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	<title>Demenz &#8211; Demenzportal</title>
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	<item>
		<title>Mit Büchern gegen Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/mit-buechern-gegen-demenz/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Da Demenz zu einer Volkskrankheit geworden ist, beschäftigen sich auch viele Studien damit. Darunter gibt es auch solche, die den Schluss nahelegen, dass Menschen, die von Jugend an viel lesen und schreiben, weniger an Alzheimer erkranken. Das Gehirn fit zu halten, scheint in gewissem Maß vor Plaques zu schützen. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Bücher sind nicht nur ein netter Zeitvertreib oder helfen bei der Weiterbildung, sie sind auch für unsere geistige Gesundheit wichtig. Sie können für Demente und ihre Angehörigen in vielerlei Hinsicht Hilfestellung bieten, indem sie informieren, Rat geben, trösten oder aufbauen.</p>
<p>Da Demenz zu einer Volkskrankheit geworden ist, beschäftigen sich auch viele Studien damit. Darunter gibt es auch solche, die den Schluss nahelegen, dass Menschen, die von Jugend an viel lesen und schreiben, weniger an Alzheimer erkranken. Das Gehirn fit zu halten, scheint in gewissem Maß vor Plaques zu schützen. Zu diesem Resultat kommt eine Studie von Susan Landau von der Berkeley University.</p>
<p>Aber auch für bereits Erkrankte sind Bücher hilfreich. Wenn Gespräche nicht mehr möglich sind, können gemeinsam Erlebnisbücher wie aus der „Singliesel“-Reihe angeschaut werden. Diese Bücher werden meist mit Freude angenommen und verhelfen zu netten und kurzweiligen Stunden mit dementen Angehörigen. Sie sind nicht nur zum Anschauen, sondern es können auch Dinge gefühlt und betastet werden. Spezielle Vorlesebücher enthalten Alltagsgeschichten, die verschüttete Erinnerungen wieder an die Oberfläche kommen lassen.</p>
<p>Die Auswahl der Bücher, die hier vorgestellt sind, umfasst alle Varianten, eine Biografie, ein Kinderbuch, zwei Ratgeber und ein Vorlesebuch für Demenzpatienten.</p>
<h3>Der alte König in seinem Exil</h3>
<p>Von Arno Geiger</p>
<p>Arno Geiger beschreibt in seinem Buch die Demenzerkrankung seines Vaters. Sie setzt wohl schon mit seiner Pensionierung ein. Es beginnt mit mangelndem Interesse an seiner Umwelt und sich häufende Erinnerungslücken. Das wird von seinen Kindern zunächst einfach als Vergesslichkeit und mangelnde Motivation abgetan.</p>
<p>Nachdem die Angehörigen erkennen, dass er an Alzheimer erkrankt ist, wechseln sie sich in der Pflege des Vaters ab, er bekommt Essen auf Rädern und wird morgens und abends von einem ambulanten Pflegedienst betreut. Das reicht schließlich nicht mehr und es wird eine Pflegerin eingestellt. Am Ende kommt der Vater in ein Pflegeheim.</p>
<p>Das Buch schildert eindrücklich, wie Angehörige den Demenzkranken sehen und welche Schwierigkeiten im Verlauf der Krankheit auftreten und bewältigt werden müssen.</p>
<h3>Rosa und Louis: Geisterstunde</h3>
<p>Von Ferdinand Lutz</p>
<p>Ein Kinderbuch zum Thema Demenz. Zwei Kinder ziehen mit ihren Eltern zu ihrer dementen Großmutter. Die lebt in einem alten Schloss voller Gespenster. Die Gespenster sind aber nur für die Kinder und die Großmutter sichtbar. Oma vergisst jetzt zwar vieles und ist etwas seltsam, aber dafür kann sie die Welt der Kinder teilen. Wenn etwas verloren geht, wird dafür etwas anderes gewonnen ist die Aussage dieses Buchs, das Kindern das schwierige Thema Demenz näher bringt.</p>
<h3>Als die Kaffeemaschine streikte</h3>
<p>Von Ulrike Strätlings</p>
<p>Dieses Buch ist zum Vorlesen für Demenzkranke geschrieben worden. Es enthält kurze Geschichten, die nicht überfordern. Sie handeln stets von alltäglichen Dingen und berichten davon in einfachen Sätzen. Oft geht es um ein lustiges Erlebnis. Manche der Geschichten laden auch ein zum Raten, zum Ergänzen oder Mitmachen.</p>
<h3>Dement, aber nicht bescheuert</h3>
<p>Für einen neuen Umgang mit Demenzkranken</p>
<p>Von Michael Schmieder</p>
<p>Wie der Untertitel schon sagt, bricht das Buch eine Lanze für einen neuen Umgang mit Demenzkranken. Der Autor weiß, wovon er schreibt, denn er leitet ein Pflegeheim für Demenzkranke, das als eines der besten Pflegeheime weltweit gilt. Ihm geht es darum, den Kranken ihre Würde zu bewahren. Das bedeutet keine Ruhigstellung durch Medikamente, kein Fixieren am Bett oder das Vorgaukeln einer falschen Realität. Stattdessen fordert der Autor, die Kranken ernst zu nehmen und auf ihre Ängste und Bedürfnisse einzugehen.</p>
<h3>Das Herz wird nicht dement</h3>
<p>Von Dr. Udo Baer und Gabi Schotte-Lange</p>
<p>Ein Fachbuch für Fachpersonal und pflegende Angehörige. Es hilft, das Gefühlsleben der Erkrankten verstehen zu lernen. Die Wahrnehmung dementer Menschen wird sehr anschaulich beschrieben. Dadurch wächst das Verständnis der Angehörigen für die Empfindungen ihrer erkrankten Angehörigen und die Pflege kann verbessert werden.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Neue technische Ansätze</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/neue-technische-ansaetze/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[neue Ansätze]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Aus den neuen Informationstechniken werden zunehmend Hilfssysteme für Menschen mit Demenzerkrankungen entwickelt. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<h2>Möglichkeiten der neuen Hilfssysteme</h2>
<p>Gerade am Anfang einer Demenz, wenn die kognitiven Störungen noch geringgradig sind, kann mit technischen Ansätzen der Alltag erleichtert und vielfach noch selbständig bestritten werden. Viele moderne Haushaltsgeräte verfügen bereits über Hilfs- oder Schutzfunktionen, die Unfälle verhindern helfen, wie beispielsweise Bügeleisen oder Elektroherd, die eine Abschaltautomatik haben, aber es gibt inzwischen auch weitergehende elektronische Hilfsmittel. Gegen Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit werden Erinnerungsfunktionen und Orientierungshilfen über Tablet oder Smartphone angeboten. Weitere Hilfssysteme animieren die Menschen, sich zu bewegen und körperlich fit zu bleiben. Informationen zu den aktuellen Entwicklungen erhalten sie hier: <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/ambient-assisted-living-digital-gegen-demenz/">Ambient assisted living: digital gegen Demenz</a></p>
<h2>Anforderungen an neue Hilfssysteme</h2>
<p>Ältere Menschen scheuen oft den Kontakt zu Handys und Computern, weil sie sich diesen neuen Anforderungen nicht gewachsen fühlen und die Bedienung zu kompliziert ist. Deshalb ist es wichtig, auf eine hohe Bedienerfreundlichkeit zu achten. Seniorenhandys mit wenigen Funktionen und großer Schrift sind schon lange bekannt. Aber gerade auch die technischen Geräte, die als Hilfsmittel für an Demenz erkrankte Menschen verwendet werden, benötigen eine einfache Bedienfunktion.</p>
<h2>Dayguide</h2>
<p>Hierbei handelt es sich um ein computergestütztes System, das die an Demenz Erkrankten durch ihren Alltag geleitet. Dies kann beispielsweise über ein Tablet oder ein Smartphone geschehen. Es ist mit Sensoren ausgestattet, die Temperatur und Umgebung wahrnehmen kann und erinnert nicht nur an Termine, sondern auch daran, sich warm genug anzuziehen und so alltägliche Dinge zu tun wie den Schlüssel mitzunehmen, die Tür zu schließen oder das Licht auszuschalten. All diese Erinnerungen werden mit großer Schrift geschrieben, aber auch in Bildern dargestellt.</p>
<h2>Co-Train</h2>
<p>Dieses Hilfssystem wurde entwickelt, um an Demenz erkrankten, gebrechlichen Menschen zu mehr Mobilität zu verhelfen. Es ist in der Lage, durch ausgewogene Trainingsprogramme je nach Bedarf Mobilität länger zu erhalten, zu verbessern oder sogar wiederzuerlangen. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die von IT-Experten unter Mitarbeit von Physiotherapeuten entwickelt wurde. Durch Körpersensoren können die Bewegungen der Benutzer überwacht und ausgewertet werden, um ein Bewegungsprofil erstellen zu können oder ein Echtzeit-Feedback zu geben. Die Trainingsinstruktionen und ein Online-Feedback erfolgen über ein Smartphone.</p>
<h2>Memento</h2>
<p>Memento ist ein europäisches Projekt, das ebenfalls mit technischen Mitteln Hilfen gegen das Vergessen bei Demenz schaffen will. Hier werden auf verschiedene Arten Videos, Bilder und Notizen aufgezeichnet und in einer Cloud aufgearbeitet, die den Betroffenen später als Erinnerungsstützen dienen können.</p>
<p>Dank neuer technischer Entwicklungen ist es für viele Demenzpatienten möglich geworden, länger in ihrem Umfeld selbständig zu bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Quellen:</h3>
<p><em>https://www.dayguide.eu/</em></p>
<p><em>https://www.aal-europe.eu/projects/co-train/</em></p>
<p><em>https://derstandard.at/2000057840654/Neue-Hilfssysteme-fuer-Menschen-mit-Demenz</em></p>
<p><em>https://www.ait.ac.at/news-events/single-view/detail/5010/?no_cache=1&amp;cHash=4ae22383871898858ce5068e0798a921</em></p>
<p><em>https://www.ait.ac.at/themen/active-and-assisted-living/</em></p>
<p><em>http://hci.rwth-aachen.de/demenztools</em></p>
<p><em>https://www.deutsche-alzheimer.de/menschen-mit-demenz/technische-hilfen.html</em></p>
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		<item>
		<title>Autofahren mit Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/autofahren-demenz/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahren]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Das Auto gewährleistet in hohem Maße Flexibilität und Mobilität im Alltag. Deshalb ist es für viele ein harter Schnitt, auf den Führerschein zu verzichten. Wie sieht es aber mit dem Autofahren bei einer Demenzerkrankung aus? [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Auto gewährleistet in hohem Maße Flexibilität und Mobilität im Alltag. Deshalb ist es für viele ein harter Schnitt, auf den Führerschein zu verzichten. Wie sieht es aber mit dem Autofahren bei einer Demenzerkrankung aus? </strong></p>
<p>Laut Untersuchungen und Fahrtests sind viele an Demenz Erkrankte im Frühstadium der Krankheit noch fahrtüchtig. Erst im weiteren Verlauf der Erkrankung nimmt die Fahrtüchtigkeit ab. Da es sich um einen schleichenden Vorgang handelt, ist es oft schwer, den richtigen Zeitpunkt zu finden, von dem an das Autofahren nicht mehr gefahrlos möglich ist.</p>
<p>Ein erster Schritt könnte sein, die Fahrten einzuschränken auf solche, die weniger anstrengend sind. Das könnte bedeuten, Fahrten bei Nacht oder schlechtem Wetter einzustellen und keine Großstädte anzufahren. In ländlichen Gebieten mit weniger Verkehr und auf bekannten Strecken ist ein gefahrloses Autofahren meist noch etwas länger möglich.</p>
<p>Von Bedeutung ist ebenfalls, um welche Form der demenziellen Erkrankung es sich handelt. Bei einer Frontotemporalen Demenz (FTD) sollte das Fahren schneller eingestellt werden, da diese Form der Demenz zu risikofreudigem und aggressiven Fahren führt, mit Missachtung von Ampeln, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verkehrsregeln.</p>
<h2>Hinweise auf mangelnde Fahrtüchtigkeit</h2>
<p>Es gibt einige Warnzeichen, die Ihnen anzeigen, dass die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt ist. Diese sind:</p>
<ul>
<li>Desorientierung während der Fahrt, besonders an Kreuzungspunkten</li>
<li>Verfahren auf vertrauten Wegen</li>
<li>sehr langsames Fahren</li>
<li>Zögern und Unentschlossenheit</li>
<li>Verkehrsschilder nicht wahrnehmen</li>
</ul>
<p><strong>Möglichkeiten zur Verhinderung von Fahrten Demenzkranker</strong></p>
<p>Ist der Zeitpunkt gekommen, von dem an das Autofahren zu gefährlich wird, kommt es oft zu Auseinandersetzungen, weil der oder die Erkrankte sich selbst noch für durchaus fahrtüchtig hält. Wenn alles Bitten und Argumentieren nichts nützt, können die Angehörigen auch zu Mitteln greifen, die das Fahren in konkreten Situationen verhindern, indem sie den Zugang zum Auto erschweren.</p>
<ul>
<li>das Auto woanders und außer Sichtweite parken</li>
<li>den Autoschlüssel verstecken</li>
<li>die Batterie abklemmen</li>
<li>sagen, das Auto wird von jemand anderem aus der Familie benötigt</li>
<li>sagen, das Auto sei kaputt und müsste zur Reparatur</li>
</ul>
<p>So kann das Interesse am Autofahren allmählich immer weiter abgebaut werden.</p>
<h2>Bewältigung des Alltags ohne Auto</h2>
<p>Wichtig ist jedoch, dass mit dem Auto nicht auch die sozialen Kontaktmöglichkeiten verschwinden oder die Erkrankten in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Sehr sinnvoll ist es, schon in einem Frühstadium der Erkrankung bereits Alternativen zum Autofahren einzuüben. So besteht die Möglichkeit, jetzt schon vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften umzusteigen, damit das schon vertraut ist und nicht als neue Situation zu dem Verlust des Autos hinzukommt.</p>
<p>Bei einer Demenzerkrankung von Menschen mit Führerschein sollte stets sorgfältig darauf geachtet werden, wie es um die Fahrtüchtigkeit bestellt ist.</p>
<p>Tipps zu einer hohen Lebensqualität trotz Demenz erhalten Sie in unserem Blogartikel <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/gutes-leben-mit-demenz/">&#8220;Gutes Leben mit Demenz&#8221;</a>.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Nonverbale Kommunikation</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/nonverbale-kommunikation/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[nonverbal]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Menschen kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern auch mit Gesten, Blicken und unserer gesamten Körperhaltung. Gerade in der Pflege von Demenzkranken spielt diese nonverbale Kommunikation eine große Rolle. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern auch mit Gesten, Blicken und unserer gesamten Körperhaltung. Gerade in der Pflege von Demenzkranken spielt diese nonverbale Kommunikation eine große Rolle.</strong></p>
<h2>Körpersprache</h2>
<p>Wir sind soziale Wesen. Deshalb ist Kommunikation für uns extrem wichtig. Wir hören nicht nur, was andere uns zu sagen haben, sondern nehmen mit allen Sinnen wahr, was unser Gegenüber ausdrückt in seinen Worten, seinen Gesten und seiner Mimik. So können wir uns auch untereinander verständigen, wenn wir nicht die gleiche Sprache sprechen. In späteren Phasen einer Demenz geht die Fähigkeit, über ein Gespräch miteinander zu kommunizieren, zunehmend verloren. Hier besteht aber nach wie vor die Möglichkeit der nonverbalen Kommunikation.</p>
<h2>Nonverbale Kommunikation in der Pflege</h2>
<p>Worte verlieren im Laufe einer Demenzerkrankung an Bedeutung und Sinn. Deshalb ist es gut, diese Worte mit Gesten und pantomimischer Vorführung zu unterstützen. Dem oder der Erkrankten nicht nur zu sagen, sondern auch zu zeigen, was gemeint ist, schafft Erkennen und sorgt dafür, dass kein Gefühl der Hilflosigkeit auf beiden Seiten aufkommt. Gerade die Erkrankten werden oft unsicher und ängstlich oder aggressiv, wenn sie nicht verstehen, was von ihnen erwartet wird. Das kann verhindert werden, wenn die Pflegeperson es vormacht und so verdeutlicht, was sie erreichen möchte. Die Fähigkeit, die Mimik und die Gesten ihres Gegenübers zu entschlüsseln, bleibt Demenzkranken noch lange erhalten. Anfangs sind sie in der Lage, ebenfalls richtige Signale über Körpersprache auszusenden. Doch das verliert sich im Laufe der Erkrankung und die ausgesendeten Signale verflachen, werden unklar oder bleiben schließlich ganz aus. Aber selbst dann hilft ein Lächeln oder eine Geste, Verbindung herzustellen und die Patienten noch zu erreichen.</p>
<h2>Ehrlichkeit in der nonverbalen Kommunikation</h2>
<p>Unsere Körpersprache ist viel verräterischer als unsere Worte. Deshalb kommt es darauf an, ehrlich und authentisch zu sein. Ein an Demenz Erkrankter kann durchaus noch erkennen, ob Sie ihn ehrlich anlächeln oder sich nur zu Freundlichkeit zwingen. Da ist es dann besser, den Ärger offen zu zeigen, denn falsche Freundlichkeit ängstigt und verwirrt die Kranken und sorgt für ein schwierigeres Miteinander. Wenn es gelingt, ruhig und entspannt und freundlich zu sein, überträgt sich das meist auch auf die Patienten und sorgt für eine gute und angenehme Atmosphäre.</p>
<p>Die nonverbale Kommunikation wird im Laufe einer Demenzerkrankung immer wichtiger und ist ein geeignetes Hilfsmittel, um die verbale Kommunikation zu ersetzen.</p>
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										</item>
		<item>
		<title>Empathische Kommunikation</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/empathische-kommunikation/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[empathisch]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Empathie ist der Brennstoff für gute und gelingende Beziehungen. Und solche Beziehungen sind für Menschen lebenswichtig und wirken sogar bis in die Gesundheit hinein. Empathische Kommunikation ist das Mittel, diese Beziehungen zu pflegen. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/empathische-kommunikation/">Empathische Kommunikation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Empathie ist der Brennstoff für gute und gelingende Beziehungen. Und solche Beziehungen sind für Menschen lebenswichtig und wirken sogar bis in die Gesundheit hinein. Empathische Kommunikation ist das Mittel, diese Beziehungen zu pflegen.</strong></p>
<h2>Empathie als Schutzfaktor</h2>
<p>In einer britischen Studie wurde festgestellt, dass Menschen, die in engen Beziehungen leben, sei es eine Partnerschaft oder gute Freundschaften, ein geringeres Risiko haben, an Demenz zu erkranken. Es zeigte sich, dass Menschen ohne enge Bindungen doppelt so häufig dement werden als solche, die in Partnerschaften leben oder enge, vertraute Freunde haben. Einsamkeit ist ein Risikofaktor für Demenz. Woran das liegt, ist den Wissenschaftlern noch nicht klar. Auch in der Pflege zeigt sich, dass empathische Kommunikation den Pflegebedürftigen guttut und ein Fortschreiten der Demenz verzögern kann.</p>
<h2>Was ist empathische Kommunikation?</h2>
<p>Jede Kommunikation, die den anderen wahrnimmt, sich in ihn hineinversetzt, teilnimmt an seinem Denken und Fühlen ist eine empathische Kommunikation. Sie ist zugewandt im Reden und im Hören, kommt aber auch ohne Worte aus. Eine Umarmung, ein Streicheln über die Hand oder den Arm können ebenso empathisch sein. Wichtig ist, eine liebevolle Beziehung aufrechtzuerhalten.</p>
<h2>Empathische Kommunikation in der Demenzpflege</h2>
<p>Da Beziehungen wichtig sind, um Demenz zu verhindern oder zu verlangsamen, ist es gut, auch in der Pflegesituation Betroffenen soziale Kontakte zu ermöglichen. Teilnahme an einer Gruppe, in der sie sich wohlfühlen und mit Aktivitäten, die ihnen zusagen. Gemeinsame Unternehmungen, die den Fähigkeiten der Patienten angepasst sind, regen diese an und trainieren ihre motorischen und sensorischen Fähigkeiten. Gespräche über vergangene Zeiten oder das Singen und Hören von altvertrauten Liedern wecken die Erinnerungen. Der Umgang mit vertrauten Personen verleiht das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Um die Lebensqualität der Betroffenen zu optimieren, darf der Kontakt zu ihnen zugewandten Personen nicht abreißen. Das bedeutet noch etwas Verlässlichkeit in einer Welt, die nicht mehr verstanden wird. Berührungen erreichen Demenzpatienten zumeist noch, wenn Worte schon nicht mehr verstanden werden. Eine Umarmung, streicheln, die Hand halten, in den Arm nehmen, das verbessert ihr Befinden oft für längere Zeit.</p>
<p>Empathische Kommunikation bedeutet, sich Zeit nehmen für den Anderen auf die für den Betreffenden geeignete Art und Weise.</p>
<p>Einen weiteren hilfreichen Artikel zum Thema Kommunikation finden Sie hier: <a href="https://demenz-portal.at/aktuelles/nonverbale-kommunikation/">Nonverbale Kommunikation</a></p>
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										</item>
		<item>
		<title>Vertraute Umgebung für mehr Lebensqualität</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/vertraute-umgebung-fuer-mehr-lebensqualitaet/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wie müsste die Umgebung für Menschen mit Demenz gestaltet sein, damit sie sich zuhause und sicher fühlen? - Mit dieser Frage haben sich australische und britische Forscher in einer Studie beschäftigt. Dafür haben sie zum einen pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz und zum anderen professionelles Pflegepersonal nach ihrer Einschätzung befragt. [...]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Wie müsste die Umgebung für Menschen mit Demenz gestaltet sein, damit sie sich zuhause und sicher fühlen? &#8211; Mit dieser Frage haben sich australische und britische Forscher in einer Studie beschäftigt. Dafür haben sie zum einen pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz und zum anderen professionelles Pflegepersonal nach ihrer Einschätzung befragt. Während für die sichere Pflege vor allem die Raumgestaltung eine Rolle spielt, empfanden Betroffene und ihre Angehörigen es als besonders wichtig, vertraute Eindrücke im Umfeld zu schaffen:</p>
<h2>Die Sinne ansprechen und Zugang zur Natur ermöglichen</h2>
<p>Wenn das Gedächtnis mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer weiter nachlässt, werden Sinneswahrnehmungen umso wichtiger für die Betroffenen. So können zum Beispiel das Vorspielen eines Lieblingslieds, vertraute Gerüche und Geschmäcker das Wohlbefinden der erheblich steigern und mitunter schöne Erinnerungen wachrufen. Besonders eindrucksvoll ist für die meisten Menschen das Erleben der Natur. Der Wind im Gesicht, das Zwitschern der Vögel, der Duft der Blumen oder das Gefühl von Sonne auf der Haut sind auch im späten Stadium der Krankheit noch sehr vertraute Reize, die Betroffenen Halt und Ruhe geben.</p>
<h2>Soziale Kontakte und das Gefühl, zu Hause zu sein.</h2>
<p>Der Kontakt zu anderen Menschen wurde von pflegenden Angehörigen und Menschen mit Demenz ebenfalls als wichtig fürs Wohlbefinden benannt. Ob gemeinsame Runden, in denen gesungen oder gespielt wird oder der Besuch eines lieben Verwandten &#8211; der Umgang mit anderen tut der Seele gut. Darüber hinaus berichteten pflegende Angehörige in den Gruppendiskussionen von der positiven Wirkung von Haustieren: sie beruhigen die Betroffenen und helfen ihnen, sich ihrem Umfeld wieder zu öffnen. Besonders bei fortgeschrittener Demenz können auch Kuscheltiere oder Puppen eine ähnlich beruhigende, wohltuende Wirkung haben, berichteten Angehörige und Pflegepersonal aus ihren Erfahrungen.</p>
<p>Einig waren sich die Studien-Teilnehmer, dass es hilfreich ist, wenn sich die Betroffenen in ihrer Umgebung zu Hause fühlen können – in Räumlichkeiten mit eigenen Bildern, Fotos, Zimmerpflanzen, einem Fernseher und anderen gewohnten Einrichtungsgegenständen. Veränderungen, etwa ein Wechsel in eine unbekannte Umgebung oder Pflege-Einrichtung, werden von Menschen mit schwerer Demenz oft als beängstigend empfunden, weil die gewohnte Orientierung fehlt.</p>
<h2>Würde, Ruhe und Sicherheit bewahren</h2>
<p>Unruhe, Lärm und zu viele visuelle Reize können Menschen mit Demenz im späten Stadium überfordern und belasten &#8211; das ist vor allem bei der Unterbringung in einer Pflege-Einrichtung zu beachten. Diese sollten laut der Studie möglichst so eingerichtet sein, dass sie den Betroffenen Ruhe, Barrierefreiheit und leichte Orientierungsmöglichkeiten bieten – ohne Stufen und Stolperfallen, mit farblichen Markierungen, kurzen Wegen und ohne verwinkelte Gänge. Technische Hilfsmittel von höhenverstellbaren Betten mit Schutzgitter bis zur Webcam mit Monitor, die eine schnelle Kontaktaufnahme mit Angehörigen ermöglicht, wurden von allen Befragten als hilfreich angesehen. Gerade wenn die Zeit des Pflegepersonals begrenzt ist, kann so ein Gefühl von Sicherheit  vermittelt werden. Wichtig war den Studienteilnehmern, dass die Demenzkranken mit Würde und Respekt behandelt werden.</p>
<p>Einzig bei der Privatsphäre unterschied sich die Meinung der Teilnehmer, ob Menschen mit Demenz lieber in einem eigenen Zimmer oder zusammen mit anderen untergebracht werden sollten; beziehungsweise sich bei häuslicher Pflege gemeinsam mit der pflegenden Partnerin oder Partner Bad und Schlafzimmer weiter teilen sollten. Denn wenn räumliche Nähe auf der einen Seite ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, kann sie auf der anderen Seite auch zur psychischen Belastung werden. Viele Angehörige finden es deshalb für sich wichtig, zu Hause oder in der Pflege-Einrichtung einen Raum zu haben, in dem sie sich zwischendurch allein zurückziehen, weinen, durchatmen und Kraft sammeln können, bevor sie wieder für ihre Lieben da sind.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at/aktuelles/vertraute-umgebung-fuer-mehr-lebensqualitaet/">Vertraute Umgebung für mehr Lebensqualität</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://demenz-portal.at">Demenzportal</a>.</p>
]]></content:encoded>
										</item>
		<item>
		<title>Stammzelltherapie als Chance gegen Alzheimer?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/stammzelltherapie-als-chance-gegen-alzheimer/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Abgestorbene Gehirnzellen ersetzen und auf diese Weise Alzheimer erfolgreich behandeln – an dieser vielversprechenden Idee arbeiten Stammzellforscher weltweit. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abgestorbene Gehirnzellen ersetzen und auf diese Weise Alzheimer erfolgreich behandeln </strong><strong>–</strong> <strong>an dieser vielversprechenden Idee arbeiten Stammzellforscher weltweit.</strong></p>
<h2>Was ist eine Stammzelltherapie und wie wirkt sie?</h2>
<p>Stammzellen können sich zu vielen unterschiedlichen Körperzellen oder Gewebearten entwickeln – das macht sie besonders interessant für die Medizin. Bei einer Stammzelltherapien könnten zum Beispiel den Betroffenen Zellen implantiert werden, die abgestorbene Zellen ersetzen oder eine reparierende Funktion im Körper ausüben. Derzeit werden beispielsweise schon gegen bestimmte Krebserkrankungen Stammzellentherapien erfolgreich eingesetzt, etwa bei Leukämie: Hier werden blutbildende Zellen aus dem Knochenmark eines Spenders ins Knochenmark des Erkrankten eingesetzt, um dort ihren Dienst zu tun. Doch gibt es inzwischen – nicht zuletzt durch Fortschritte in der Gentechnik – noch wesentlich vielfältigere Möglichkeiten. Derzeit wird in vielen Laboren und Studien erforscht, wie Zellen sich so beeinflussen und nutzen lassen, dass damit möglicherweise eines Tages Therapien gegen Krankheiten wie Diabetes, Parkinson oder Alzheimer entwickelt werden können.</p>
<h2>Stammzellforschung bietet großes Potential</h2>
<p>Um die Forschung auf diesem Gebiet in Österreich auszubauen, wurde im März 2018 am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) – einem der renommiertesten Forschungsinstitute Europas &#8211; die Österreichische Gesellschaft für Stammzellforschung („Austrian Society for Stem Cell Research“ (ASSCR) gegründet. Sie möchte die Stammzell-Forschungsaktivitäten landesweit bündeln, um mit vereinten Kräften Fortschritte zu erzielen und konkrete medizinische Anwendungen zu entwickeln. Dabei hat sich die Gesellschaft zum Ziel gesetzt, den interdisziplinären Austausch zwischen Ärzten, Wissenschaftlern, Patienten zu fördern, die Öffentlichkeit zu informieren, Politik und Lehrende zu erreichen.</p>
<h2>Wie weit ist die Stammzellforschung bei Alzheimer?</h2>
<p>Nach wie vor ist die Ursache von Alzheimer noch nicht gefunden. Doch weiß man, dass bei Alzheimerpatienten im Gehirn bestimmte Proteine zu finden sind, die</p>
<p>einerseits die Verbindung zwischen den Nervenzellen zu stören und andererseits die Versorgung der Nervenzellen mit Nährstoffen zu verhindern scheinen. Ein Ansatzpunkt für eine Stammzelltherapie wäre, die abgestorbenen Nervenzellen im Gehirn durch neue zu ersetzen. Die Herausforderungen dabei sind groß: Erstens müssten die neuen Zellen möglichst alle betroffenen Bereiche erreichen können. Zweitens müssten die neuen Zellen in der Lage sein, sich mit den anderen Nervenzellen im Gehirn erfolgreich zu vernetzen. Drittens sollten weder kurz- noch langfristig schädliche Nebeneffekte wie zum Beispiel Krebsbildung auftreten.</p>
<p>Für die Studien stellt man im Labor aus „induzierten pluripotenten Stammzellen“ (Zellen, die künstlich in eine Art Urzustand versetzt werden, damit sie sich in sehr viele verschiedene Zell-  oder Gewebearten entwickeln können &#8211; eine Alternative zu ethisch stärker umstrittenen „embryonalen Stammzellen“) Nervenzellen her, die genetisch denen von Alzheimer-Patienten nachempfunden sind. Darüber hinaus gab es auch schon erste erfolgreiche Tests an Mäusen, bei denen eine Stammzelltherapie gegen eine Alzheimer-ähnliche Krankheit angewandt wurde . Sollte es irgendwann gelingen, auf diese Weise eine geeignete Stammzelltherapie für Menschen zu entwickeln, wäre dies jedoch nur die Behandlung von Symptomen der Krankheit und es bliebe ungewiss, wie lange der positive Effekt einer solchen Therapie anhalten würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Quellen</h3>
<p><em>https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180320_OTS0161/gruendung-der-oesterreichischen-gesellschaft-fuer-stammzellforschung</em></p>
<p><em>https://www.imba.oeaw.ac.at/research-highlights/austrian-society-for-stem-cell-research-founded-at-imba/</em></p>
<p><em>https://www.eurostemcell.org/de/die-alzheimer-krankheit-wie-koennen-stammzellen-helfen</em></p>
<p><em>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5880623/ </em></p>
<p><em>https://www.stammzellen.nrw.de/fileadmin/media/documents/PDF/Patienteninfo_Mit_Stammzellen_heilen.pdf</em></p>
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		<item>
		<title>Urlaub trotz Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/trotz-demenz-urlaub-machen/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Die Betreuung und Pflege von Demenzkranken ist für Angehörige zumeist eine organisatorische, körperliche aber vor allem auch enorme psychische Belastung. Gerade hier sind Erholung, Urlaub und Tapetenwechsel wesentlich, um Kraft für diese Aufgabe tanken zu können. Doch wie soll Urlaub trotz Demenz gehen? Hier erhalten Sie Antworten. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Betreuung und Pflege von Demenzkranken ist f</strong><strong>ür Angeh</strong><strong>örige zumeist eine organisatorische, k</strong><strong>örperliche aber vor allem auch enorme psychische Belastung. Gerade hier sind Erholung, Urlaub und Tapetenwechsel wesentlich, um Kraft f</strong><strong>ür diese Aufgabe tanken zu k</strong><strong>önnen. Doch wie soll dies trotz Demenz gehen? Hier erhalten Sie Antworten.</strong></p>
<p>Wer kranke Angehörige pflegt, weiß, wie belastend diese Aufgabe sein kann. Je weiter fortgeschritten die Demenz des zu Pflegenden ist, desto weniger Zeit bleibt meist für die, die sich dieser Aufgabe angenommen haben. Oft wird da schon der Besuch eines abendlichen Konzerts zu einer weit entfernt scheinenden Wunschvorstellung. Wie soll da erst Urlaub ins Pflegekonzept passen?</p>
<p>Gerade Pflegende im Familienkreis vernachlässigen häufig ihre eigenen Bedürfnisse, um vermeintlich optimal für den an Demenz Erkrankten da zu sein. Kein Wunder also, dass sich viele Angehörige gelegentlich überfordert fühlen oder gar in einem Burn-out wieder finden. Doch um selbst gesund und langfristig einsatzfähig zu bleiben, dürfen die eigenen Bedürfnisse nicht vergessen werden.</p>
<p><strong>Wesentlich ist, dass auch Sie als Angeh</strong><strong>öriger ein Recht auf Pause und Erholung haben! </strong></p>
<p>Dennoch: Die Vorstellung trotz der Pflege von Demenzkranken auf Urlaub zu gehen, scheint vielen Betroffenen absolut unrealistisch. Ist doch schon der geregelte Alltag zu Hause oft eine logistische Meisterleistung. Viele Angehörige wollen und können den an Demenz Erkrankten nicht über einen längeren Zeitraum von externen Pflegern betreuen lassen. Gleichzeitig kann die Vorstellung von einer Reise mit einer demenzkranken Person und den dazugehörigen logistischen Herausforderungen sowie dem Wissen über das oftmals schwierige Verhalten der Betroffenen überfordern.</p>
<p>Glücklicherweise gibt es Anbieter von Urlaubsreisen, die eben jene Sorgen und Schwierigkeiten kennen. Die zusammengestellten Urlaubspakete werden dabei sowohl den Bedürfnissen der Erkrankten als auch jenen der Angehörigen gerecht und ermöglichen damit Urlaub trotz Demenz.</p>
<h2><strong>Urlaub trotz Demenz: Was bedeutet das?</strong></h2>
<p>In den Ferienpaketen geht es hauptsächlich darum, dass Angehörigen die Möglichkeit zur Entspannung geboten wird, ohne den Kontakt zu den Erkrankten zu verlieren. Das bedeutet, dass die Demenzkranken eine gewisse Zeit direkt am Urlaubsort von qualifiziertem Fachpersonal betreut werden und sie sich aufgrund der auf Demenz spezialisierten Veranstalter unbefangen im Hotel bewegen können. Daneben finden ebenso gemeinsame Unternehmungen statt. So profitieren auch die Betroffenen von dem Tapetenwechsel. In der betreuten Zeit können sich die Angehörigen bei Ausflügen, am Meer oder am Pool entspannen und wissen ihr Familienmitglied optimal betreut. Viele Veranstalter bieten während des Urlaubsaufenthalts ebenso Fachvorträge und Seminare für Angehörige an, die hilfreiche Informationen für das Zusammenleben mit Demenzkranken beinhalten.</p>
<h2><strong>Worauf m</strong><strong>üssen Sie bei Urlaub trotz Demenz achten</strong></h2>
<p>Damit Ihr Urlaub mit Demenzerkrankten so stressfrei wie möglich wird, gilt es, auf folgende Punkte zu achten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<table width="0">
<tbody>
<tr>
<td width="321">Rahmenbedingungen beachten</td>
<td width="321">Gerade bei organisierten Reisen ist es wichtig, darauf zu achten, ob die Reisetermine passend sind, ob spezielle Ernährungswünsche bzw. Diäten umgesetzt werden können und ob die An- bzw. Abreise unkompliziert möglich ist.</td>
</tr>
<tr>
<td width="321">Umfang der Betreuung vor Ort</td>
<td width="321">Welche Betreuungsmöglichkeiten werden vor Ort angeboten? Kann auf die Bedürfnisse Ihres Angehörigen eingegangen werden? Sind Fahrdienste vorhanden?</td>
</tr>
<tr>
<td width="321">Ausrichtung auf Demenzerkrankte</td>
<td width="321">Achten Sie bei der Buchung darauf, dass das Betreuungspersonal an Ihrem Urlaubsort ausreichend Erfahrung im Umgang mit an Demenz Erkrankten hat.</td>
</tr>
<tr>
<td width="321">Ihre Bedürfnisse</td>
<td width="321">Wählen Sie Angebote, die auch Ihnen entsprechen. Immerhin dürfen und sollen auch Sie sich optimal erholen. Das bedeutet, dass es wenig Sinn macht, ein perfektes Urlaubsangebot am Meer anzunehmen, wenn Sie sich viel lieber in einer Bergkulisse entspannen. Denken Sie daran, dass auch Sie Erholung finden sollen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><strong>Angebote von Urlaub trotz Demenz</strong></h2>
<p>Wir haben für Sie eine Auswahl von Veranstaltern zusammengestellt, die Urlaub für und mit Demenzkranken anbieten. Achten Sie bei der Buchung auf die oben genannten Empfehlungen.</p>
<ul>
<li><a href="http://alzheimerurlaub.at"><strong>TuF </strong><strong>–</strong><strong> Therapie und F</strong><strong>örderung in Bad Ischl</strong></a></li>
<li><a href="https://www.alzheimerthailand.com"><strong>Betreuter Urlaub in Thailand</strong></a></li>
<li><a href="https://urlaub-und-pflege.de/reise-fuer-demenzkranke-nach-lemele/"><strong>Reise in Ostfriesland</strong></a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Spiele für Menschen mit Demenz</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/spiele-fuer-menschen-mit-demenz/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Eine erfüllende Beschäftigung im Alltag ist entscheidend, um die Lebensfreude zu erhalten und Geist und Körper fit zu halten. Das gilt selbstverständlich auch für Menschen mit Demenz. Eine Möglichkeit sind Spiele. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  "><p><strong>Eine erfüllende Beschäftigung im Alltag ist entscheidend, um die Lebensfreude zu erhalten und Geist und Körper fit zu halten. Das gilt selbstverständlich auch für Menschen mit Demenz. Eine Möglichkeit sind Spiele.</strong></p>
<h2><strong>Welche Spiele sind besonders gut geeignet?</strong></h2>
<p>Spiele sollen Spaß machen &#8211; deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass Mitspielerinnen oder Mitspieler mit Demenz nicht überfordert werden, kleine Erfolgsergebnisse haben können und überhaupt in der Stimmung sind, zu spielen. Bei Unruhe oder depressiver Gemütslage kann ein Spaziergang oder Gymnastik für den Moment die bessere Beschäftigung sein. Wichtig ist, je nach Stadium der Erkrankung die individuellen Fähigkeiten und Wünsche zu berücksichtigen. Wer Zeit seines Lebens gerne ein bestimmtes Karten- oder Brettspiel gespielt hat, spielt es vielleicht noch immer gern &#8211; sofern die Mitspieler geduldig sind und über eventuelle Regelverstöße großzügig hinweg sehen. Auch Spiele, die Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis erfordern, können als Beschäftigung und Gedächtnistraining gut geeignet sein. Speziell entwickelt dafür wurden zum Beispiel Spiele wie „Die große Sprichwort-Box“, bei der bekannte Sprichwörter vervollständigt werden müssen, oder „Vertellekes“, ein Spiel, das die Mitspieler durch Fragen, Stichworte und Bilder zu kleinen Erzähl-Aufgaben auffordert. Auch eine Partie Memory kann – auch mit weniger Karten und deutlich unterscheidbaren Motiven &#8211; ein gutes Gedächtnistraining sein.</p>
<h2><strong>Können Videospiele Demenz vorbeugen?</strong></h2>
<p>Bei Videospielen sind mitunter ebenfalls das Gedächtnis, schnelle Reaktionen, Kreativität oder Orientierungsfähigkeiten gefragt – lässt sich damit das Gehirn gezielt trainieren, um Demenz vorzubeugen? Kanadische Forscher an der Universität von Montréal haben in aktuellen Studien die Effekte von Video-Spielen auf das Gehirn untersucht. Sie stellten dabei fest, dass der Hippocampus &#8211; der Teil des Gehirns, der für die Orientierung und das Überführen von Erinnerungen vom Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis zuständig ist &#8211; stimuliert wird, wenn Spieler sich innerhalb des Spiels an Landmarken oder ähnlichem orientieren. Dies geht besonders gut bei 3D-Spielen, wo Spieler sich durch räumliche Landschaften bewegen – wie etwa bei Super Mario 64, das für eine solche Studie genutzt wurde. Doch hängt es auch davon ab, wie man spielt: Spieler, die Spielzüge und Wege dagegen nur auswendig lernten, schwächten dabei ihren Hippocampus und verlieren graue Zellen.</p>
<h2><strong>Spielen für die Wissenschaft – und nebenbei das Gehirn trainieren</strong></h2>
<p>Ein Spiel, das den Orientierungssinn gezielt testet und trainiert, ist das kostenlose Spiel Sea Quest Hero (www.seaheroquest.com). Es wurde entwickelt, um Daten für die Demenzforschung zu generieren – und hat bisher knapp 3 Millionen Nutzer erreicht. So kam eine große Datenmenge zur räumlichen Orientierung in verschiedenen Altersklassen zusammen, wie sie bei Forschungsprojekten nur selten gesammelt werden kann. Nach ersten Erkenntnissen aus diesem Forschungsprojekt fängt die Orientierungsfähigkeit – anders als zunächst vermutet – schon ab dem frühen Erwachsenenalter an, stetig abzunehmen. Um mehr Erkenntnisse zu gewinnen, wird Sea Quest Hero inzwischen auch in einer Virtual Reality-Spielversion für die Forschungszwecke angewandt.</p>
<p>Eins von mehreren Online-Portalen, die gezieltes Gehirntraining nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anbieten, ist www.neuronation.com. Hier lassen sich Merkfähigkeit, mentale Flexibilität, Sprachgeschick und vieles mehr trainieren. Dass dies mindestens einen kurzfristigen, gezielten Lerneffekt bewirkt, ist bereits wissenschaftlich belegt. Doch ob sich dieser Effekt auch auf Merkfähigkeit, Flexibilität und Co. im Alltag übertragen lässt oder sich durch das Gehirntraining womöglich Demenz herauszögern lässt, ist unter Wissenschaftlern höchst umstritten. Was sich jedoch in jedem Fall positiv auswirkt, ist das Spielen in Gesellschaft und das Ausprobieren neuer Strategien und Wege – ob bei digitalen Spielen oder bei Karten- und Brettspielen.</p>
<div class="clearboth"></div></div> 
	</div></div><div   class="vc_row wpb_row vc_row-fluid js-master-row  mk-fullwidth-false attched-false ">
	<div style="" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container ">
			<div class="mk-text-block responsive-align-center  Hilfsmittel-Blockelement"><h3>Die große Sprichwort-Box</h3>
<p class="Hilfsmittel-Text">Sprichwörter vervollständigen &#8211; Das ist die Grundidee dieses Spieles.Die große Sprichwort-Box bereitet Freude und Sie trainieren Ihr Gedächtnis.<br />
<a href="https://www.amazon.de/gp/product/B01EB53BPK/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B01EB53BPK&amp;linkCode=as2&amp;tag=demenz_portal-21&amp;linkId=727140c008a866671debf656ba532385" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr Infos zu diesem Produkt</a></p>
<div class="img-wrapper"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B01EB53BPK/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B01EB53BPK&amp;linkCode=as2&amp;tag=demenz_portal-21&amp;linkId=727140c008a866671debf656ba532385"><img class="alignnone wp-image-3321 size-full" src="https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2021/04/Sprichwort-Box.jpg" alt="" width="250" height="217" srcset="https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2021/04/Sprichwort-Box.jpg 250w, https://demenz-portal.at/wp-content/uploads/2021/04/Sprichwort-Box-110x95.jpg 110w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a></div>
<div class="clearboth"></div></div> 
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										</item>
		<item>
		<title>Was ist bloß mit Oma los?</title>
		<link>https://demenz-portal.at/aktuelles/was-ist-bloss-mit-oma-los/</link>
				<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[(Dev) Oleg Peterson]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[erklären]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Merkima]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Häufig erkennen Alzheimerkrankte ihre Enkelkinder nicht mehr oder vergessen deren Namen. Wichtig ist daher zu erklären, dass sie das nicht absichtlich machen und Kindern klarzumachen, dass sie nicht Schuld sind, wenn Opa plötzlich wütend wird oder grundlos zu schimpfen beginnt. [...]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Steckt die Zahnbürste im Schuh, wundert sich jeder – Groß und Klein. Werden alte Menschen „schrullig“, betrifft das nämlich auch und manchmal sogar besonders die Enkelkinder. Großeltern sind für sie häufig wichtige Bezugspersonen. Für sie ist es ein großer Verlust, wenn plötzlich der Kontakt eingeschränkt wird oder sie mit „Geschichten“ abgespeist werden – aus elterlicher Sorge, dass die Kinder mit dem veränderten Verhalten von Opa oder Oma überfordert wären. Überfordert sind sie jedoch nur dann, wenn ihnen niemand erklärt was los ist. Aus diesem Grund wurde von Monika Frank und Mag. Dina Elmani-Zanka in Kooperation mit Alzheimer Austria ein Workshop entwickelt, der sich an Volksschulkinder richtet. Spielerisch wird seit Jänner 2017 Wiener und niederösterreichischen Volksschulklassen das Thema „Kindern Demenz erklären“ vermittelt.</p>
<h2>Tut Demenz weh?</h2>
<p>Das Schulprojekt „Merkima – Demenz Kindern erklärt“ vermittelt kindgerecht, warum manche Großeltern aufgrund einer Demenzerkrankung anders werden und wie Kinder mit dieser Veränderung umgehen können. Im Mittelpunkt steht die Handpuppe, Dita von Dingsda, die durch ihr seltsames, vergessliches Verhalten die Kinder in ihre Welt einführt. Die Kinder erfahren, wie Alzheimer im Gehirn entsteht, wie sich Ditas Verwirrtheit anfühlt und können Ideen für Aktivitäten und einen besseren Umgang mit Opa oder Oma entwickeln. Kinder finden sich mit Veränderungen letztlich viel besser zurecht, wenn sie adäquat unterstützt werden. Sie brauchen Klarheit über die Erkrankung, genauso wie Erwachsene.</p>
<h2>Tipps, wie man Kindern Demenz erklärt</h2>
<p>Häufig erkennen Alzheimerkrankte ihre Enkelkinder nicht mehr oder vergessen deren Namen. Wichtig ist daher zu erklären, dass sie das nicht absichtlich machen.  Namensschilder (aus einfachen Mitteln wie Adressetiketten oder Malerkrepp angefertigt) helfen ebenfalls, genauso wie das gemeinsame Betrachten von Familienfotos. Wichtig ist es Kindern klarzumachen, dass sie nicht Schuld sind, wenn Opa plötzlich wütend wird oder grundlos zu schimpfen beginnt. Dies rühre daher, dass er unsicher werde, eben weil das Gedächtnis nicht mehr gut funktioniert.</p>
<p>Gleichzeitig kann dies sehr peinlich und verwirrend sein. Auch ist es sinnvoll aufzuzeigen, welche Veränderungen im Gehirn stattfinden. Dies kann zum Beispiel mit dem Spiel „Stille Post“ gut vermittelt werden, da dabei die ursprüngliche Information beim ersten Spieler am Schluss völlig verändert ankommt. Vergleichbar mit den Gehirnzellen, die durch das Absterben der Zellen und –verbindungen eben keine Daten mehr (richtig) übertragen können. Keinesfalls sollten Kinder mit Fehlinformationen abgespeist werden, denn die Wahrheit – adäquat vermittelt – ist Kindern immer zumutbar.</p>
<h2>Hintergrund: Familiäres Miteinander fördern</h2>
<p>Derzeit leben etwa 130.000 Menschen mit einer demenziellen Erkrankung in Österreich. Bereits heute sind viele Kinder mit „seltsam“ werdenden Großeltern konfrontiert. Für die betroffenen Familien und auch für ein besseres Generationenverständnis ist wichtig, einen offenen Umgang mit alten und/oder an einer Demenz erkrankten Menschen zu pflegen. Gesellschaftliche Teilhabe, nicht soziale Isolation, wäre für Betroffene wünschenswert. Das Programm richtet sich gezielt an Kinder, um möglichst früh Berührungsängsten vorzubeugen und einen offenen Umgang zu fördern.</p>
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]]></content:encoded>
										</item>
	</channel>
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