-am-arbeitsplatzangehoerige/">Rechte am Arbeitsplatz/Angehörige</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
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